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27.02.2012 Autor: tropxe 0

The Sounds: Frankfurt a.M. - Batschkapp (26.02.2012)

Als Neu-Frankfurter sind wir des Öfteren über diesen Club gestoßen. Nun wurde es Zeit, ihn zu testen. Wer eignet sich dazu besser, als The Sounds, die mit ihren Live-Qualitäten schon so manchen überzeugt haben.

Angekommen erinnert mich das Batschkapp von Außen ans Island aus Leipzig. Vom Juni 2011 ist mir aus diesem eine super Live-Show der Männer um Maja aus Schweden im Gedächtnis geblieben. Also noch kurz am Merch-Stand geschnarcht und ab rein.

Drinne erwartet uns ein volles Haus. Die Vorbands (The Limousines und Kids at the Bar) können uns nicht vom Hocker reißen, erreichen aber beim Großteil ihre Wirkung und heizen die Menge ordentlich ein.

Nach einer kurzen Umbaupause starten The Sounds mit den Openern ihrer akutellen Platte. Danach folgt die "Queen of Apology", während sich zwei bereits sehr verschwitzte Männer auf den Weg zur Bühne machen und anschließend ausgiebig in der Menge baden. Einen der beiden wird das Publikum 3 oder 4mal den Abend auf der Bühne sehen. Zudem wird Maja beim "No No Song" tatkräftig von zwei jungen Mädels aus dem Publikum auf der Bühne unterstützt.

Danach kommt "Better of Dead" in einer Remix-Version, welche das Keyboard-Solo in der Mitte des Songs ausbaut. Allgemeine zeigen sich die Jungs und Maja heute sehr spielfreudig, spielen viele Songs in anderen Versionen. Mal nur leicht veränderte Töne, mal andere Soli.

In der Zugabe wird "Tony the Beat" noch einmal ordentlich umgekrempelt und kommt mit einem sehr harten Beat sowie Klängen eines N64 daher. Sehr, sehr gut.

Nach 85 Minuten beendet Jesper Anderberg die Show, in dem auch er sich einer Runde Crowdsurfen hingibt. Getragen von den Händen des Publikums, freut dieser sich wie ein Schneekönig.

The Sounds bestätigen weiter ihren guten Stand als Live-Band und sind dringest weiterzuempfehlen.

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