Zur mobilen Seite wechseln
24.11.2005 Autor: vubelchen 0

Life Of Agony: wiesbaden - (21.11.2005)

Was habe ich mich auf das Konzert gefreut! Endlich sind Life of Agony wieder zusammen, die neue Platte finde ich im Gegensatz zu anderen Altfans auch ganz in Ordnung.
Nachdem zwei mittelprächtige Supports den Zuhören auf seine Geduld schon etwas strapazierten, kamen kurz vor 22 Uhr endlich Life of Agony. Die ersten Songs sind immer abwechselnd broken valley/river runs red/broken valley....Viele Fans freuen sich natürlich, dass Sie gleich die Klassiker des Debutalbums zu hören kriegen. Ich finde es auf die Dauer etwas eintönig. Die alben UGLY und SOUL SEARCHING SUN werden etwas ignoriert. Von letzerem ist nur 'Weeds' in einer recht holprigen Version zu hören. Ohne fette Metallriffs hatten LOA aber on stage schon immer einen etwas dünneren Sound. Midtempo Stücke fehlen gänzlich.
Ja, da standen Sie auf der Bühne, Keith Caputo singt mit aller Kraft gegen die Gitarren an, seine Stimemr war auch schon kräftiger und ausdauernder. Seine Laune schon besser, muss er bei LOA wieder den mürrischen Brooklynjungen raushängen lassen. Auch der Bassist wirkt mit seinem aufgesetzten grimmigen Blick eher wie eine Karrikatur eines bad guy. Nach einer Stunde dann als Zugabe das 2-minütige River runs red und Tschüss. danke! Jungs, wenn Ihr nur wegen der Kohle macht, dann lasst es lieber bleiben! Für mich die Totalenttäuschung.

alle Konzertkritiken aus der CommunityKonzertkritik schreiben

Bitte einloggen, wenn du diese Konzertkritik kommentieren möchtest.