Zur mobilen Seite wechseln
28.12.2001 Autor: XTRMNTR1000

The Vandals Oi to the world

Diese Plattenkritik kommt zwar etwas spät, doch muss ich einfach ein paar Zeilen zu der Platte schreiben, die ich Weihnachten am meisten höre. Oi to the world ist eine Botschaft, die Weihnachtsbotschaft schlechthin: Gott liebt Punks und Skins. Völlig unabhängig davon handelt es sich hierbei natürlich um ein Weihnachtsalbum der verrücktesten Band der Welt, die mit dem Titelsong wohl auch ein absolutes Highlight ihrer Karriere schrieben. Er wurde sogar von No Doubt gecovert, und das soll wohl was heißen. Die restlichen Songs können da leider dann auch nicht so ganz mithalten, obschon sie alle von bekannten Gefühlen handeln. Da wäre z.B. "Thanx for nothing", das dann halt auch die Enttäuschung beschreibt, die man empfindet, bekommt man von jemandem nichts geschenkt, für den man richtig viel Zeit und Geld investierte. "Grandpas last Christmas" erklärt sich von selbst und "My first christmas as a woman" oder "Christmas time for my penis", zeigen, warum diese Band als verrückt bezeichnet werden kann. Verrückt aber eben nicht total durchgedreht, was z.B. "I dont believe in Santa Claus" zeigt, das mit dem ganzen kapitalistischen Weihnachtsmüll aufräumt, oder "Hang myself on the tree", die Selbstmordhymne für alle melancholischen Weihnachtshasser. Textlich brilliant, musikalisch leider nicht immer, deswegen nur 8 Punkte. Ist aber immer noch besser als der Müll, den die Toten Hosen vor ein paar Jahren ablieferten.

Plattenkritik schreiben