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27.09.2018 | 18:45 0 Autor: Online Redaktion RSS Feed

Newsflash (R.E.M. & Thom Yorke, Saves The Day, J Mascis u.a.)

News 29093Neuigkeiten von R.E.M. & Thom Yorke, Saves The Day, J Mascis, Friska Viljor, Lirr, Les Big Byrd, Hater, Neko Case, Deerhoof, Krimewatch und Stammesrituale im Moshpit.

+++ R.E.M. haben eine Live-Aufnahme von "E-Bow The Letter" mit Thom Yorke veröffentlicht. Bei dem Auftritt in der St. James Church von 2004 war der Radiohead-Sänger überraschenderweise dazugestoßen und steuerte einige Gesangspassagen bei. R.E.M. brachten die Aufnahme nun im Zuge ihres angekündigten Box-Sets heraus, auf dem die Band Live- und Studiomaterial von der BBC aus 30 Jahren Bandgeschichte zusammenfasst. Yorke stand schon öfter mit dem Alternative-Trio auf der Bühne. R.E.M. und er hatten sich erstmals 1998 für "E-Bow The Letter" zusammengetan, damals bei dem Tibetan Freedom Concert. R.E.M. hatten bereits eine Live-Version von "Orange Crush" aus der Sammlung veröffentlicht. "The Best Of R.E.M. At The BBC" erscheint am 19. Oktober.

Video: R.E.M. - "E-Bow The Letter feat. Thom Yorke (Live From St. James’s Church, London, 2004)"

+++ Saves The Day haben den neuen Song "Kerouac & Cassady" veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen fröhlich-lockeren Punkrock-Track, der an einen langen, lustigen Roadtrip mit Freunden erinnert. Passend dazu kommt der Song mit einem Lyric-Video, das einen fahrenden Bus mit der Zahl neun als Kennzeichen zeigt. "9" ist gleichzeitig der Titel des neuen Albums der Band, das am 26. Oktober erscheint. Zuvor hatten sie daraus bereits ebenfalls ein Lyric-Video zum Song "Rendezvous" herausgebracht. Mit "9" veröffentlichen Saves The Day ihre erste neue Platte seit fünf Jahren. Der nach der Band benannte Vorgänger war 2013 erschienen.

Video: Saves The Day - "Kerouac & Cassady"

+++ J Mascis hat ein Lyric-Video zu seinem Song "See You At The Movies" veröffentlicht. Der Clip zeigt den Dinosaur Jr.-Gitarristen auf einer sonnigen Radtour durch Provincetown, Massachusets, bei der zwischendurch der Songtext über eine Strandaufnahme mit Retro-Filter flimmert. Das Video gibt sich ebenso zurückgelehntwie der akustische Track, der von Mascis' kommendem Album "Elastic Days" stammt. Sein neues Soloalbum kommt am 9. November über Sub Pop heraus. Auch zum darauf enthaltenen Song "Everything She Said" gab es bereits ein Lyric-Video zu sehen.

Video: J Mascis - "See You At The Movies"

+++ Die Stockholmer Indie-Band Les Big Byrd hat den neuen Track "Geräusche" veröffentlicht. Das Quartett schafft mit der Single einen von Krautrock inspirierten Jam, den ein ausdauernder Synthie-Motor antreibt. "Wir haben den Song mit einer Kombination aus Live-Schlagzeug und der gleichen Drum Machine aufgenommen, wie sie auch Kraftwerk benutzt hatte", erklärt Sänger Jocke Åhlund. "Geräusche" ist Teil des neuen Albums "Iran Iraq IKEA", das am 12. Oktober über Pnkslm erscheint.

Stream: Les Big Byrds - "Geräusche"

+++ Friska Viljor haben eine umfangreiche Tour für das nächste Jahr angekündigt. Diese führt die Indierock-Band ab Januar für insgesant acht Shows nach Deutschland. Tickets dafür gibt es bei Eventim. Passend zur neuen Tour soll es dann auch ein neues Album geben. Genauere Details dazu sind bislang aber noch nicht bekannt. Friska Viljors noch aktuelle Platte "My Name Is Friska Viljor" war bereits 2015 erschienen. Die Band hatte ab 2016 eine musikalische Pause eingelegt, die sie mit einem unerwarteten Auftritt beim diesjährigen Reeperbahn Festival überraschend beendet hatte.

Live: Friska Viljor

14.01. Hamburg - Uebel & Gefährlich
15.01. Berlin - Astra Kulturhaus
16.01. Münster - Sputnikhalle
17.01. Köln - Gloria
18.01. Wiesbaden - Schlachthof
25.01. München - Neue Theaterfabrik
26.01. Dresden - Beatpol
27.01. Rostock - M.A.U. Club

+++ Lirr haben ein Live-Video zu ihren Songs "Jungle, Pt. 1 + 2" geteilt. Entstanden waren die auf VHS-Optik getrimmten Aufnahmen im Hamburger Knust. Zu den träumerisch ineinandergeblendeten Clips gibt es Lirrs rauschenden, vertrackten Post-Hardcore zu hören. Der stammt von ihrem im September 2017 erschienenen Album "God's On Our Side; Welcome To The Jungle". Die Kieler feiern mit dem Video den heutigen Auftakt ihrer gemeinsamen Tour mit den Mathrockern Lingua Nada. Sie beginnt heute in ihrer Heimatstadt und führt sie noch bis Ende nächster Woche unentwegt durch Deutschland.

Video: Lirr - "Jungle, Pt. 1 + 2" (live)

Live: Lirr + Lingua Nada

27.09. Kiel - FahrradKinoKombinat
28.09. Hamburg - Molotow
29.09. Göttingen - T-Keller
30.09. Bremen - BDP Haus
02.10. Wiesbaden - Kreativfabrik
03.10. Trier - Exhaus
04.10. Stuttgart - Gaby's Gruft
05.10. Regensburg - Privat
06.10. Magdeburg - LiZ

+++ Hater haben den neuen Song "Things To Keep Up With" veröffentlicht. Der ist ein entspannter Dreampop-Track, der vor allem von der verträumten Stimme der Sängerin Caroline Landahl lebt. Der Song wird auf Haters neuem Album "Siesta" enthalten sein, das morgen erscheint. Zuvor hatten sie daraus bereits die Songs "Fall Off", "It's So Easy" und "I Wish I Gave You More Time Because I Love You" präsentiert. Ab nächsten Monat kommt die Band für einige Shows nach Deutschland. Tickets dafür gibt es bei Eventim. Ende 2017 war bereits eine EP namens "Red Blinders" erschienen.

Stream: Hater - "Things To Keep Up With"

Live: Hater

23.10. Hamburg - Aalhaus
13.11. Dresden - Scheune
14.11. Berlin - Marie-Antoinette
15.11. Jena - Glashaus im Paradies

+++ Neko Case hat in einem Podcast über ihre schwierige Vergangenheit gesprochen. Zu Gast bei der Sendung "The Hilarious World of Depression" sprach die Sängerin vor allem über ihre Erfahrungen mit Depressionen. Der Podcast beschäftigt sich mit dieser psychischen Krankheit auf eine lockere, losgelöste Art und Weise und will damit Menschen Mut machen, die an dieser Krankheit leiden. Case sprach in der Sendung darüber, wie sie damals mit ihrer Krankheit umgegangen ist und wie sie es letztendlich auch mithilfe der Musik geschafft hat, wieder zurück ins Leben zu finden. Die ganze Sendung gibt es zum kostenlosen Download. Zuletzt ging es in dem Podcast bereits um Geschichten von Betroffenen über die Musik, die ihnen hilft.

+++ Deerhoof haben eine Seven-Inch-Single über den Horrorfilm "The Shining" angekündigt. Die Mathrock-Band aus San Francisco outeten sich als große Fans des Horror-Klassikers von Stanley Kubrick und gestalteten die Vinyl getreu der Filmvorlage. So erinnert die Aufschrift des Covers an die unzähligen Skripte von Jack Torrance, auf die der verrückte Schrifsteller im Film "All work and no play makes Jack a dull boy" schreibt. Die B-Seite "Midnight, The Stars And You" richtet sich nach der Schlussszene des Films und lässt Frontfrau Satomi Matsuzakis mit Hall erfüllte Stimme unbehaglich verwunschen wirken. Die Single "Deerhoof Plays The Music Of The Shining" erscheint am 26. Oktober über Famous Class.

Stream: Deerhoof - "Midnight, The Stars And You"

Bild: Deerhoofs "The Shining"-Single

Deerhoof The Shining

+++ Krimewatch haben ein Live-Video zu ihren Tracks "Dreams Of Peace" und "Crybaby" veröffentlicht. Der Clip zeigt die New Yorker Hardcore-Band inmitten ihrer Fans auf verschiedenen Gigs. Das Quartett wird hier absolut roh bei seinen Auftritten gezeigt, die sie als enge, verschwitzte Eskalationen gestalten. Der analoge, schlecht ausgeleuchtete Look des Videos trägt zur Underground-Atmosphäre bei und gibt sich in bester DIY-Tradition. Krimewatch hatten im April ihr gleichnamiges Debütalbum veröffentlicht.

Video: Krimewatch - "Dreams Of Peace" & "Crybaby"

+++ Anthropologen sollen in einer neuen Studie herausgefunden haben, dass Metaller im Moshpit ähnlich miteinander kommunizieren wie entlegene Stämme in Papua-Neuguinea. Forscher des University College in London gehen davon aus, dass die Benimmregeln im Moshpit vor der Bühne von der älteren Generation an die jüngere weitergegeben wird. Zusammen mit der karthartischen Musik ähnele dieses Verhalten sehr den Riten der Stämme, die bis zu 40.000 Jahre alt sind. Laut der Forscherin Lindsay Bishop, die für die Studie jahrelang mehrere Metal-Bands auf Tour begleitete, zeige ihre Forschung, wie fundamental manche Grundsätze in der Menschheit seien. Da mag sie Recht haben, wenn man vielleicht vom literweisen Bierkonsum, üblen Gerüchen und dem Oben-Ohne-Stagediver absieht, der einem mit seinen Achseln direkt in die Arme springt.

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