Zur mobilen Seite wechseln
05.11.2012 Autor: kleinerhobbit33 0

Archive: Darmstadt - Centralstation (02.11.2012)

Weit über ein Jahr hab ich Archive nicht mehr live gesehen, es wurde also mal wieder Zeit. Freitag Abend war es dann endlich soweit und ich schwer gespannt. Ein bissel was hat sich ja bei Archive geändert. Zunächst mal ist momentan Rosko nicht mit dabei, stattdessen hat das Kollektiv eine neue Sängerin im Gepäck, Holly Martin.

Centralstation find ich auch immer wieder toll, ne angenehme Location und Parkplatztechnisch erste Sahne, da das Parkplatz direkt unter der Location ist. Man muss also nicht mal mehr vor die Tür, bei nasskalten Novemberwetter der Pluspunkt überhaupt.

Nach unkomplizierten Einlass startete auch relativ Zeitnah der Support in Form von Robin Foster und Band. Und diese war richtig stark, Postrockig und ohne Gesang ging es an Werk, der Sound war gut und Mr. Foster ist auch ein sehr symphatischer Zeitgenosse. Dessen aktuelle Platte ging direkt auf den Einkaufszettel! Die Zeit verging wie im Flug und nach einer kurzen Umbaupause ging es dann endlich mit Archive los.

Das Kollektiv startete mit dem Opener des neuen Albums, Wipe Out, in den Abend. Und schon bei den ersten Klängen war klar, es wird ein fetter Abend. Und dem war auch so, die Band hatte Bock und das Publikum auch. Und so spielte sich die Band in etwas über zwei!! Stunden durch ihre Discographie. Schwerpunktmäßig lag natürlich der Fokus auf der neuen Platte, der Rest kam aber natürlich auch nicht zu kurz.

Positiv fiel mir dann doch die neue Sängerin, Holly Martin, auf. Diese ist eine wahnsinnig tolle Ergänzung zur Zauberstimme einer Maria Q. Es hört sich alles ein wenig rotziger und rockiger an, aber auch ne Menge Wohlklang kommt von der Stimme der jungen Dame. Deswegen war eins der Highlights das von ihr gesungene Hatchet.

Wobei, eigentlich war die ganze Show ein Highlight. Das ganze gipfelte in einer der schönsten Versionen von Again die ich bisher hören durfte. Halbakkustisch mit dezenter Keyboarduntermalung und von Dave Pen über die Maßen gut gesungen. Die Folge...Gänsehaut, Gänsehaut, Gänsehaut.

Und so geht es über das ganze Set. Wer von Songs wie Fuck you, Bullets, Controlling Crowds, Pills nicht gepackt wird....tja, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Es gab also eine gelungene Mischung aus neu und alt. Mit Kings of Speed endet dann das Konzert und überall waren glückliche Gesicher zu sehen. Es war einfach wieder ein Genuss diesen Menschen meim musizieren zuzusehen. Da passt einfach alles, selbst dass das nicht passt :)

Wer also noch die Chance in der laufenden Tour hat, hingehen, die Bande ist jeden Cent wert.

alle Konzertkritiken aus der CommunityKonzertkritik schreiben

Bitte einloggen, wenn du diese Konzertkritik kommentieren möchtest.