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23.05.2001 Autor: COM

Tool - Lateralus

Lateralus ist die logische Fortsetzung von dem was auf Aenima begann.Das vollständige Loslassen von festen Songstrukturen ist vollzogen.Man eröffnet mit dem heftigen, unberechenbaren the Grudge .Danach geht es mit the patient und ´schism etwas ruhiger zur Sache.Mit den beiden direkt aufeinander folgenden Songs Parabol und Parabola geht es dann weiter. Zuerst ganz ruhig dann rocken Tool los das es kracht. Mit Thicks & Leches wird dann klar gemacht das Agression und progressive Rockmusik keinesfalls Gegensätze sind.Es wird gehämmert was das Zeug hält und der im Vergleich zum Rest
des Albums sehr böse Gesang rundet das Ganze ab. Nach 8 Minuten frontaler Härte und Wut folgt mit Lateralis der Titelsong der Scheibe. Der erinnert etwas an den Song Aenima vom Vorgänger und ist einer der einfacheren Titel, bei dem sich Härte und Melodie wunderbar in der Waage halten.
Nummer 10 ist der Song disposition welcher ruhig und hypnotisch aus den Boxen plätschert. Genau wie bei Aenima triftet die Platte mit den letzten beiden Tracks ins experimentelle ab. Reflection und Triad sind mit Sampels vollgestopfte Psycho Songs die genau wie auf dem letzten Album Third eye`, auch nach mehrmaligem Hören nicht zünden wollen. Der letzte Track ist dann das Outro der CD, eine Ansammlung seltsamer Geräusche. Dieses Album ist die eigenständigste Rock CD in letzter Zeit. Sie kommt ohne Anleihen anderer Stile aus und wird mit jedem Hören besser. Volltreffer.

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