Zur mobilen Seite wechseln
30.12.2004 Autor: boneless

Boysetsfire - Tomorrow Come Today

Boysetsfire hatten sich damals diese Bürde selbst auferlegt."After the Eulogy" gehört mit Sicherheit zu den besten Hardcoreplatten der letzten Jahre.Nun also "Tomorrow come Today",das Major-Debut.Und ich muss ganz ehrlich sagen,so eine Hammerplatte hatte ich nicht erwartet(hab vorher immer wieder überlegt,ob ich die Platte nun kaufen soll oder nicht).Zu den Fakten:Die Prügel rückt etwas in den Hintergrund,mehr Melodie,mehr Eingängigkeit.Boysetsfire haben sich weiterentwickelt,sind etwas massentauglicher geworden,aber nicht weniger spannend.Für den Linkin Park hörenden 14-jährigen Teenie sind Boysetsfire aber immer noch zu hart und zu gut."Release the Dogs","One in Five" oder"Eviction Article",dem Opener,der zwar nicht die Kompromisslosigkeit eines"After the Eulogy"erreicht,aber trotzdem fesselt,bieten genügend Gründe für die Hardcore Fraktion.Auf der anderen Seite kommen "Management vs.Labour" oder "Last years nest" mit unwiederstehlichen Refrains daher, die ich jetzt schon seit Tagen vor mich hin summme und die einfach nicht aus mienem kopf verschwinden wollen.Ach so,der Gesang. Das Nathan Gray ein hervoragender Vokalist ist müsste jedem klar sein,aber auf diesem Album kommen noch zwei andere Stimmen voll zum tragen und zwar die von Bassist Rob Avery und Gitarist Chad Istvan.Diese beiden machen diese Platte erst richtig interresant da sie in den mehrstimmigen Refrains so perfekt mit Gray harmonieren,das man immer wieder überwältigt ist von der Größe selbiger.Super Gitarrenriffs, sowie ein Drummer,der innovativ und abwechslungsreich den Laden zusammen hält(man höre nur den grandiosen Einstieg in"Eviction Article")runden ein Werk ab,was meiner Meinung nach "After the Eulogy"locker das Wasser reichen kann.Mit dieser Platte gehören Boysetsfire nun einmal mehr zur Speerspitze des melodischen Hardcores.

Plattenkritik schreiben