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01.03.2004 Autor: massyramone 0

The Vines: Köln - Gebäude 9 (26.02.2004)

Nie zuvor verließ ich ein Konzert, welches mich dermaßen enttäuschte. Voller Enthusiasmus kaufte ich bereits vor Beginn des Konzertes eines dieser coolen Vines-Shirts. Nach dem Konzert hätte ich keines gekauft. Direkt zu Beginn erfreute "Get Free" die Gemüter der rund 400 Partypeople, bis auf meines. Mich beeindruckte vielmehr die Simpelheit, mit der die Vines-Songs gestrickt sind. Klar, die Ramones benutzten auch nur 2 bis 3 Akkorde, aber die rockten wenigstens noch. Was der Sänger der Vines dagegen versuchte, war, wie Kurt Cobain zu wirken, was jedoch gnadenlos fehlschlug (er versuchte vorsichtig seine Gitarre zum Abschluss in das Scchlagzeug zu werfen). Das Einzige was er zwischen den Liedern sagte, war irgendetwas über Coke und das er Durst habe oder sowas. Des weiteren störte der viel zu laute Bass, der die Boxen eindeutig überforderte, genau wie meine Nerven. Ich verstehe nicht, wie so viele Leute auf dieses Krachmachen abfahren, genauso wenig wie die Euphorie bei "Get Free" oder "Outta The Way". Ich bin selbst ein Freund rauher Töne, allerdings war alles was die Vines konnten, die verzehrte Gitarre zu malträtieren. Ich hoffe, dass mich das kommende Album davon überzeugen kann, dass diese Australier mehr können als sie an diesem Abend zeigten. Die Vines haben ihr Programm lustlos abgespielt und die Zugabe war von Anfang an geplant. Schade...

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