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20.01.2003 Autor: FLATLINER54 0

Disturbed: Columbia Fritz in Berlin - (28.12.2002)

Als erstes: es war hart, es war brutal, es war laut, es war der HAMMER. Gut, aber fangen wir mit der Vorband Tape an, die zwar erst nicht so richtig in die Gänge kamen, aber doch den ein oder anderen Song spielten, der zu gefallen wusste (auch wenn die Sängerin mit ihrem ständigem "Yo, Berlin!" usw. ein wenig nervte - dafür zeigte sie aber, was sie mit ihrer Stimme so drauf hatte). Dann kamen nach dem ganzen Umgebaue endlich Disturbed auf die Bretter. Wie schon im Knaack-Club begannen sie mit "Voices". Und genauso bretterten die Jungs auch weiter. Selbst wenn man mal Pause machen wollte - sie liessen einen einfach nicht. Keine Hänger, kein Song, der zur Ruhe kommen liess (Richtig so!), und das bei einer gut ausgewogenen Mischung aus dem ersten und zweiten Album (auch wenn mir persönlich "Violence Fetish" fehlte). Positiv war auch das Verhalten der Leute und der Security - fiel einer mal im Moshpit um, machten alle schnell Platz, um den Menschen wieder auf die Beine zu bringen. Genauso brauchte man nur eine kurze Andeutung zu machen - schon war man einer der Crowd-Surfer. Und die Security war vorne gut verteilt, fing einen auf - und zurück in die Menge. "Stupify" war natürlich wieder das große Finale - danach war leider Schluss; trotz aller "we want more"-Rufe, weswegen das Konzert auch in meiner Wertung ein bißchen gesunken ist, auch wenn die Länge dem Preis entsprechend war. Aber David Draiman versprach: "We`ll see you soon motherfuckers..." und das sagte er auch im Knaack. Und ich hoffe, das er das Versprechen wieder hält.

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