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29.01.2006 Autor: fichtenstein

The Dresden Dolls - dto.

Dass sie bereits lange der Hit auf jeder Gothic Party, aber dennoch auch für jeden anderen Hörer zuträglich sind, ist kein Wunder, verstehen die beiden anachronischen Musiker aus Kanada es doch hervorragend Theater, düstere Märchen und alternative Musik zu einem Tim Burton-ähnlichen Frankenstein zusammen zu nähen, der einem mal süß, mal aggressiv in den Ohren liegt und nicht nur interessant, sondern auch tanzbar ist. Sich selbst zwischen Brecht und Tori Amos ansiedelnd kreieren die beiden ausgezeichneten Musiker etwas (für mich)innovatives, frisches und morbides, wenn sie denn wollen. Brechtsches Theater für die Ohren, wenn das nichts ist.

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