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23.03.2004 Autor: ALEXINDUST 0

Dashboard Confessional: Köln - Live Music Hall (18.03.2004)

Endlich Dashboard Live. Nachdem uns der Trip nach Berlin letztes Jahr von der deutschen Bahn zerstört worden war machten wir uns diesmal lieber gleich mit einer auf 10 Mann verstärkten Truppe aus München auf den Weg. Angelika Express eröffneten den Abend schwungvoller als erwartet, vor allem wenn man bedenkt dass Vorbands auch schon einmal glücklicher ausgesucht wurden als für diesen Abend. Trotzdem rangen sie dem emo-esquen Publikum immer wieder netten Applaus ab und landeten mit dem Semi-Hit "Geh doch nach Berlin" auch noch einen kleinen Hammer. Dann folgte jedoch Dashboard: Chris entert die Bühne allein mit der Akustik-Gitarre und eröffnet, wie von der Unplugged-CD bekannt, mit "Swiss Army Romance". Sofort stimmt das Publikum mit ein und übertönt den den ganzen Abend recht leise gehaltenen Sound um Längen. Hit reihte sich an Hit, wobei meinem Gefühl nach die alten Lieder freundlicher empfangen wurden als die neuen, nicht mehr so zum mitgrölen geeigneten, Lieder der A Mark-CD. "The Good Fight" mit der elektrischen Gitarre, Über-Drüber-Mitsing-Hit "Sharp hint of new tears" oder das auf Zuruf aus dem Publikum ausgepackte "Places you have come to fear the most" das Chris ansagte mit den Worten "Thank you, i almost would have forgotten about that" waren wohl die Highlights der regulären Setlist. Mit ins Set gemischt wurden dann auch noch 2 neue Lieder, von denen das eine (von der instrumentalen Besetzung am ehesten noch an Hands Down-erinnernd) meiner Meinung nach eher so dahinplätscherte, während das andere, piano-lastige durchaus schöne Klänge zu bieten hatte. Nach dem üblichen Prozedere Abgang-Applaus-Zugabe dann wieder Chris allein: "The best deceptions" mit erheblicher Unterstützung aus dem Publikum und als letztes Lied des Abends dann das warmherzige empfangene Hands Down, das sich langsam aber sicher dann doch abhört...Mit der Ankündigung im Sommer wiederzukommen verliessen DC nach genau 75 Minuten die durch eine Barriere übertrieben weit vom Publikum entfernte Bühne. Gefehlt hatten für meinen bescheidenen Geschmack das beste Lied der neuen Cd, "Bend & Not Break" und Klassiker "Saints & Sailors", vor allem aber auch ein Merch-Stand in der Halle, den man leider vergeblich suchte. Abschliessend bleibt das Fazit jedoch durchwegs positiv, meine Erlaubnis im Sommer wiederzukommen haben sie, ganz klar.

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