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14.05.2005 Autor: cursed pea

Nine Inch Nails - With Teeth

eines muss ich leider doch zugeben: trotz der freude, die ich empfand, als ich erfuhr, Trent Reznor habe endlich nach langem kampf die drogen und den alk besiegt und ein neues album aufgenommen, drängte sich mir doch dieser hässliche gedanke auf, ob Reznor möglicherweise zu der gruppe musiker gehören sollte, die nur im vollrausch gute musik machen. schließlich hatte M.J. Keenan (Tool und A perfect circle), mal behauptet (ohne gewähr), wer meint, künstler und drogen gehören nicht zusammen, sollte all seine bücher und cds verbrennen. nun, so sehr ich Keenan, seine musik und seine weltanschauung auch schätze, hier hat er sich -DANKE, GOTT IM HIMMEL- mächtigst geirrt. ohne mich einer ellenlangen analyse jedes einzelnen songs hingeben zu wollen (das hat man in der aktuellen visions ja schließlich schon tausendmal besser gemacht), muss ich einfach sagen, dass diese platte meiner meinung nach mitunter die großartigste platte des jahres ist. bei mir zumindest routiert sie im cd-spieler; hangle mich nur noch von gesangs-orgie über tanz-orgie über kreisch-orgie zu gänsehaut und aufgestellten härchen im nacken und verspüre einen leichten stich, wenn diese leise zischen ertönt, dass mir sagt, dass die cd zu ende ist. fazit: absolut empfehlenswert für fans wie mich und auch gerade für solche, die musiker/bands/platten lieben, bei denen eine hör- und spürbare entwicklung mitzuerleben ist. Tausend Dank an Trent Reznor und alle, die ihm dabei geholfen haben, für die Erschaffung dieses Werks.

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