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08.12.2001 Autor: WELCH

Deftones PHALLUCY - valium

PHALLUCY - valium Bewertung: 11/12
Artistprofil von Deftones

erst mal ne erklärung: natürlich geht es hier nicht um eine deftones platte, sondern um eine platte von phallucy. aber da diese band nicht hier eingetragen ist.... aber so abwegig ist es gar nicht. denn bei phallucy spielte der deftones drummer abe cunningham. phallucy (ebenfalls wie deftones, far und will haven) aus sacramento gab es schon vor den deftones. 1993 sollten sie ihr major-debut raus bringen,hatten aber nie ein label gefunden. deswegen mußten wir bis 2001 warten um dieses meisterwerk (und das ist es wahrhaftig!) zu bekommen (wenn auch nur als import). also, was hat phallucy zu bieten? ich bestellte die cd ohne zu wissen wie sie klingen sollten. da ich aber ein großer fan der sacramento bands bin ging ich das risiko ein...war ja auch abe von meiner göttergruppe deftones dabei. erste reaktion beim hören. die produktion ist nicht unbedingt der hammer (was bei dem jahr ja nicht unbedingt verwundern mag), klingt alles ungefähr so wie bei deftones "adrenaline"...ein bißchen höhenlastig. außerdem ist die stimme des sängers gewöhnungsbedürftig (klingt ein bißchen wie ne billy corgan und brian molkko mischung). dann aber die ersten überraschungen. fast in jedem song kommt es zu strukturveränderungen á la tool würde ich sagen (also...so stelle ich mir tool vor, wenn sie schon 1993 so gespielt hätten wie heute). außerdem liegt ein vergleich mit den pumpkins nahe (das kuriose: die pumpkins, tool, nirvana und far spielten alle schon mit phallucy zusammen,als noch keine der bands richtig berühmt war.einflüsse all dieser bands sind zu hören....oder haben diese bands vielleicht die einflüsse von phallucy?). phallucy haben ihren eigenen stil und es verwundert doch,daß diese platte erst 2001 den weg an die öffentlichkeit findet. exakte 56 minuten die deine pure konzentration erfordern und dich begeistern werden. DANKE PHALLUCY!

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