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16.06.2001 Autor: BENFOLDS

Travis - The Invisible Band

Hat es solch eine Unverschämtheit schon einmal gegeben? Da hört man sich das Travis Album an, mit der festen Absicht, sie danach zu hassen und was passiert? Man liebt dieses Album. Man liebt das Leben, man liebt diese 12 Songs. Ok, Sing geht einem vielleicht etwas auf die Nerven,aber dann Perlen wie "Dear Diary" oder "Last Train", die die Höhepunkte des Albums markieren, machen das wieder wett. Ich muß schon sagen, ein besseres Sommer-Album haben noch nicht einmal Weezer fertiggebracht. Hier wird gute Laune mit Melacholie vermischt. Die Songs sind nicht verzerrt und "gehen nicht ab". Bilden aber einen netten Gegenpol zum doch etwas eintönigen Nu-MetalHardcorePunk und den schnöden und immergleichen EMO-Schmachtfetzen alla Ambrose oder Pale.
Nein wahre Emotionen werden hier vermittelt, im Stillen im unglaublich Schönen, und nicht im Rumgebrülle. Kehrt ein anstatt im Pit deinem Nächsten die Fresse einzuschlagen und denkt nach wie schön und doch so traurig die Wirklichkeit ist.Die Band existiert ja sowieso nicht.

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