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29.08.2009 Autor: dammerl90 0

Life Of Agony: München - Backstage (18.08.2009)

LoA are back! 20 years strong lautete das Motto der aktuellen Deutschlandtour und auch wenn in den 20 Jahren Bandgeschichte nur 4 Studioalben veröffentlicht wurden, haben die Jungs aus New York genügend Klassiker im Gepäck, die man einmal live gehört haben muss.

Nachdem der Support-Act Hassliebe aus Augsburg sich mit ihrem eingängigen, aber auch irgendwie langweiligen Hardrock alle Mühe gaben, die noch nicht wirklich gut besuchte Halle zu unterhalten, gings um halb 10 mit LoA richtig los. Vom ersten Ton an begeisterten die 4 Hardcore-/Metal-/Alternative-/Grunge-Legenden um Frontmann Keith Caputo und es herrschte eine Wahnsinnsstimmung, was angesichts der vielen alten Klassiker im Set aber auch kein Wunder war. Mit "River Runs Red", "This Time" und "Method Of Groove" gabs gleich zu Beginn drei Highlights vom 93er Debütalbum "River Runs Red". Während des knapp 70-minütigen Gigs blieb das Hauptaugenmerk bei der Songauswahl auch beim Debütalbum, zwischendurch wurden auch Songs vom letzten Album "Broken Valley" und von "Ugly" aus dem Jahr 95 eingestreut. Das (meiner Ansicht nach) stärkste Album der Band, "Soul Searching Sun" war leider nur mit einem Song (dem absolut überragenden "Weeds") vertreten.

Insgesamt ein absolut starkes Konzert, was vor allem Keith Caputo (der rein optisch als Kurt Cobains Zwillingsbruder durchgehen würde...) und Basser Alan Robert zu verdanken war, der immer wieder mit dem Publikum kommunizierte und am Ende geschätzte 500 Plektren in die Menge warf. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass sie auch ein paar ihrer ruhigeren und emotionaleren Spngs spielen, z.B. "Let's Pretend" oder "My Mind Is Dangerous". Aber man kann eben nicht alles haben. Vielleicht sollte man sich deswegen am 11.09. Keith Caputo solo im 59:1 reinziehen...

SETLIST:

River Runs Red

This Time

Method Of Groove

Love To Let You Down

Other Side Of The River

Weeds

Lost At 22

I Regret

My Eyes

The Day He Died

Bad Seed

Justified

Respect

Through & Through

Underground

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