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25.03.2004 Autor: SENNI

Bright Eyes - Letting Off The Happiness

Seit der Veröffentlichung von "Lifted" sind die Bright Eyes (oder, um genau zu sein Conor Oberst) in allen wichtigen Musikmagazinen zu finden. Dass dieser Conor schon in jungen Jahren äußerst kreativ war, belegt diese Platte: Es geht teilweise sehr spröde, beinahe dilletantisch zu, doch diese scheinbar unprofessionelle Herangehensweise an die Musik verhüllt nur die wundervollen Songs des Albums. Schon der Opener "If winter ends" ist mitreißend gesungen und berührt mit einfachsten Mitteln dort, wo es am meisten schmerzt. Der absolute Höhepunkt der Platte ist meiner Meinung nach "A poetic retelling of an unfortunate seduction". Hinter dem sperrigen Titel verbirgt sich eine Abfahrt in Conors Psyche, so dass man das Gefühl hat dem Künstler schon fast ein wenig zu nahe zu kommen. Das Album ist geprägt von Conors damals noch direkteren Texten, seiner Akustikgitarre und einer sehr eigenen Stimmung. "Fevers" ist eine sehr inhomogene Platte, die manchmal ein wenig arg vor sich hin bröselt ("contrast and compare"), an anderen Stellen aber zu Tränen rührt. ("Teresa and Tomas") Ich liebe diese CD.

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