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03.07.2018 | 19:12 0 Autor: Online Redaktion RSS Feed

Newsflash (Pearl Jam, La Dispute, Mourn u.a.)

News 28722Neuigkeiten von Pearl Jam, La Dispute, Mourn, Portugal. The Man, Stefan Olsdal, Vennart, Parrots, einer Built To Spill-Compilation, The Messthetics, The Prosecution, Unearth und einem frustrierten Morrissey-Double.

+++ Der Fotograf Danny Clinch hat ein Pearl Jam-zentriertes Foto-Event in Berlin angekündigt. Dabei handelt es sich um eine Abwandlung seiner Reihe "Clinch Crates", bei der er Fotos aus seinem Archiv zu erschwinglichen Preisen verkauft. Dabei sind Fotos, die auf CD- und Magazin-Covern gelandet sind, aber auch bisher unveröffentlichte Schnappschüsse von berühmten Künstlern aus Clinchs Karriere. Der Fokus soll auf dem Stöbern und Entdecken liegen, Clinch hoffe nach eigener Aussage, Fans so einen ungewohnten Blick auf berühmte Künstler zu geben. Bei dem Event in Berlin liegt der Fokus ganz auf Bildern der Pearl Jam. Es findet am Freitag, den 6. Juli im Sonos Store in Berlin statt. Pearl Jam selbst haben bereits für die Veranstaltung geworben. Am vorigen Tag spielt die Grunge-Band ein Konzert in der Berliner Waldbühne, welches jedoch bereits ausverkauft ist. Fotos von der Show wird es bei dem Event ebenfalls zu sehen geben.

Live: Pearl Jam

03.07. Krakau - Tauron Arena
05.07. Berlin - Waldbühne | ausverkauft
07.07. Werchter - Rock Werchter-Festival

+++ Die La Dispute-Show in Berlin ist ausverkauft. Damit sind alle drei Deutschlandtermine der von VISIONS präsentierten Tour der Post-Hardcore-Band ausverkauft, obwohl sie im Vorhinein bereits hochverlegt worden waren. Die Band könnte auf der Tour auch neues Material präsentieren, hatten sie doch Ende 2017 verkündet, mit den Arbeiten an ihrer nächsten Platte beschäftigt zu sein. Ihr noch aktuelles Album "Rooms Of The House" war 2015 erschienen.

VISIONS empfiehlt:
La Dispute

19.08. Köln - Bürgerhaus Stollwerck | ausverkauft
21.08. Berlin - Columbia Theater | ausverkauft

Live: La Dispute

20.08. Hamburg - Sommer in Altona | ausverkauft

+++ Mourn haben eine Europatour angekündigt. Auf dieser kommt die katalanische Punkband für eine Reihe von Terminen nach Deutschland und für einen nach Österreich. Zur Tourankündigung hat die Band außerdem einen Zusammenschnitt von Fanvideos einiger Konzerte veröffentlicht. Tickets für die Shows gibt es bei Eventim. Das junge Quartett mit dem chaotisch-charmanten Post-Punk-Sound hatte am 15. Juni sein aktuelles Album "Sorpresa Family" veröffentlicht.

Facebook-Post: Mourn kündigen Europa-Tour an

Live: Mourn

28.10. Köln - Bumann & Sohn
29.10. Berlin - Privatclub
30.10. Hamburg - Goldener Salon
05.11. Erfurt - Frau Korte
07.11. Wien - Fluc

+++ Portugal. The Man haben ein Lyric-Video zu dem Song "Tidal Wave" veröffentlicht. Es setzt mit Retro-Animation und bunten, stilisierten Figuren den verspielt-verschrobenen Grundton des Liedes fort. Der Song entstammt dem aktuellen Album "Woodstock". Aus diesem hatten die Indierocker vor einiger Zeit zwei Stücke als akustische Versionen live gespielt. Außerdem hatten sie zu dem Soundtrack des Fantasyfilms "Bright" einen Song beigesteuert. "Woodstock" war im Juni 2017 erschienen.

Lyric-Video: Portugal. The Man - "Tidal Wave"

+++ Placebo-Bassist Stefan Olsdal hat über seine Erfahrungen als homosexueller Mann und die LGBTQ-Community im Allgemeinen reflektiert. Anlässlich des Gay Pride Months hatte die Publikation Billboard Musikschaffende gebeten, "Liebesbriefe an die LGBTQ-Community" zu schreiben. In einem Schreiben enthüllt Olsdal, dass er aufgrund seiner sexuellen Orientierung oft unterdrückt wurde oder sich verstecken musste. Er nennt als prägendes Erlebnis aufkeimende Gefühle für einen Zimmergenossen an der Universität, die er aus Angst vor Diskriminierung nie äußern konnte, nennt aber auch direktere Beispiele von Diskriminierung, zum Beispiel als ihm und seinem Partner ein Hotelzimmer verweigert wurde. Er lobt die LGBTQ-Community für ihre Inklusivität und Offenheit und sagt, dass er durch sie gelernt habe, seine Gefühle zu akzeptieren und zu lieben: "Was einst meine Achillesferse war, ist nun meine Rüstung. Dafür verdanke ich [der LGBTQ-Community] mein Leben". Er schließt den Brief mit einer kritischen Note, indem er feststellt, dass im Bezug auf LGBTQ-Rechte noch viel Arbeit bestünde, und die Community zusammenhalten müsse.

+++ Mike Vennart hat eine Live-Performance seines neuen Songs "Donkey Kong" veröffentlicht. Die knirschende Gitarrenlawine des Alternative-Rock-Songs verliert im Live-Setting nichts von ihrer Wucht, seine Band spielt sich punktgenau durch die verschachtelten Rhythmen des melodischen Rocksongs. Der Track enstammt dem kommenden Album des Oceansize-Frontmanns, "To Cure A Blizzard Upon A Plastic Sea", welches am 14. September erscheint. Aus diesem hatte er zuvor bereits den Artrock-Track "Immortal Soldiers" sowie eine Studioversion von "Donkey Kong" vorgestellt. Vennart hat außerdem den Vorverkauf seiner neuen Platte gestartet, die er komplett selbst vertreibt. In seinem Online-Store kann man jetzt diverse Ausführungen des Albums vorbestellen, darunter eine Deluxe-Version, eine Version mit Live-DVD, und eine mit Album-Shirt. Auf der DVD soll auch der Mitschnitt von "Donkey Kong" enthalten sein. Laut der Webseite sollen die auf ihr vertriebenen Produkte nirgends sonst erhältlich sein. Vennarts Solodebüt "The Demon Joke" war 2015 erschienen.

Video: Vennart - "Donkey Kong" live

Facebook-Post: Vennart kündigt Vorverkauf seiner neuen Platte an

+++ The Parrots haben einen neuen Song namens "Girl" veröffentlicht. Er ist ein lockerer Indierock-Track, der mit seinem warmen Bass ein entspanntes Sommerfeeling versprüht. Das gewitzte Pfeifen von Sänger Diego García hat starken Ohrwurmcharakter. Das dazugehörige Video spielt mit bunter Retro-Mode und einer verquirlten, chaotischen Handlung, die mit einem verheißungsvollen Knall endet. Das noch aktuelle The-Parrots-Album "Los Niños Sin Miedo" war 2016 erschienen, über eine neue Platte ist bislang noch nichts bekannt.

Video: The Parrots - "Girl"

+++ Seit vergangener Woche steht eine Built To Spill-Cover-Compilation zum kostenlosen Download bereit. Auf dieser interpretieren zahlreiche Künstler Songs der Indierock-Band neu. Mit dabei sind unter anderem Great Grandpa mit ihrem Cover von "Bad Light". Die schräge Neuinterpretation klingt wesentlich experimenteller als das Original. Das Album gibt es für einen frei wählbaren Preis. Die daraus gewonnenen Einnahmen gehen allesamt an das Trevor Project. Die Organisation setzt sich für suizidgefährdete Jugendliche aus der LGBTQ-Community ein.

Album-Stream: V.A. - "Built To Spill Compilation"

+++ The Prosecution streamen den Bonustrack "Overrun" und haben eine Jubiläumsshow angekündigt. In dem bisher nur auf der Vinyl-Edition des Albums "At The Edge Of The End" erschienenen Track schreit Sänger Simon Bernhardt besonders druckvoll zu den energischen Bläsereinsätzen der Skacore-Band. "Wir sind überzeugt davon, dass man Konflikte nur gemeinsam, gewaltfrei und im Dialog lösen kann. Trotzdem tut es auch manchmal gut, seiner Wut bewusst ein harmloses Ventil zu geben. [...] Musik kann so ein Ventil sein", erklären die Musiker. Zudem habe sie sich bewusst dazu entschieden, nur ein Lyric-Video zum Lied zu veröffentlichen. "Der Song ist dafür da, um wütend zu sein. Ohne Schuldzuweisung. Ohne Polarisierung. Ohne Feindbilder. Nicht mehr. Nicht weniger." Um das fünfjährige Jubiläum der zugehörigen Platte zu feiern, spielen The Prosecution am 13. Juli eine exklusive Geburtstagsshow im Gleis 1 in ihrer Heimatstadt Abensberg. Auf dieser werden sie das gesamte Album live präsentieren. Als besonderes Special stehen auch ihre ehemalige Bandmitglieder wie etwa der im vergangenen Jahr ausgestiegene Saxophonist Moritz Lautenschlager mit auf der Bühne. Die Tickets sind auf nur 200 Stück begrenzt und nur über Merchcowboy erhältlich. Nach ihrer Clubshow sind The Prosecution dann weiter auf Festivaltour unterwegs.

Video: The Prosecution - "Overrun"

Live: The Prosecution

13.07. Abensberg - Gleis 1
26.07. Bausendorf-Olkenbach - Riez Open Air
27.07. Peißenberg - Hammersound Festival
28.07. Paderborn - Libori Festival
04.08. Augsburg - Copa Augusta Antiracista
11.08. Nürnberg - Dropkick Murphys Open Air
18.08. Georgsmarienhütte - Hütte Rockt Festival
25.08. Pinneberg - Wake Up Festival
27.10. Ummerstadt - Tolerance Festival

+++ The Messthetics haben eine Tiny Desk Session bei NPR Music gespielt. Zwischen den mit CDs, Büchern und Vinyls gefüllten Regalen präsentierte das Instrumental-Trio eine 16-minütige, sanft dahingleitenden, vertrackten Mathrock-Jam bestehend aus Stücken ihres Debütalbums "The Messthetics", das im März erschienen war. Die Band besteht aus dem Avantgarde-Gitarristen Anthony Pirog und den beiden Fugazi-Mitgliedern Joe Lally und Brendan Canty.

Video: The Messthetics live bei NPR Music

+++ Unearth haben einen neuen Song namens "Incinerate" veröffentlicht sowie den Titel ihres neuen Albums verkündet. Der Track wird in seinen Strophen von abwechselnd brummenden und verzerrten Gitarrensounds getragen. Überraschend folgt auf die dissonanten Breakdowns ein schnelles Fingertapping-Solo. Laut Sänger Trevor Phipps bringe "Incinerate" die rohe Aggression und Härte ihres alten Materials zum Vorschein, jedoch zeige der Song auch Elemente, die die Band über die Jahre enwickelt hat. Zudem hat die Metalcore-Band mit "Extinction(s)" den Titel ihrer neuen Platte bekannt gegeben. Bereits im März hatten Unearth dieses für den Herbst angekündigt und damit zusätzlich ihren Wechsel zu Century Media besiegelt. Ihr noch aktuelles Album "Watchers Of Rule" war 2014 erschienen.

Stream: Unearth - "Incinerate"

+++ Nach allem, was Morrissey sich in letzter Zeit so geleistet hat, ist es wenig verwunderlich, dass es sogar seine Doubles schwer haben. Genau dazu hat sich Johnny Turner, Frontmann der The Smiths-Coverband The Smiths Ltd. geäußert. Ob denn auch er die aktuelle Verhaltenszüge und politischen Einstellungen des Musikers übernommen habe, würde er immer häufiger gefragt. "Für uns als eine Tribute-Band geht es zuallererst und vorwiegend um die Musik und darum, die Musik der Smiths zu feiern", erklärt Turner. Er ginge inzwischen gar nicht mehr auf entsprechende Kommentare ein. Da hat er inzwischen ja mehr mit Mike Joyce gemeinsam als mit Moz.

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