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08.05.2002 Autor: KASSIERER

Silverchair Diorama

Nach 2 Jahren Pause sind Silverchair zurück mit ihrer neuen Scheibe, die- ich machs kurz- die Schönheit ihres Vorgängers dank einem tollen Konzept noch übertrifft. Wurden auf "Neon Ballroom" desöfteren die harten Gitarren ausgefahren und das Schlagzeug malträtiert, was dem Ganzen Ecken und Kanten verlieh, so wirkt "Diorama" nun sehr rund und homogen, was sicher auch an der Produktion von TOOL-Produzent David Bottrill liegen mag. Das Tragende Instrument ist nun die Stimme von Daniel Johns, die souliger als in früheren Zeiten klingt, doch haben sich Silverchair wieder an komplexe und bombastische Arrangements getraut, die diesesmal aber bewusst stark eingesetzt werden, wie beim 6-Minütigen Opener "Across the Night". Insgesamt ist "Diorama" wohl die genügsamste Platte Silverchairs, die entweder glücklicher oder noch mehr weh machen kann als ihre Vorgänger und die ihre Schönheit erst nach einer Zeit wirklich aufblühen lässt.

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