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21.04.2002 Autor: RINDENWURM

Alice In Chains Layne Staley R.I.P. (1967-2002)

Ich weiß ja nicht, ob irgendjemand meine AIC-Plattenkritiken überhaupt gelesen hat, aber ich bin sicher, dass es eine ganze Menge Leute gibt, denen diese wunderbare Musik mindestens so viel bedeutet wie mir. Und für all diese ist es seit gestern traurige Realität: Layne Staley wurde am Abend des 19. April 2002 von der Polizei tot in seinem Haus in Seattle aufgefunden.
Für Fans der Band war Laynes Tod seit jeher ein allgegenwärtiges Gespenst, doch ich muss wohl gestehen, dass die Hoffnung, dass er sich noch einmal fangen und wieder ein Album aufnehmen würde, immer größer war. Gerade nachdem Jerry Cantrell erst vor kurzem sagte ("Visions.de" berichtete), dass er es sich gut vorstellen könnte, wieder mit Sean, Mike und Layne zusammenzuarbeiten. "Es gibt uns ja alle noch!" wird er zitiert, ein Satz der leider an Aktualität verloren hat.
Allen denjenigen, die das für einen schlechten und verspäteten Aprilscherz halten, sei versichert, dass ich der letzte wäre, der einen solchen "Witz" ins Internet stellen würde. Ich dachte auch erst, dass es sich wieder um ein Gerücht handle, aber solche Gerüchte findet man dann nicht gleich in mehreren Quellen...
Abschließen möchte ich, auch wenn es manchen albern erscheinen mag mit einem Zitat aus Eichiro Odas beliebten Manga "One Piece": "Ihr könnt mich nicht töten. Woran stirbt man...? (...) Man stirbt, wenn man vergessen wird!!!" Und vergessen wird man Layne Staley nicht! Seine Musik und die Inspiration, die er gab leben weiter und können nicht zerstört werden.

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