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VISIONS Nr. 209 - 08/2010

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TITELSTORY: MOTHER TONGUE

Dies ist die Geschichte einer Rockband. Eine Geschichte mit vielen Höhen und noch mehr Tiefen. Eine Geschichte vom Scheitern und vom Wieder-Aufstehen. Von Leidenschaft und Liebe, Qualen und Querelen, Frustration und Wahnsinn. Eine Geschichte, wie sie vielen Bands passieren könnte. Und auch wieder nicht. Denn die Persönlichkeiten hinter Mother Tongue sind so einzigartig wie ihre Songs, und das oft missbrauchte Lied von der tiefen Freundschaft, der Authentizität und dem Herzblut, von der Musik als wichtigstem Lebensinhalt und der Band als Familie – Mother Tongue haben es gesungen. 20 Jahre lang. Und sie singen es immer noch.

Arcade Fire

Arcade Fire Arcade Fire haben in ausgebrannten Discos getanzt, mit nur einer Platte den Indierock revolutioniert und sich fast zerrieben an der zweiten Amtszeit von George W. Bush. Dann haben sie ein Jahr Pause gemacht und sich angeguckt, wo sie eigentlich herkommen. Mit ihrem dritten Album "The Suburbs" kehren sie an den Anfang zurück, in Vororte, Kinderzimmer und auf Spielplätze, die es heute nicht mehr gibt. Win und Will Butler über scheinheilige Jugendhelden, strenge Englischlehrer und Filme, die sich nicht gesehen haben.

Kvelertak

KvelertakEine Band aus Norwegen kombiniert Hardcore-Schule, Punkrock-Energie und ihre Black-Metal-Leidenschaft mit Texten in ihrer Heimatsprache und kann damit schon im Demostatus eine Szenegrößen wie Kurt Ballou und John Baizley für sich gewinnen. Aufgepasst, denn genau so geht’s.

Stars

StarsDie exzessivste Pop-Platte, die Stars machen konnten, ist vor allem ein Zufallsprodukt ihrer selbst. Wäre der Band nicht Tod, Leben und sie selbst in die Quere gekommen, hätte Sänger Torquil Campbell aber noch ein ganz anderes Problem: Wenn sie so weitermacht, könnte seine Band schließlich noch richtig erfolgreich werden.

Wolf Parade

Wolf ParadeWer am Anfang nicht auf die Nerds hört, wird am Ende von Technologien überrannt. 24 Jahre nach dem ersten Funken fasst die Band, die für sich selbst nur eine von mehreren ist, auf ihrem dritten Album zusammen, was zusammengehört: Live-Gitarren, groovende Keyboards und tote Kosmonauten.

Außerdem:

Bela B | Anvil | M.I.A. | Pearl Jam Live | Danger Mouse & Sparklehorse | Juliette Lewis | Menomena uvm.

Live

Slayer | The National | Rage Against The Machine | The Gaslight Anthem | Baroness | Antitainment | Pearl Jam | Saviours

Beilage: Exklusive CD Mother Tongue - The Best Of