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17.12.2001 Autor: COM

Deftones - White Pony

Schon auf "Around the fur" zeigten sich die Deftones mit einem mehr als eigenen Sound. "White pony" ist anders als seine Vorgänger.Wer die Musik der Deftones nur wegen ihrer Härte mag wird vom dritten Album der Band wohl entäuscht sein. Wer allerdings die begreift das Härte und Intensität bedingt miteinander zu tun haben dem wird mit ein bischen Geduld ein einmaliges Hörerlebnis zuteil. Jeder Song steht hier für sich mit einem eigenen Ansatz, dabei zieht sich trotzdem eine Einheitliche Stimmung durch das Album. White pony wirkt im Gegensatz zum Vorgänger nicht mit einem Schlag. Langsam wird das "Messer" durch das Fleisch gezogen,Chino jault, flüstert und schreit als würdeer körperlicher Folter unterzogen. Die Gitarren sind noch kälter als früher und die Einbeziehung von DJ Frank Delgado ist ein deutlicher Gewinn für die Band. Die Deftones verpacken extreme Emotionen auf unteschiedlichste Art und Weise. Ob gelöst, "Teenager" düster "Change" oder brutalst Agressiv "Elite". Einige Songs schleichen sich einem schon beim ersten Hören ins Gehirn wie etwa das mit einem unglaublichen Spannungsbogen versehene "Digtital Bath" mit seinen Gänsehaut ergenden Samples, oder Das Tool- Deftones Duett "Passenger". Es ist vieleicht nicht Liebe auf den ersten Blick, gibt mann "Whtie Pony" aber ein bischen Zeit lässt es nicht mehr los.

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