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01.01.2002 Autor: WATERDOWN

Deftones around the fur

around the fur Bewertung: 12/12
Artistprofil von Deftones

Wer auf Musik der härteren Gangart steht und diese Platte nicht abgöttisch liebt ist ein Ignorant.
Tja, was soll man gut 4 Jahre nach der Veröffentlichung dieses Meisterwerks schon noch sagen, was noch nie gesagt wurde? Na ja, zum Beispiel, dass die Deftones ganz sicher keine New Metal-Band sind. Das ganze ist schon eher Hardcore, meinetwegen auch EmoCore. Oder sagen wir besser: RadioheadCore. Ja, das trifft es gut. Zwar sind die Deftones knallhart, aber emotionaler als 99% dieser ganzen dämlichen Placebo- oder Radioheadkopien wie Starsailor (die trotzdem ziemlich gut sind ;-)). Die einzige der neuen "New Metal"-Bands (wenn man sie denn so nennen darf), die den Deftones nahe kommen kann, sind definitiv Taproot, die ich hier mal allen Deftones-Fans wärmstens empfehlen möchte. Desweiteren sind sonst noch die absolut genialen glassJAw mit ihnen zu vergleichen, Staind auch ein wenig, obwohl die etwas zu viel auf die Pathosschiene drücken, was ich nicht für gut heissen kann. Jetzt muss ich den Deftones aber mal ein grosses Kompliment machen: Nie hat mich eine Band dermassen an Tool erinnert. Aber jetzt kommt`s: Die Deftones sind viel, viel besser. Ausserdem können sogar Fans von New School-Hardcore à la Snapcase zugreifen.
Vergleiche beiseite, hier meine Anspieltipps: Headup, Shove It und Lotion.
Also, jetzt mal im Klartext für alle, die diesen Oberhammer noch nicht im Schrank stehen haben:
KAUFEN!!!

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