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06.05.2002 Autor: KEACHERTOOL

Deftones - White Pony

Es gibt nicht viele Bands bzw. Alben die es schaffen eine Atmosphäre herzustellen , die es schaffen von einem Höhentrip zum anderen Höhen bzw. Tiefentrip zu reiten . Reiten ist das Wort – PONY ! – reiten ! Und so fühlt sich das Mysteriöse Pferd an : Insgesamt sind die Tracks wie beim/bei den Vorgänger/n auch , dunkel , düster und schmutzig . Der größte Unterschied zu Around The Fur liegt in bzw. bei der Schreierei , während Chino sich beim Vorgänger die Wut noch sehr oft aus dem Bauch geschrieen hat , überwiegt dieses mal der Gesang ( das erfreut mich ). Um auf die einzelnen Tracks einzugehen : Da gibt es “Feiticeira“ das sehr positiv herreitet , ebenfalls wie “ Rx Queen “ das mit seinem/ihrem ( schließlich geht es um eine Frau , oder nicht ? ) positiven Chorus und vor allem mit der mysteriösen Gitarre überzeugen kann , was soll man zu “ Street Carp “ sagen ? – ebenfalls positiv bis neutral was ich am meisten an diesem Song faszieniert ist das Wechselspiel von “ now write it down , did you get it ? “. “ Digital Bath “ , dass perfekt den Sound der Deftones wiederspiegelt ( dunkel ,düster usw. ) dazu gehören ebenfalls Change ( In The House Of Flies ) und Pink Maggit sind die traurigsten ( dennoch positiv ) Tracks dieses Meisterwerkes , “ Elite “ wo Chino nur schreit – ist der einzigste Song dieser “ Kategorie “ – obwohl das Schreien klingt sehr gedämpft . “ Teenager “ ist wohl eine Überraschung , doch keines falls negativ zu sehen , ruhig , schön am besten beschreibt/umschreibt man es mit diesem Wort : Balladesk , ja genau – zum ersten mal nimmt man hier die Arbeit des DJs war , ohne andauernd darauf achten zu müssen , bei dieser Platte hört man die Arbeit des DJs öfter den je . Kommen wir nun zu meinen Favorits : “ Knife P(a)rty “ und “ Passenger “ , diese Stücke sind was besonderes – das Beste was Deftones je kreiert haben – der OHH-Teil von “ Knife Prty “ sowie die mit Kollaboration Maynard James Keenan von Tool und Chino ist derat mitreißend ( das gilt übrigens für alle Songs dieser Platte , jedoch ist es bei diesen Exemplaren am extremsten ) das mir jedes Mal ein Schauer über den Rücken läuft , “ Passenger “ ist dazu noch so perfekt eingesungen , dass jemand der keine Ahnung von diesen Bands ( Stimmen ) den Unterschied nicht erkennen würde , selbst ich habe Zeit damit verbracht wer denn den Chorus singt , aber es ist eindeutig Maynard – obwohl es sehr merkwürdig erscheint wenn ein Gastsänger diesen Part übernimmt . Etwas Besonderes halt , sag ich doch ... ! “ Korea “ zählt wie die meisten Tracks auch zur “ Feiticeira-Kateogorie “ , wenn man das denn so nennen darf , nur um ein Bild davon zu bekommen . Gut , “ Feiticeira “ ist ruhiger und vielleicht noch positiver als die anderen Stücke . Also nicht ganz so Homogen wie Around The Fur , dezent , aber dennoch eine Weiterentwicklung . Was mir am meisten gefällt ist , wie schon oft genannt das Positive Erscheinungsbild dieser doch nachdenklichen und traurigen Platte ( gegensetze ziehen sich an ), somit ist es eine Platte die man immer immer immer ... wieder hören kann und vor allem will .

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