Zur mobilen Seite wechseln
31.03.2003 Autor: peisi30

Boysetsfire Boysetsfire auf dem Weg in den (Mainstream) - Olymp

Kann man ein besseres Major - Debut abliefern ? Kann man aber auf der anderen Seite seine Credibility erhalten, wenn man von einem Label wie "Wind-Up" gesignt wird, die auch Kapellen wie Boy hits car und Creed unter Vertrag haben ? Die Antwort muss in beiden Fällen eindeutig Ja (!!) heißen, denn mit "Tomorrow come today" spielen Boysetsfire seit dem heutigen Montag in der allerersten Liga der Emo/Hardcore/Alternative Rockbands und verleugnen dabei ihre Wurzeln in keinster Weise. Gut, ein wenig "zahmer" sind sie geworden, die unbändige Wut, die Meisterwerke wie "After the eulogy" auszeichnete, ist zwar einer ruhigeren Betrachtungsweise gewichen, aber was die Texte angeht, so haben Bsf noch nie eine derat geballte Agitation dem Hörer um die Ohren geworfen. Diese Platte geht sofort ins Ohr und Sänger Nahthan Gray beweist einmal m ehr, das er nicht nur hemmungslos shouten kann, sondern auch wunderbar getragene, todtraurige Gesagngslinien beherscht. Politisch geht die Richtung ganz klar in linke Lager, aber das muss wohl keinem geneigten Hörer extra auf Brot geschmiert werden. Abschließend ein Zitat von Bsf selbst. "If you love this country, take it back from those who would destroy it".

Was für ein Album, was für eine Band. Die richtige Platte zu richtigen Zeit, fuck George W. Bush !

Plattenkritik schreiben