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11.04.2012 Autor: Go Ahead Eagle 0

Crippled Black Phoenix: Frankfurt - Das Bett (10.04.2012)

Um so ein Konzert richtig nachzuempfinden sollte man sich die Musik anhören.
Deswegen läuft grad die Mankind von Crippled Black Phoenix, die mich bisher wahrlich nicht restlos überzeugend konnte. Aber wesentliche Merkmale kommen auch hier durch. Allen voran: der Sänger! CBP haben endlich einen der stimmlich mit den weiteren unfassbar versierten Musikern mithalten kann. Das konnte man vom Vorgänger leider nicht behaupten. Der Neue setzt auch den längst bekannten Songs das i-Tüpfelchen auf und versteckt sich nicht. Nun ist alles vorhanden um vollends durchzustarten. Und ich wette, da wird noch ne Menge auf uns zukommen.

Bemerkenswert fand ich, dass die Stücke von I,Vigilante das ganze Set korsettartig zusammen gehalten haben, das war zumindest mein subjektives Empfinden. Die 5 Stücke gehören auf jeden Fall zu den Live-Highlights, vor allen anderen natürlich das wunderbare Cover: Of a lifetime. Höhepunkt und krönenden Abschluss bilden wie gehabt Rise up and fight, sowie Burnt Reynolds bei dem der Chor zum Schluss einen garantiert auch auf der Rückfahrt noch begleitet.

Insgesamt wirken CBP konzentrierter und fokussierter als noch vor 1 bis 2 Jahren. Das mag an ein paar Besetzungswechseln liegen, es kann aber auch einfach sein, dass sie ihre eigentliche Aussage und Form gefunden haben. Überrascht hat, dass sie eine alte Kamelle wie When you’re gone erstmalig ins Set mit aufgenommen haben und den so sehr viel geiler rüber gebracht haben, als auf A love oh shared disasters, dass einem die Augen feucht werden konnten. Generell bleibt festzuhalten: CBP sind live so viel besser als sie bereits auf Platte sind. Der Sound ist glasklar und fett und auch optisch haben Sie dank dem letzten Output ja mittlerweile ein ganzheitliches, thematisches Auftreten. Wer an denen interessiert ist, sollte keinen Moment zögern und die 15 € in die Hand nehmen. Wert ist es das auf jeden Fall. Auch beim dritten Mal noch…

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