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07.02.2002 Autor: RIVO21

The White Stripes dto.

Krachig, spartanisch instrumentiert, extreme Stimme - dennoch das Debüt des Geschwisterpaares von 1999 hat Stil. Und zwar einen ganz eigenen. Wenn der erste Song aus den Boxen dröhnt, dreht man die Anlage von allein auf. Es knarrt und zerrt an allen Enden. "Stop Breaking Down" schreit Jack White dann ins Mikro, und dieses unglaublich primitive, von Meg White gespielte Schlagzeug bringt den Kopf zum nicken. Alles in allem ziemlich dreckiger Blues, der mit wenig auskommt. Nur Gitarre, Schlagzeug und hin und wieder mal eine Orgel. In "Brocken Bricks" kommt dann ein Hauch von Punk zum Vorschein, und das mit einem seltsamen Glockenglang im Mittelteil. Aber auch ruhigere Stücke wie "Do", "St. James Infirmary Blues" und auch das recht gut gelungene "One More Cup Of Coffee" von Bob Dylan haben ihren Reiz. Etwas störend wirkt auf die Dauer jedoch das etwas eintönige Schlagzeug und natürlich ist auch nicht jeder Song ein absoluter Knaller. Dennoch, man darf auf weiteren Krach aus dem Proberaum gespannt sein.

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