Zur mobilen Seite wechseln
18.10.2002 Autor: WELCH 0

The Vines: Berlin - Maria am Ufer - (17.10.2002)

"das sigur rós konzert fällt aus. die stehn im stau an der tschechischen
grenze..." so lautete die hiobsbotschaft für mich um 15:30 uhr. sehr schade,
aber ein ersatz (natürlich nicht annähernd gleichwertig, aber dennoch sehr gut)
war gefunden: the vines sollten am selben abend in berlin spielen. also freute
ich mich statt isländischen soundscapes jetzt auf australischen rock`n roll. für
die vorbands monochords und longwave hatte ich kein interesse, statt dessen
gings erstmal lecker essen um dann pünktlich kurz nach 23 uhr in den club zu
treten. erste eindrücke: schlechte t-shirts, komische bühnenlage und ein
breitgefächerstes publikum, das von aufgedrehten 15jährigen mädels bis alten
herren mit schütterem haar reicht. dann kamen die vines. die australier um craig nicholls legen überraschenderweise gleich mit dem bekanntesten song los: "get free". die leute hüpfen sofort (weil viele "spaßgeile" wahrscheinlich konzerte mit hüpfen assoziieren, da hätte jetzt auch DJ Ötzi "spielen" können), aber der funke will noch nicht ganz überspringen. mit dem folgenden ruhigen "autumn shade" sorgt man auch nicht gerade für stimmungssteigerung und als dann als drittes auch noch ein unterdurchschnittlicher non-album-track folgt war ich schon ein wenig nüchtern gestimmt. "mary jane" wurde für meinen geschmack auch zu früh verpulvert. aber es ging danach nur noch bergauf...----fortsetzung unter www.deftones.de.tt

alle Konzertkritiken aus der CommunityKonzertkritik schreiben

Bitte einloggen, wenn du diese Konzertkritik kommentieren möchtest.