Zur mobilen Seite wechseln
22.12.2002 Autor: RUBEN 0

Beatsteaks: Wohnzimmer der Columbiahalle - (21.12.2002)

Samstag 21.12.02 Berlin.
Die Beatsteaks haben zum Wohnzimmerkonzert geladen.
Spielte, und das wohl im wahrsten Sinne des Wortes, an selber Stelle vor ein paar Wochen eine Truppe namens O-Town vor wohl gerade 1300 Leuten, so platzte das Wohnzimmer Columbiahalle diesen Tages buchstäblich aus allen Nähten.
Turbostaat hätten sich dann wohl auch besser um einen Platz als Vorgruppe bei genannten O-Town bemühen sollen. Nicht etwa weil das ihre Liga gewesen wäre, das kann ich nicht beurteilen, nein, weil ich nicht sicher bin, ob zu der Zeit als sie aufspielten überhaupt schon auch nur 1000 Leute in der Halle waren.
Wir standen währenddessen jedenfalls, und eben nicht allein, sondern in dicht gedrängter, langsam entnervter Menge, vor der Halle, und konnten dort den frühesten Crowdsurfer unseres Konzertgängerdaseins bestaunen bzw. stemmen.
3 Stücke lang sahen wir noch 3 Colours Red. Zuvor hieß es auch an der Garderobe noch einmal: Anstellen !
Allein um die Donots kommt man nirgendwo und niemals herum. Die Mehrheit des Publikums schien das, vermutlich aufgrund des niedrigen Altersdurchschnitts, jedoch nicht zu stören. Im Gegenteil. Zwischenzeitlich drohten die Ibbenbürener mit dem peinlichsten Gitarristen seit dem Jungen mit der Gitarre, gar nach Berlin zu immigrieren, was aus dem Irrglauben enstanden war, dann allein ebenso viele Leute belästigen zu können. Als wir dann aber auch das hinter uns hatten waren wir endgültig ready to rock.
Und die selbstbetitelten „knüppelharten Beachbouletten“ waren es augenscheinlich ebenso.
Mit reichlich Spielfreude und hochkarätigen Gästen, wie einem Typen von Seed, dem Bläsertrio von den Butlers sowie in der Zugabe mit den Bereitschaftsärzten Rod und Farin, trieben sie uns dann aus dem Wohnzimmer heraus, den Schweiß auf die Stirn und die Crowdsurfer über die Köpfe. Als man anschließend geschafft, aber ungemein glückseelig auch noch die gratis Wohnzimmer EP in die Hände bekam, war nur noch eine Frage offen geblieben:
Ja wie geil war das denn !?

alle Konzertkritiken aus der CommunityKonzertkritik schreiben

Bitte einloggen, wenn du diese Konzertkritik kommentieren möchtest.