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07.03.2002 Autor: DAVIDBINDER

The White Stripes Ohne Titel

Die White Stripes sind eine ungewöhnliche Band. Sie bestehen nicht wie die meisten Rockbands aus ein paar Freunden oder ein paar gecasteten Idioten sondern aus nur zwei Personen die noch dazu miteinander verwandt sind. Jack White übernimmt in dieser Band den Gesangspart, die Gitarrenarbeit und manchmal, aber nur manchmal spielt er auch Piano, während seine Schwester Schlagzeug spielt und manchmal, aber nur manchmal auch singt. Einen Bass benötigt das Familienunternehmen nicht, sie schaffen es auch so den Druck und die Dichte, die für ein gutes Rockalbum nötig sind zu erzeugen. Die 16 Songs, von denen allerdings nur wenige die 3-Minuten-Grenze überschreiten klingen mitunter sehr unterschiedlich. So werden beispielsweise in "Hotel Yorba" Country-Anleihen genommen, anderes wie"The Union Forever" klingt eher düster, oder wie das Liebeslied "We`re going to be friends" kindlich, während Songs wie "I think I smell a rat" erschrecken. Dennoch wirken die 16 Lieder nicht irgendwie zusammengewürfelt, sondern haben einiges gemeinsam, alle Tracks wirken sehr ungestüm und die Stimme von Jack White ist unverkennbar. Insgesamt liefern die Detrioter ein wirklich geniales Rockalbum abseits aller Nu-Metal Trends ab

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