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01.04.2011 | 14:01 0 Autor: Daniel Matuschke RSS Feed

Draußen! - Die Alben der Woche

Zu Gast sein in der Garage von New Yorker Altpunks, in die Arbeitsweisen Schweizer Workaholics blicken und gemeinsam mit Britpop-Kindsköpfen den vorzeitigen Sommer ausrufen - die wichtigsten Neuerscheinungen der Woche im Überblick.

Denkt man 2011 an Rick Froberg, dann hat man nicht mehr als erstes die Hot Snakes vor Augen. Mit "Moody, Standard And Poor" hat sich die neue Band des Sängers mit der vielseitigen Stimme endgültig aus dem Schatten seiner alten Band herausgespielt. Froberg und seine Freunde stammen aus der Hardcore-Szene, das klingt auch bei den Garage-Punk-Songs der Obits noch durch. Wer sich von dem fuzzigen Sound von "Shift Operator", dem Wah-Wah-Solo von "I Want Results" und den allgegenwärtigen Twang-Gitarren mitten in den Proberaum der New Yorker entführen lassen möchte, bekommt mit dem Albumstream hier die Gelegenheit geboten.

Favez veröffentlichen mit "En Garde" bereits ihr siebtes Album. Dass sich die Band aus der Schweiz darauf nicht neu erfindet, soll uns nicht weiter stören, denn auch dieses Jahr liefern Chris Wicky und Anhang Songs ab, die gekonnt zwischen Indie und Fast-Noise-Rock pendeln. Das hätte aber auch alles anders kommen können: Aufgrund von etlichen Anfragen "schlechter deutscher Metal-Produzenten" haben Favez ihre Mailbox eher überflogen als durchforstet und beinahe das Angebot von Andrew Scheps - der schon mit den Red Hot Chili Peppers, Metallica und Johnny Cash zusammengearbeitet hat - unbeantwortet gelassen. Glücklicherweise kam es dann doch zu einem Treffen im Studio - und deshalb stehen euren Ohren auch einige neue Songs aus "En Garde" offen.

Das Gute-Laune-Indiepop-Absurdum. So, oder so ähnlich könnte man "Ornaments From The Silver Arcade" bezeichnen. Die Songs funktionieren nur dank des gewissen Ticks der Young Knives. Die drei Briten, die gar nicht mehr so jung sind (die Band gründete sich bereits 1998), lassen auf ihrem neuen Album die Sonne aufgehen. Den ersten Song "Love My Name" könnt ihr euch auf der MySpace-Seite der Band anhören.

Moon Duo bauen sich auf ihrem Debüt "Mazes" ein Psych-Labyrinth aus schwurbelnden Orgeln, sich überlappenden Gitarren und atmosphärischen Synthies. Ohne Regeln spielen sich Ripley Johnson und Sanae Yamada in acht Songs, die sie zu Hause aufegnommen haben, in einen Rausch. Den Titeltrack zum neuen Album stellt die Band aus San Francisco vorab im Stream bereit.

Unsere aktuelle Platte der Woche, The Kills - "Blood Pressures", und alle weiteren wichtigen Neuerscheinungen der Woche findet ihr hier in der Übersicht.

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