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VISIONS Nr. 274 - 01/2016

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VISIONS 274

2 CDs im Heft: Raritäten von Faith No More + Ghost + Blood Red Shoes + Danko Jones + Kadavar Torche + Monster Magnet + Donots + Graveyard + Deafheaven und vielen mehr

Inhalt der Augabe

Titelstory: Ignite

IgniteZehn Jahre lang gab es kein neues Album von Iginite, jetzt sind die väterlichen Politpunks wieder da. Die Rückkehr ist keine Reunion, nur ein Zusammenraufen nach eh benötigter Pause, die alle Beteiligten gut genutzt haben – aber auch nicht so gut, dass im Studio nicht immer noch die Beleidigungen fliegen würden. Gegen die echten Kriege da draußen ist das immer noch nichts, das weiß Privathistoriker Zoltán Téglás wie kein Zweiter. Schließlich macht er das alles von Anfang an nur, damit die Geschichten seiner Vorfahren nicht in Vergessenheit geraten.

Jahresrückblick

2015Nazis raus, Refugees welcome und Peace, Love, Fuck Terrorism. 2015 ging es darum, Farbe zu bekennen. Um Haltung und klare Ansagen. Umrahmt wurde das Jahr von den Anschlägen in Paris – der erste im Januar galt vor allem einer Redaktion, der zweite im November unter anderem einem Konzert. Dazwischen legten Rechtspopulisten zu, Kriegstreiber neue Brände – aber eben auch dutzende Bands aus dem VISIONS-Kosmos großes Engagement an den Tag, um die sogenannte Flüchtlingskrise nicht der Rhetorik von Fremdenfeinden zu überlassen, in der sich „Gutmenschen“ und „Lügenpresse“ als Unwörter des Jahres bewarben. Natürlich sorgte die Musik auch auf klassische Weise für Lichtblicke in einem politisch düsteren Jahr: mit großartigen Alben und denkwürdigen Konzerten. Unser Rückblick auf 2015.

Witchcraft

Witchcraft„Bitte keine persönlichen Fragen, und auch keine zur Vergangenheit der Band.“ Haben wir da vielleicht irgendeinen satanischen Kult um Schwedens dienstälteste Neo-Retrorocker verpasst? Nein. Magnus Pelander will mit dem fünften Witchcraft-Album "Nucleus" nur in seinem mit Samt ausgekleideten Käfig für scheue Vögel bleiben.

Erik Cohen

Erik CohenFür einen Psychiater wäre ein Typ wie Erik Cohen ein typischer Fall von dissoziativer Identitätsstörung – für den Sänger selbst ist das Umschalten von einer Person zur nächsten hingegen tägliche Praxis. Vom Privatmann zur Rampensau zum nachdenklichen Poeten – selten hat jemand seine Gegensätze so harmonisch in einer Person vereint wie dieser Mann aus Kiel.

Tortoise

TortoiseSieben Jahre lang gab es kein neues Tortoise-Album. Nun erscheint "The Catastrophist" und macht es uns nicht leicht – obwohl die Postrocker aus Chicago mit einer Tradition brechen und diesmal bei gleich mehreren Songs mit Gesang arbeiten. Avantgardistisch bleibt ihre Musik dennoch: Es ist eine dieser Platten, die nur funktionieren, wenn man genau zuhört.

Hinds

HindsDass es so etwas wie eine schrammelig-schlaue Garagenpunk- Szene in Madrid gibt, ist hierzulande noch nicht ganz angekommen. Hinds geben auf ihrem Debüt mit gekonntem Slackertum und Schalk im Nacken die Aushängeschilder.

Teutonic Storm: Traitor, Antipeewee & Space Chaser

Teutonic StormKaum haben Traitor aus Schwaben mit ihrer neuen Platte den "Teutonic Storm" ausgerufen, legen Antipeewee aus Niederbayern mit einem Thrash-Metal-Album nach, das vor den großen Vorbildern der 80er in die Knie geht – und in die Fußstapfen ihrer Freunde von Space Chaser aus Berlin tritt. Ist das alles Zufall? Oder steht uns das nächste große Thrash-Revival bevor, eine New Wave Of German Heavy Metal?

Blinddate: Uncle Acid & The Deadbeats

BlinddateEin paar Stunden vor dem ausverkauften Konzert von Uncle Acid & The Deadbeats treffen wir Sänger, Gitarrist und Songwriter Kevin R. Starrs im Eingangsbereich des SO36 in Berlin. Wir setzen ihm Songs vor, von denen wir ausgehen, dass sie ihn entweder im Schreiben seines morbiden Stoner Rock beeinflusst haben oder ihm zumindest gut gefallen könnten.

History: Smashing Pumpkins

Smashing Pumpkins20 Jahre ist es her, dass das bombastischste Alternative-Rock-Album der 90er die Musikwelt in Aufruhr versetzte: Mit "Mellon Collie And The Infinite Sadness" veröffentlichten die Smashing Pumpkins 1995 nicht nur ein episches Doppelalbum, das mit seiner stilistischen Vielfalt und seinem gefühlvollen Weltschmerz Maßstäbe setzte. Das millionenfach verkaufte Werk war auch ein persönlicher Sieg für Frontmann Billy Corgan im Ringen mit sich selbst und der Außenwelt. Dennis Drögemüller zeichnet die Geschichte eines Albums nach, das viel wagte, noch mehr gewann – und nach dem die Smashing Pumpkins nicht mehr die Gleichen waren.

Display

Plattenrezensionen von CD bis Vinyl,außerdem alle wichtigen Reissues und Film-Reviews

Beilage: Volume 1 - Rare Tracks 2015

Tracklisting

Vokume 1 - Rare Tracks 2015 Cover
  1. Faith No More - Superhero
  2. Ghost - Zenith
  3. Danko Jones - Woman I’m Here
  4. Donots - Verdammt, uns gab’s schon
  5. Blood Red Shoes feat. Drenge - Wretch
  6. Torche - Rock‘n’Roll Mantasy
  7. Deafheaven - From The Kettle Onto The Coil
  8. Sepultura - Under My Skin
  9. Kadavar - Reich der Träume
  10. Graveyard - The Hatch
  11. Spidergawd - Ghost Rider (Suicide)
  12. Monster Magnet - Ball Of Confusion (The Temptations)

Live

Konzertberichte mit Fidlar, El Vy, Slayer, The Hirsch Effekt, The Bronx und den Festivals Speedfest, Le Guess Who, Sonic Visions und Leafmeal.

Beilage: Volume 2 - Rare Tracks 2015

Tracklisting

Volume 2 - Rare Tracks 2015 Cover
  1. Kylesa - Paranoid (Black Sabbath)
  2. Sandrider - Mountain Song (Jane’s Addiction)
  3. God Damn - It’s A Pity
  4. Heads - At The Stake (Melvins)
  5. Elder - Voodoo Child (Slight Return) (Jimi Hendrix)
  6. Orchid - John The Tiger
  7. Spiders - Watch Out (Abba)
  8. Dead Heavens - Adderall Highway
  9. Sweet Apple - Just Between You And Me (April Wine)
  10. My Morning Jacket - Compound Fracture (Miami Jungle Version)
  11. Goat - It’s Time For Fun