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15.02.2004 Autor: rosicky 0

Death Cab For Cutie: Köln - Gebäude 9 (14.02.2004)

Erstmal möchte ich an dieser Stelle mal ein Lob an das Gebäude Neun aussprechen, denn "ausverkauft" heisst im Gebäude Neun nicht, wie in vielen anderen Venues in Köln "eigentlich überfüllt". So kann man ein Konzert auch dann noch geniessen, wenn es ausverkauft ist. Danke dafür. Jetzt aber zum Wesentlichen: Death Cab For Cutie's "Transatlanticism" wurde völlig zurecht von allen relevanten Magazinen in den Jahreshighlights 2003 erwähnt, und zu meinem erfüllten Glück konnte die Band diese Gänsehautatmosphäre vom Album auf die Bühne übertragen. Einfach nur schön wie die Band ihre kleinen Hymnen präsentierte. Den Schwerpunkt lagen sie dabei natürlich auf "Transatlanticism", vergassen aber zur Freude vieler Anwesenden auch nicht, einige ältere Songs ins Set einzubauen. Ben Gibbards schaffte es mit seiner Stimme, die Anwesenden in seinen Bann zu ziehen, schien aber keinen Wert darauf zu legen, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. So überliess er die meisten Ansagen seinen Mitmusikern und positionierte sein Mikrofon auch nicht in die Mitte, sondern an den äussersten Rand der Bühne. Höhepunkt war unumstritten der Titelsong des aktuellen Albums, absolut andächtig und berührt lauschte das Publikum diesem wunderschönen
"Transatlanticism" und wollte dann auch nicht so einfach annehmen, dass dieser Song der letzte des Abends sein sollte. Zum Glück betraten Death Cab For Cutie nochmals zwecks Zugabe die Bühne. Dann war aber Schluss. Ein wunderschönes konzert und es gibt wohl keinen besseren Grund als diese Band, um am Valentinstag (mit Freundin) auf ein Konzert zu gehen.

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