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VISIONS Nr. 337 - 04/2021

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VISIONS 337

Mit CD im Heft (exklusiv in der Aboausgabe): All Areas CD Volume 238 mit Dinosaur Jr., Tomahawk, Man On Man, Riot Spears, Glitterer, Schreng Schreng & La La, Årabrot, The Blue Stones, The High Times, Stearica, Schlau-Brandt

Titelstory: The Offspring (History)

Man muss hartnäckig bleiben, dann klappt es irgendwann. Das ist ein Fazit, das sich aus 37 Jahren Bandgeschichte von The Offspring ziehen lässt. Denn auch, wenn die Punkband durch Alben wie „Smash“ oder „Americana“ heute längst Legendenstatus hat, hat es für die Kalifornier trotzdem zehn Jahre gedauert, bis aus einem professionellen Hobby schließlich die Speerspitze eines ganzen Sounds gewachsen ist. Dexter Holland und Noodles berichten vom Werdegang ihrer Band – von einer Trotzreaktion im Hinterhof bis zur Schachpartie mit dem Epitaph-Chef; von einer Rundfahrt durch die alte Nachbarschaft bis zu Millionen-Dollar-Deals.

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Dinosaur Jr.

Dinosaur Jr. Zwölftes Album, zwölf Songs, zwölf Geschichten: Dinosaur Jr. im Dutzend. „Sweep It Into Space“ heißt die neue Platte, auf der einiges wie immer, vieles aber auch komplett anders funktioniert hat. Eine Annäherung in zwölf Teilen an die bedeutsamste noch aktive Indierock-Band des Planeten.

Special: Sludge Metal

Special: Sludge Metal Eine Genrebezeichnung, die bereits alles erzählt, was man wissen muss: Sludge MetaL. Die Hitze drückt, der Schweiß sitzt im Nacken, man steht knietief im Morast eines Sumpfes aus Welthass und Verzweiflung. Geboren in den späten 80ern, findet die Melasse-artige Mischung aus Hardcore-Punk und Doom Metal ihr erstes richtiges Zuhause zwischen Konföderiertenflaggen und Blues-Bars in New Orleans. Und auch, wenn in den folgenden Jahrzehnten immer neue Orte in den Mahlstrom aus trägen Riffs, gequältem Geschrei und D-Beat-Drumming gezogen werden: Sludge bleibt im Herzen doch immer ein Produkt der mannigfaltigen, oft widersprüchlichen US-Südstaaten.

Buyer’s Guide: Neil Young

Neil Young 40 Studioalben hat Neil Young in seiner langen Karriere bisher eingespielt, dazu kommen etliche Live-Aufnahmen, sein ausuferndes Archiv-Vermächtnis sowie Rock-Klassiker mit Crosby, Stills & Nash und Buffalo Springfield. Eine Vielfalt, die fordern kann. Als Faustregel gilt: In den 70ern war praktisch nur Gold, in den 90ern viel Silber und ansonsten immer wieder auch Blech dabei. Wer es genauer wissen will, folgt Markus Hockenbrink zur Blütenlese eines Giganten, der den Ehrentitel Godfather Of Grunge quasi im Vorbeigehen mitgenommen hat.

Essay: Joe Stummer

Joe Stummer Mit einer Ukulele und „Johnny B. Goode“ fängt es an. John Graham Mellor singt und spielt als Straßenmusiker, arbeitet als Totengräber, probiert sich in ersten Bands aus. Aus dem Folkie mit Spitznamen Woody wird schließlich Joe Strummer. Seine Band steigt binnen drei Alben vom Punk-Act der ersten Stunde zum globalen Phänomen auf: The Clash erobern die USA, ihre Songs untermalen Jeans-Werbespots – bis sie Mitte der 80er zerfallen. Strummer macht sich danach zunächst allein auf den Weg, spielt mit den Pogues, gründet die Mescaleros, reibt sich die Schultern mit Johnny Cash. Und stirbt völlig überraschend in einer Phase des Aufbruchs. Anlässlich der nun erscheinenden Compilation „Assembly“ blickt Ingo Scheel zurück auf den Werdegang und das Wirken einer Genre-Ikone.

Back to ’01: Gorillaz

Gorillaz Zwei Typen aus der WG der verlassenen Herzen langweilen sich beim Zappen, bleiben bei MTV hängen, ärgern sich über den auf Authentizität getrimmten Plastik-Pop und entschließen, ihm wahre Künstlichkeit entgegenzusetzen. Also entwerfen Damon Albarn und Jamie Hewlett die fiktive Band Gorillaz. Schon das Debüt bietet so gute Musik, dass das Konzept schon bald von den Hits überschattet wird.

Weitere Themen

Årabrot, Ben Howard, Bewitcher, The Blue Stones, Death From Above 1979, Ego Kill Talent, Eyehategod, Genghis Tron, Glitterer, Greta Van Fleet, High Times, Liquid Tension Experiment, Man On Man, Riot Spears, Rob Halford, Schreng Schreng & La La, Tomahawk

Display

Plattenrezensionen von CD bis Vinyl, außerdem alle wichtigen Reissues und Film-Reviews.

Beilage: Kunstdruck Mastodon von Richey Beckett (exklusiv in der Aboausgabe)

Kunstdruck Mastodon von Richey Beckett Weitere Infos unter instagram.com/richeybeckett und richeybeckett.com

Live

Mit Manchester Orchestra, Mogwai, DeWolff, Danko Jones

Beilage: 238 - All Areas CD (exklusiv in der Aboausgabe)

Tracklisting

238 - All Areas CD Cover
  1. Dinosaur Jr. - I Ran Away
  2. Tomahawk - Dog Eat Dog
  3. Man On Man - Stohner
  4. Riot Spears - Mermaid Bitch
  5. Glitterer - Didn’t Want It
  6. Schreng Schreng & La La - Fremder Mutter Zwilling
  7. Årabrot - Hailstones For Rain
  8. The Blue Stones - Spirit
  9. The High Times - Sometimes
  10. Stearica - The Great Spell
  11. Schlau-Brandt - Siepe (Zum Geburtstag ’nen Gruss)