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Die Alben des Jahres 2019

343 Beiträge - 26912 Aufrufe

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07.12.2019 | 20:21 » Moderation benachrichtigen
kurz und knapp. so sieht es beim mir aus dieses jahr...

baroness 'gold & grey'
siehe dekaden-charts
#fennegk...
das letzte viertel ist für mich keinesfalls schwach. nur das abschließende pale sun wäre irgendwie verzichtbar.

press club 'late teens'
siehe dekaden-charts. :wink:
frisch, unbekümmert und energiegeladen. hinreißend!

thees uhlmann 'junkies und scientologen'
was eagle sagt :cheers:

brutus 'nest'
konzert war nicht so super. am albumstatus konnte die nicht ganz so mitreißende aufführung aber nicht kratzen. und diese stimme...

the menzingers 'hello exile'
der gaslight anthem ersatz. am anfang stand bei mir nur ein okay. irgendwie so gewöhnlich das ganze, mein gedanke. mit den wochen und monaten wurde ein ausgesprochen ausgewachsener ohrwurm von einem album daraus. inzwischen bin ich entzückt ob des subtilen charms. persönliches feel good album 2019.

kettcar 'der süsse duft der widersprüchlichkeit'
nur ne ep, aber eine mit fünf großartigen songs und mit "scheine in den graben" ist ein von kettcars besten dabei.

tool 'fear inoculum'
tool machen was sie am besten können. es ist IHR trademark-sound und da es keine andere band gibt, die es so kann (auch nicht diejenigen, die es versuch(t)en) geht das mehr als klar. für bestimmte trademark-sounds bedarf es nicht mehr als eine band.

van holzen 'regen'
etwas ausgereifter als der erstling. mehr melodie, weniger wucht. gut ist es trotzdem. und bei diesem altersschnitt umso beeindruckender.

the black keys 'let's rock'
locker ausm ärmel geschüttelt? zumindet kingt es so, ganz schön lässig.

pkew pkew pkew 'optimal lifestyles'
macht einfach spaß. feel good album 2019, die zweite.
07.12.2019 | 21:24 » Moderation benachrichtigen
Nun gut: Mit "Gold & Grey" ist's wie mit "Fear Inoculum" - ich würd's gern besser bis geil finden können, aber es funktioniert nicht.
Ein letztes Mal zur zweitgenannten der Liste wegen: Pretty true, dass niemand außer Tool wie Tool klingt - und das wirklich in diesem Absolutismus. Deshalb gefällt mir das Album jedes Mal Spannung hervor rufend, wenn ich much daran mache, nur um dann wieder ratlos zurückzubleiben.
08.12.2019 | 00:00 » Moderation benachrichtigen
5) Yawning Man - Macedonian Lines
Das beste Konzert auf dem Herzberg. Perfekte Atmosphäre um sich in den Wüsten-Postrock fallen zu lassen und über Sky Valley/Freak City zu schweben.Go Ahead Eagle, 07.12.2019 12:59 #

Dafür ein dreifaches :heart: !
Also :heart: :heart: :heart: .eigenwert, 07.12.2019 13:26 #

Mannomann, dann muß ich die wohl doch noch antesten/blind eintüten? YM haben mich zuletzt nämlich alles andere als überzeugt und darum wollte ich eigentlich Schluß machen :hm:.

Meine eigene dauert noch, ich finalisiere momentan die Dekadenliste.
08.12.2019 | 14:23 » Moderation benachrichtigen
Mannomann, dann muß ich die wohl doch noch antesten/blind eintüten? YM haben mich zuletzt nämlich alles andere als überzeugt und darum wollte ich eigentlich Schluß machen :hm:.Crackerman, 08.12.2019 00:00 #

Um das mal zu relativieren: das war mein Erstkontakt mit der Band. Massiv gefördert durch ein sensationelles Liveerlebnis.
08.12.2019 | 14:44 » Moderation benachrichtigen
Also die Rock Formations hab ich ja schon ziemlich lange. Ich hab neulich mal recherchiert und festgestellt, dass mittlerweile ja doch einiges dazugekommen ist. Darunter aber auch einige seltsame Compilations oder so.
Aber die Macedonian Dingens kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ebenso eine weitere, die ich mir reingezogen hab, aber dummerweise hab ich den Titel wieder vergessen :heul: . Also nochmal alles von vorn, irgendwann.
09.12.2019 | 11:23 » Moderation benachrichtigen
Sehr coole Liste Eagle!
Die Spidergawd steht bei mir tatsächlich auch irgendwo so da, auch wenn ich jetzt nicht ganz diese Superlative raushauen würde :smile:
Die Bon Iver ist perfekt beschrieben :lol1: Auch ich die s/t bekanntlich nicht so mag und daher auch mit der neuen etwas (aber auch nur etwas) weniger anfangen kann als mit dem Vorgänger.
Und bei Thees kommen wir halt nicht zusammen, aber das macht ja auch nichts :cheers:
10.12.2019 | 13:40 » Moderation benachrichtigen
Bon Iver - i,i
Nach dem sperrigen 22, a Million, gehts hier wieder etwas geordnetet zu. Letztendlich ist es die perfekte Mischung aus beiden Vorgänger. Die Kuscheldecke im riesigen Haufen Elektroschrott.Go Ahead Eagle, 07.12.2019 12:59 #


diese aussage halte ich für quatsch, aber gut - jedem seine meinung. :cheers:
besser als 22, a million ist das neue werk allemal, das ging höchstens als gut gemeintes experiment klar, hatte aber keine wirklichen songs.
10.12.2019 | 14:47 » Moderation benachrichtigen
besser als 22, a million ist das neue werk allemal, das ging höchstens als gut gemeintes experiment klar, hatte aber keine wirklichen songs.-pmh-, 10.12.2019 13:40 #

Das wiederum halte ich für Quatsch.
10.12.2019 | 15:27 » Moderation benachrichtigen
bei bon iver gehts mir wie dem eagle und zum teil den peter. ich vermisse bei der 22 auch die songstrukturen. da gibts ein paar wahnsinnig gute melodien, aber eben auch ein haufen autotune und elektrospielerei, die die songs zersägt. die i,i hat mir am anfang gar nicht zugesagt, inzwischen mag ich sie ganz gern. an die self titeled und die for emma kommts aber niemals ran.

meine liste für 2019 steht aber auch. ich schreib das nachher mal hier rein. ich komm dieses jahr aber nur auf ne top 8.
10.12.2019 | 17:41 » Moderation benachrichtigen
wie angekündigt, hier ist meine 2019er-liste. keine top10, dafür ne top8.

8. vampire weekend. father of the bride die können irgendwie keine schlechte musik machen. für mich sortiert sich father of the bride im kanon des bandschaffens allerdings an letzter stelle ein. zu gut sind die vorgänger. vor allem der direkte modern vampires of the city. ansonsten gibst hier mehr balladen, als schmissige, tanzbare songs, tut dem ganzen aber nix an. liebster song: bambina


7. apparat. lp5 wunderbar entspannter zugleich auch facettenreicher elektro, auf den ich bei spotify und dank der titelmelodie von the dark gestoßen bin. lief in verschiedenen stimmungen und hat immer gepasst. und das sogar relativ häufig. mal sehr sanft, mal mit flotteren beats. und dazu oft eine sehr angenehm tragende stimme. liebster song: heroist


6. bon iver. i,i dazu habe ich ja schon ein paar worte verloren. i,i klingt wieder „organischer“ als das sehr zerfaserte 22, a million. mit den ersten beiden glanztaten von bon iver hat das zwar immer noch nichts mehr zu tun. aber die weiterentwicklung hier klingt sehr viel logischer. liebster song: holyfields



5. cult of luna. a dawn to fear das ist eine fantastische platte geworden, die ich den recken des postmetal so nich mehr zugetraut habe. vorgänger haben mich einfach nicht mehr gekriegt. wenn, dann rotieren hier die salvation und die somewhere along the highway und die haben beide schon 15 bzw. 13 jahre aufm buckel. nun kommt a dawn to fear dazu. da passiert zwar nichts, was man nicht grundsätzlich aus dem postmetal kennt, dass aber so straight und trotz aller epik mit ordentlich pfeffer gespielt, dass sich a dawn to fear doch festfrisst und nicht los lässt. liebster song: der 15-minuten-brocken lights on the hill


4. desert sessions 11/12 das ist hier wie beim stammdönerladen: einmal mit allem. und scharf! josh homme hat mal wieder eine illustre bande um sich versammelt, um in der wüste zu jammen. daraus ist ein album geworden mit straightem rock, mit blues, lockeren instrumentals, mit einem verrückten stück, dass so auch jede ween-scheibe zieren würde. inklusive eines "schmutzfink" in einem englischen song! noses in roses, forever würde auch auf eine der ersten drei qotsa-platten gepasst haben. tolle, abwechslungsreiche platte von vorn bis hinten. liebster song: easier said than done


3. greet death. new hell ofsi wars glaub ich, der die jungs hier, angepriesen hat wie sauerbier. angesichts der namen und titel sowie der vö auf dem converge-label vermutet man hier ja kreischende gitarren, angewidertes gekeif und doublebass galore. nix davon findet hier statt. dafür gibt’s große emotionen, tief verletzte seelen und auch hier ungewöhnliche, aber ohrschmeichelnde stimmen. und all das vermengt in unzählig angefassten stilen. manchmal sind hypes eben auch gerechtfertigt. hier definitv. liebster song: your gonna hate what youve done


2. niels frevert. putzlicht wahrscheinlich ist das hier der beste songtexter, den ich in den letzten paar jahren gehört habe. und klar, dass gerade so jemand ein riesen problem kriegt, wenn das weiße blatt papier zur größten bedrohung wird. seine schreibblockade thematisiert niels frevert direkt in einem der besten songs auf dem album „ich suchte nach worten für etwas, das nicht an der straße der worte lag“. das hier ist einer, der es versteht, hervorragend mit sprache zu spielen, zu poetisieren, ohne dass es peinlich wird, überkandidelt oder unverständlich. „ich ging den bach herunter, bis daraus ein fluss entsprang.“ ist vielleicht so ein zitat. oder die buchstaben.verdrehung von lagune zu leguan. dazu gibt es große melodien, ab und zu klavier, eine tolle, manchmal samtige, manchmal schnodderige stimme. liebster song: brückengeländer


1. better oblivion community center. std es ist tatsächlich eine platte aus den ersten januar-wochen, die dieses jahr den topspot erreicht. die kollaboration zwischen phoebe bridgers und conor oberst ist hervorragend gelungen. hier ergänzen sich zwei unheimlich einprägsame stimmen zu famosen duetten. den fehler das da statt emo-folk (gibst das?) kitschtriefende kuschelrock.abklatsche werden könnten, begehen die beiden nie. trotzdem gehen die songs natürlich auch ans herz, wie in didnt know what i was in for. dann gibt’s aber auch noch ein paar ganz schicke rocker, wie sleepwalkin und big black heart. Und ansonsten ist das hier halt einfach schöner indie-rock/pop mit wahnsinnig guten stimmen. liebster song: dylan thomas
10.12.2019 | 17:48 » Moderation benachrichtigen
besser als 22, a million ist das neue werk allemal, das ging höchstens als gut gemeintes experiment klar, hatte aber keine wirklichen songs.-pmh-, 10.12.2019 13:40 #

Das wiederum halte ich für Quatsch.schmirglie, 10.12.2019 14:47 #

Oh ja. Wer genauer hinhört findet genügend herzzerreißende Meldodien (und auch Songs) auf dem "Elektroschrottplatz".
10.12.2019 | 17:53 » Moderation benachrichtigen
4. desert sessions 11/12 josh homme hat mal wieder eine illustre bande um sich versammelt, um in der wüste zu jammen. daraus ist ein album geworden ...cornello, 10.12.2019 17:41 #

Das hier überrascht mich am meisten. Tatsächlich? Das ist ein Album geworden? Nicht bloß Improvisationen und vereinzeltes Stückwerk? Das kann man in einem Rutsch gut durchhören?
Wirkt das dann wie ein zusammenhangloser Sampler oder schon irgendwie homogen?
10.12.2019 | 18:00 » Moderation benachrichtigen
nö. das hat schon sampler.charakter. dafür klingen die songs zu unterschiedlich.
10.12.2019 | 18:01 » Moderation benachrichtigen
Aber es ist schon mehr, als dass da jemand bloß Proberaumaufnahmen mitgeschnitten hat?
Das Ergebnis sind schon (einigermaßen) ausformulierte Songs?

Jo, ein paar Sachen sind in der Tube zu finden. Ich lausche quer. Und weiß nicht so recht, ob mich das überzeugt.
Grundsätzlich lasse ich lieber die Finger weg, wenn Mr. Homme Finger im Spiel hat.

Zuletzt geändert von Go Ahead Eagle 10.12.2019 18:12

10.12.2019 | 18:54 » Moderation benachrichtigen
5. cult of luna. a dawn to fear das ist eine fantastische platte geworden, die ich den recken des postmetal so nich mehr zugetraut habe. vorgänger haben mich einfach nicht mehr gekriegt. wenn, dann rotieren hier die salvation und die somewhere along the highway und die haben beide schon 15 bzw. 13 jahre aufm buckel. nun kommt a dawn to fear dazu. da passiert zwar nichts, was man nicht grundsätzlich aus dem postmetal kennt, dass aber so straight und trotz aller epik mit ordentlich pfeffer gespielt, dass sich a dawn to fear doch festfrisst und nicht los lässt. liebster song: der 15-minuten-brocken lights on the hillcornello, 10.12.2019 17:41
Da mich der Rest tatsächlich Schulter zuckend zurücklässt - ich aber vielleicht interessehalber endlich mal Bon Iver belauschen sollte -, immerhin so viel: Sehr schön ge- und beschrieben, und irgendwie fühle ich mich jetzt echt alt.
10.12.2019 | 19:07 » Moderation benachrichtigen
Ich neige beim Lieblingssong eher zu Nightwalkers, aber vielleicht verwechsel ich da auch was. Ich meine aber, es wäre nicht der allerlängste Song gewesen. Ich seh schon: wird Zeit, mir das Teil mal physisch zuzulegen.
10.12.2019 | 19:18 » Moderation benachrichtigen
Ich kam erst zweimal zum Album, deshalb kann man mich mit den Songtiteln jagen. Ich weiß nur, dass da zwei Hände voller Höhepunktmomente auf jeden Fall waren und ich sogar die cleanen Parts wirklich gut - weil auch formschön eingewoben - fand.
Als Albumhörer liegt mir das Rauspicken aber eh nicht so. Und als Gesamtheit kommt dann ja noch pluspunktig dieser organische Sound dabei - als wäre Spätherbst auf "Salvation". Irgendwie.
10.12.2019 | 19:21 » Moderation benachrichtigen
Aber es ist schon mehr, als dass da jemand bloß Proberaumaufnahmen mitgeschnitten hat?
Das Ergebnis sind schon (einigermaßen) ausformulierte Songs?

Jo, ein paar Sachen sind in der Tube zu finden. Ich lausche quer. Und weiß nicht so recht, ob mich das überzeugt.
Grundsätzlich lasse ich lieber die Finger weg, wenn Mr. Homme Finger im Spiel hat.Go Ahead Eagle, 10.12.2019 18:01 #


homme singt in zwei der acht songs. ansonsten sind die die wohl beim jammen entstanden. produktion, mischung und so sind aber tatsächlich professionell und klingen nicht nach proberaumaufnahme, sondern wie fertige songs. dir würde ich wohl am ehesten far east for the trees und if you run empfehlen.
10.12.2019 | 19:34 » Moderation benachrichtigen
apparat. lp5 wunderbar entspannter zugleich auch facettenreicher elektro
liebster song: heroist

cult of luna. a dawn to fear
liebster song: der 15-minuten-brocken lights on the hillcornello, 10.12.2019 17:41 #



die apparat ist tatsächlich sehr nice, dein lieblingssong ist auch meiner...
und in die col hab ich tatsächlich einmal ganz reingehört (da blieb der zweite teil von "lights on the hill" auch fast von alleine im ohr kleben), wenn es das ding rein instrumental gäbe würde ich das sogar noch einmal machen.
11.12.2019 | 12:38 » Moderation benachrichtigen
Mannomann, dann muß ich die wohl doch noch antesten/blind eintüten? YM haben mich zuletzt nämlich alles andere als überzeugt und darum wollte ich eigentlich Schluß machen :hm:.Crackerman, 08.12.2019 00:00 #

Um das mal zu relativieren: das war mein Erstkontakt mit der Band. Massiv gefördert durch ein sensationelles Liveerlebnis.Go Ahead Eagle, 08.12.2019 14:23 #

Also die Rock Formations hab ich ja schon ziemlich lange. Ich hab neulich mal recherchiert und festgestellt, dass mittlerweile ja doch einiges dazugekommen ist. Darunter aber auch einige seltsame Compilations oder so.
Aber die Macedonian Dingens kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ebenso eine weitere, die ich mir reingezogen hab, aber dummerweise hab ich den Titel wieder vergessen :heul: . Also nochmal alles von vorn, irgendwann.eigenwert, 08.12.2019 14:44 #

Hört sich ja doch ganz schön an. Dann werde ich wohl nicht blind eintüten, aber auch nicht Schluss machen. Danke auf jeden Fall :hi:.

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