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31.03.2005 Autor: zensiconnewitz 0

Dead Can Dance: München - Philharmonie (27.03.2005)

Auch in München hat sich die Reise zu Dead Can Dance gelohnt.
Der Abend war wirklich bezaubernd, trotz meiner Vogelperspektive in Block R - wichtig war die Hörbarkeit der komplizierten Rhythmen, der beiden verschiedenartigen Stimmen, der Keyboardteppiche.
Ja, mir ist auch die Blues-(oder Soul-?)Adaption von Lisa Gerard aufgefallen, die mir sehr wohltat, weil sie ganz sicher quer zu den Geschmäckern von solchen Leuten wie den Death-In-June-Fans liegt, die bei mir mit im Zug saßen und auch zu dem Konzert wollten.
Die Musik der Band ist schwer zu beschreiben, sie erinnert manchmal an alte Kirchengesänge, manchmal an die Rufe von Muezzins, manchmal sogar an die klassische Oper, und mir alter Opernfeindin gefiel gerade das!
Eins der besten Konzerte, bei denen ich dabei war, und das sind inzwischen ein paar hundert oder noch mehr.
Hoffentlich folgen weitere Dead-Can-Dance-Konzerte in unseren Breiten, so etwas ist einfach besser, als Musikkonserven zu hören.

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