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24.05.2003 Autor: WELCH 0

Cave In: berlin - silverwings (23.05.2003)

nachdem ich cave in bereits ende januar diesen jahres sah und gelangweilt frühzeitig das konzert verließ, setzte ich mir diesmal zum ziel, bis zum schluß durchzuhalten. viel interessanter wurde es deswegen nicht. schon die langweilige pop-postcore vorgruppe um die damn personals erzeugte einen ermüdenden zustand, dann dauerte es auch noch fast ne stunde, ehe cave in um 23:20 uhr endlich anfingen. mit dem selben song wie damals schon ("penny racer"). das ungemochte "brain candle" schon als zweites. na toll, nich schon wieder. ich verzweifelte ein wenig und frage mich immer wieder warum ich "jupiter" und vor allem "antenna" so viel spannender finde als diese live-performance. dabei liegt es noch nicht mal an der gruppe. die ist echt sympathisch und scherzte in der ersten halben stunde andauernd rum. "we are droned, we are droned! drunk and stoned!", später schütteten sie jägermeister in ihre hälse. schließlich waren sie hier "to have fun. to drink booze. to have sex!". oh, und der vierte titel "inspire" war wirklich gut! aber plötzlich folgen dann wieder sachen, die zur wachhaltung nicht gerade beitrugen. immer ein verheißungsvolles anfangsriff, aber dann nur die oftmals monotone stimme, die irgendwie auch nie einen mitreissenden refrain zustande brachte. immer das selbe. oft erinnerte es an foo fighters, die das wort pop und eingängigkeit vergessen hatten. da kam dann mit "sea frost" der rettende engel vom himmel. als ich schon überlegte einfach weg zu rennen und mir schwor cave in nie wieder sehen zu wollen, kam dieser fantastische song, der nicht mal ein richtiger song war. eher eine über 10minütige klangkulisse, die ihrem namen alle ehre machte. plötzlich verstand ich, warum die visions den begriff "punk floyd" unter das cave in konterfeit des des letztmonatlichen covers setzte. auch die folgenden 3 stücke hatten einen gewissen epischen charakter...
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fortsetzung unter: www.headnoise.de.vu

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