Zur mobilen Seite wechseln
24.09.2018 | 18:55 0 Autor: Online Redaktion RSS Feed

Newsflash (The Cure, Ozzy Osbourne, Say Anything u.a.)

News 29073Neuigkeiten von The Cure, Ozzy Osbourne, Say Anything, Bad Stream, Minsk, Avenged Sevenfold, Wolf Alice, Cat Power, Marissa Nadler, Panic! At The Disco, Frau Mansmann und Spotify mit Gen-Algorithmus.

+++ The Cure haben eine große Festival-Tour für das nächste Jahr geplant. Im Rahmen dieser wird die Alternative-Rock-Band auf ganzen 20 Festivals - größtenteils in Europa - spielen. Nähere Details zu genauen Terminen oder Orten sind bislang allerdings noch nicht bekannt. The Cure feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bandjubiläum. Im April diesen Jahres hatte sich Frontmann Robert Smith zu den Arbeiten an neuen Songs geäußert. Ihr bisher letztes neues Studioalbum "4:13 Dream" war bereits vor zehn Jahren erschienen.

Tweet: The-Cure-Frontmann Robert Smith kündigt Festival-Tour an

+++ Ozzy Osbourne hat seine Klage gegen die Anschutz Entertainment Group (AEG) zurückgezogen. Der Black Sabbath-Frontmann hatte im März eine Sammelklage gegen die Booking-Methoden des weltweit agierenden Unterhaltungskonzerns eingereicht. AEG soll Osbourne und weiteren Künstler der Klageschrift nach illegalerweise nur erlaubt haben, im Rahmen einer Welttournee in der O2-Arena in London aufzutreten, wenn sie auch im Staples Center in Los Angeles spielen. Dabei bevorzuge Osbourne klar das Forum in Los Angeles, das einem Konkurrenten der Firma gehört. Die "Staples-Center-Verpflichtungen" werde es nun nicht mehr geben, gab AEG-Vorstand Jay Marciano nun bekannt, weshalb Osbournes Anwalt die Klage zurückzog. Osbourne kann das Touren nicht sein lassen: Nach seiner "No More Tours Tour" folgt nun die "No More Tours Tour II", bei der der "Prince Of Darkness" im Februar auch in Deutschland und der Schweiz Halt macht. Tickets gibt es bei Eventim.

Live: Ozzy Osbourne

13.02. München - Olympiahalle
15.02. Frankfurt/Main - Festhalle Frankfurt
17.02. Hamburg - Barclaycard Arena
19.02. Berlin - Mercedes-Benz Arena
27.02. Zürich - Hallenstadion

+++ Say Anything streamen den neuen Song "Pink Snot" und verraten das Releasedatum ihres neuen Albums. "Oliver Appropiate" - das voraussichtlich letzte Album der Band von Max Bemis - erscheint am 25. Januar und erzählt in 14 Songs von den zwei letzten Tagen aus dem Leben des Antihelden Oliver. "Pink Snot" ist ein vornehmlich auf der Akustikgitarre gespieltes Lied über Drogenmissbrauch. Bemis macht mit diesem Song auch musikalisch deutlich, dass "Oliver Appropiate" als Nachfolger seines Konzept-Debütalbums "...Is A Real Boy" verstanden werden will, mehr noch als mit dem flotteren Vorabsong "Daze". Say Anything bestehen offiziell nur noch aus Bemis, der mit der Musik nicht mehr auf Tour gehen möchte. Er verstehe die Band laut eines langen Statements jedoch als Kollektiv und sagte, es würde in beliebiger Form immer weiter existieren.

Stream: Say Anything - "Pink Snot"

Cover & Tracklist: Say Anything - "Oliver Appropiate"

Oliver Appropiate

01. "The Band Fuel"
02. "Daze"
03. "Pink Snot"
04. "Greased"
05. "Ew Jersey"
06. "Mouthbreather"
07. "When I'm Acid"
08. "Captive Audience"
09. "Your Father"
10. "Send You Off"
11. "Fired"
12. "It's A Process"
13. "The Hardest"
14. "Sediment"

+++ Frittenbude-Gitarrist Martin Steer alias Bad Stream hat ein Video zu seinem Song "Black Weed" veröffentlicht. Der Clip entführt auf einen psychedelischen Trip in die Tiefen des Internets: wild gemischte GIFs, Quellcodes und natürlich auch Bilder von Marihuana werden passend zum Industrial-Sound des Songs durcheinander geworfen. Der Track stammt von Bad Streams aktuellem Album "Bad Stream", das im April erschienen war. Ende diesen Monats beginnt der Solokünstler seine neue Tour mit zahlreichen Konzerten im deutschsprachigen Raum. Tickets gibt es bei Eventim.

Video: Bad Stream - "Black Weed"

Live: Bad Stream

29.09. Berlin - About Blank
05.10. Viechtach - Altes Spital
06.10. Landshut - Poschinger Villa
07.10. Regensburg - Heimat
10.10. München - Unterdeck
13.10. Wien - Das Werk
19.10. Hamburg - Uebel & Gefährlich
20.10. Berlin - Kantine am Berghain
03.11. Berlin - Funkhaus

+++ Die Post-Metal-Band Minsk hat den neuen Song "The Chalice And The Dagger" veröffentlicht. Der Track läuft zunächst ruhig an, steigert sich im Refrain dann aber zu einem atmosphärischen Instrumental-Gewitter mit doomigen Gitarrenklängen. Entstanden ist der Song in Zusammenarbeit mit der Sludge-Metal-Band Zatokrev. Gemeinsam veröffentlichen die beiden Bands zudem die neue Platte "BIGOD", die am 5. Oktober erscheint. Das bislang letzte reguläre Studioalbum von Minsk heißt "The Crash & The Draw" und war bereits 2015 erschienen.

Video: Minsk + Zatokrev – "The Chalice And The Dagger"

+++ Avenged Sevenfold haben eine überarbeitete Version ihres Songs "Mad Hatter" veröffentlicht. Der Track war ursprünglich vergangene Woche auf ihrer neuen EP "Black Reign" erschienen. Allerdings hätte die Prog-Metal-Band nach Veröffentlichung des Songs einige Beschwerden bekommen und sei auch selbst unzufrieden mit der Qualität des Soundmixes gewesen. Aus diesem Grund entschieden sie sich dazu, "Mad Hatter" noch einmal neu abzumischen. Die überarbeitete Version des Tracks verbreitete die Band schlicht über einen Dropbox-Link auf Reddit. Avenged Sevenfolds aktuelles Album "The Stage" war 2016 erschienen.

Reddit-Post: Sänger M. Shadows über den neuen Mix von "Mad Hatter"

New "Mad Hatter" Mix. from r/avengedsevenfold

+++ Wolf Alice haben den "Hyundai Mercury"-Musikpreis gewonnen. Der Award zeichnet jährlich das beste britische Album des vergangenen Jahres aus. Mit ihrer aktuellen Platte "Visions Of A Life" setzte sich die Alternative-Rock-Band unter anderem gegen die neuen Alben der Indiepop-Band Florence + the Machine und den Indierockern Arctic Monkeys durch. Im Rahmen der Preisverleihung spielten sie zudem den Song "Don't Delete The Kisses", der von ihrem nun preisgekrönten Album stammt. Wolf Alice zeigten sich in ihrer Dankesrede sehr gerührt über die Auszeichnung und richteten ein "Fickt euch" an diejenigen, die ihnen zu Anfang ihrer Karriere gesagt hatten, dass sie es als Band nicht schaffen werden. "Visions Of A Life" war 2017 erschienen. Im Dezember kann man sie dann auch in Deutschland live erleben. Karten dafür gibt es bei Eventim.

Tweet: Wolf Alices Dankesrede für den "Hyundai Mercury"-Preis

Tweet: Wolf Alice - "Don't Delete The Kisses" (live beim "Hyundai Mercury"-Preis)

Live: Wolf Alice

12.12. Heidelberg - Halle 02
13.12. Köln - Gebäude 9
14.12. Dresden - Beatpol
16.12. Berlin - Columbia Theater

+++ Chan Marshall alias Cat Power hat sich in einem Interview mit der New York Times zu ihrem Wechsel von Matador zu Domino geäußert. Ihr kommendes Album "Wanderer" ist ihre erste Platte seit 22 Jahren, die nicht beim Label Matador erscheint. Laut der Indierock-Künstlerin hätte man "Wanderer" dort abgelehnt. "Sie haben gesagt: 'Mach es nochmal, fang nochmal von vorne an'", erklärt sie. Matador habe mit Marshalls vorherigen Album "Sun" versucht, Hits zu produzieren, was auch geklappt hat. "Ich habe es geschafft. Ich bin in die Top 10 gekommen. Ich habe mein Bestes gegeben, um ihnen Hits zu liefern", so Marshall. "Wanderer" sollte aber kein zweites "Sun" werden. "Rückblickend weiß ich, dass sie mich benutzt haben." Ein Vorstandsmitglied von Matador soll ihr ein Adele-Album vorgespielt und gesagt haben, dass ihre neue Platte so zu klingen habe. "Ich habe verstanden, dass ich ein Produkt war und ich dachte immer, ich sei eine Person gewesen." "Wanderer" erscheint am 5. Oktober. Mit dem Rihanna-Cover "Stay" und dem Lana del Rey-Feature "Woman" hatte Marshall bereits zwei Singles daraus veröffentlicht.

+++ Marissa Nadler hat ein Live-Video zu ihrem Song "I Can't Listen To Gene Clark Anymore" veröffentlicht. In dem minimalistischen Schwarz-Weiß-Clip tut sich Nadler mit Songwriter-Kollegin Sharon Van Etten zusammen und singt mit ihr ein gefühlvolles Duett. In der verträumten Atmosphäre einer Sommernacht unterstützt Van Etten Nadler behutsam mit ihrer Stimme, wodurch eine zarte Lagerfeuer-Ballade entsteht. "I Can't Listen To Gene Clark Anymore" stammt aus Nadlers kommendem Album "For My Crimes", das am 28. September erscheint.

Video: Marissa Nadler - "I Can't Listen To Gene Clarke Anymore" (Live with Sharon Van Etten)

+++ Panic! At The Disco haben ihren Tourgitarristen Kenny Harris gefeuert. Als Grund nannte die Pop-Punk-Band eine "persönliche Angelegenheit". Im Vorfeld hatte eine Twitter-Userin Harris jedoch des sexuellen Fehlverhaltens im Jahr 2016 beschuldigt. In dem Statement, das auf Twitter veröffentlicht wurde, heißt es unter anderem, dass Harris anzügliche Bilder von der damals Minderjährigen verlangt haben soll. Die Band äußerte sich nicht weiter zu diesen Vorfällen. Weiterhin ist bisher nicht bekannt, wer Harris auf Tour ersetzen wird. Für den März haben Panic! At The Disco drei Konzerte in Deutschland geplant, Tickets gibt es bei Eventim.

Tweet: Panic! At The Disco feuern Kenny Harris

Tweet: Anschuldigungen gegen Kenny Harris

Live: Panic! At The Disco

14.03. Offenbach - Stadthalle
15.03. Berlin - Columbiahalle
16.03. Düsseldorf - Mitsubishi Electric Halle

+++ Frau Mansmann haben ein Video zu ihrem Song "Therapie" veröffentlicht. Darin ist die deutschsprachige Punk-Band bei einem Kampf in einer gut bürgerlichen Schrebergartensiedlung zu sehen. Der Track stammt von ihrem aktuellen Album "Menstruation in Stereo", das im vergangenen Jahr erschienen war.

Video: Frau Mansmann - "Therapie"

+++ Spotify hat sich mit dem Stammbaumforschungsunternehmen Ancestry zusammengetan, um seinen Usern bald noch genauer neue Musik empfehlen zu können: Nicht nur das Hörverhalten soll einem bald passende Musikvorschläge liefern, sondern auch die eigene DNA. Dafür müssen Spotify-Nutzer das DNA-Homekit von Ancestry gebucht haben, mit dem das Unternehmen persönliche Ahnenforschung als Dienstleistung betreibt. So soll man die Kultur der eigenen Vorfahren anhand ihrer Musik zu schätzen lernen. Aber heißt es, dass wir sie automatisch gut finden, wenn sie in unserer DNA steckt? Persönlicher könnten die Daten, die das Unternehmen damit sammelt, jedenfalls kaum mehr werden. Immerhin: Noch sind wir nicht so weit, dass wir uns Designer-Babys mit dem gleichen Musikgeschmack basteln können.

Mehr zu...

Bitte einloggen, wenn du diese News kommentieren möchtest.