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17.12.2011 Autor: AnnaGaumann

Kele Okereke - The Boxer

Kele Okereke sagt vielleicht nicht jedem etwas. Mir sagt er eine Menge. Seit kurzen gibt er sogar den Ton in meiner kleinen Welt an, könnte man meinen. Aber seine Werke dürfte wohl mindestens jeder fünfte kennen. „I Still Remember“ wohl spätestens seit „KeinOhrHasen“ in dem der Song aufgegriffen wurde. Kele ist die Stimme der britischen Indie-Rock-Band Bloc Party.

Seit 2010 kämpft er sich auch als Solo Künstler durch die Musikwelt. Sein Album, welches den unheimlich passenden Namen „The Boxer“ trägt, ist fantastisch. Meiner Meinung nach Gold wert.

Die Musikrichtung wurde ein wenig geändert, Kele tauscht den typisch, britischen Indie-Sound gegen gut tanzbare Electro-Einheiten, was bleibt ist die unverwechselbare Stimme die eindringlich wie nie scheint. Die Wahl des Albumtitels begründet er in einem Interview mit Chartattack so:

„As a boxer, you have to rely on nobody else but yourself to achieve what it is you want to achieve. Even though you take hits, you have to keep focus on your priorities and keep going. I thought that was an inspiring image.

„Yesterday´s Gone“ gehört zu meinen absoluten Favoriten dieses Tonträgers. Dieser Titel zaubert mir, bei jedem hören, ein Lächeln ins Gesicht. Bei „Tenderoni“ bin ich auf der Suche nach einer Tanzfläche und bei „Everything you wanted“ wird mir ganz warm ums Herz.

Generell habe ich an nicht einem einzigen Song etwas auszusetzen. Schon allein diese Stimme versetzt mich in Hochstimmung. Kele singt halt aus voller Kehle.

Wenn das kein Zeichen ist…

Für mich ist „The Boxer“ das Album des Jahres. (Ende 2010)

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