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10.12.2002 Autor: GORDI

Silverchair Neon Ballroom

Es war wohl eine große Überraschung, wenn man die beiden Vorgänger "Frogstomp" und "Freak Show" kennt, als auf der 3.Platte "Neon Ballroom" das vom Piano begleitete "Emotion Sickness" ertönte, womit Silverchair wohl einen großartigen Einstieg zu ihrem neuen Album liefern. Songs wie "Miss you love", "Paint Pastel Princess" und "Point of View" scheinen einfach perfekt zu klingen, seien es nun die Lyrics oder die großartig komponierte Musik. Dennoch auch wenn man nun eine neue und ruhigere Seite an Silverchair antdeckt haben mag erinnern die Songs "Anthem fo the year 2000", "Satin Sheets" und "Spawn again" (wo jeder Tierschützer einstimmig zustimmen wird)an frühere Werke was nun durchaus nicht als negativ zu betrachten ist, denn als Gesamtwerk stellt "Neon Ballroom" eine durchweg grandiose Platte dar, die eine brilliante Mischung der Songs vorlegt, denn hier ist es nicht weit vom kompletten Wutausbruch bis hin zur Melancholie. Ich betrachte dieses Album als Silverchairs Höhepunkt künstlerischer Leistung, da die Tiefgründigkeit der Lyrics zugenommen hat und die dazugehörige Musik vielschichtiger und ausgefeielter geworden ist. Im Vergleich zum Nachfolger "Diorama" wirkt es nicht so übertreiben und pompös, sondern einfach ehrlicher und das nicht nur wegen dem wahrscheinlich realistischstem Ausspruch "abuse myself confuse myself". Dieses Album gehört schon längst zu meinen persönlichen Klassikern, da es in meinen Augen eine Band in so hohem Maße noch nie geschafft hat E-Gitarren und Piano in solche ienm Zusammenspiel zu vereinigen.

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