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VISIONS 320

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03.11.2019 | 19:17 » Moderation benachrichtigen
Ich habe jetzt nach der Rezi auch den Artikel gelesen, und bin da ganz bei Dir. Schlüssiges, konsequentes Handeln sieht wohl anders aus, wobei ich nicht zu beurteilen vermag, wie sich die politischen Protagonisten Sandström und Lyxzén im richtigen Leben verhalten. Andererseits, warum den Stab über Refused brechen, bei The Clash haben wir auch zur Rebellion getanzt, wohl wissend, dass Joe Strummer im zivilen Leben Goldkettchen trug.
Ich persönlich habe folgendes Dilemma: Wenn ich über Refused und deren Musik lese (auch in der neuesten Visions) finde ich das immer total spannend. Der ungetüme Mix aus Gitarrenkrach, das Gefrickel, die freejazzigen Einlagen, die herumschwirrenden Gebläse, der Hang zur Kakophonie - das ist genau das, was ich mag. Wenn ich dann Refused höre, ist es aber anders. Ich mag den Mut zum Chaos und höre, dass das ganze System hat und finde das total, ähm, respektabel. Aber ich mag es nicht hören. Die Klangfarbe der Gitarren (die Riffs sind mir zu metallaffin) und das olle Hardcoregeschrei als Gesangsersatz, ich mag es nicht.
03.11.2019 | 22:11 » Moderation benachrichtigen
Getreu dem Motto "Die Welt kann erst ein besserer Ort werden, wenn der Kapitalismus besiegt ist, und bis dahin sollten wir alle noch mal kräftig einkaufen". Ich tue mich da schwer in der Bewertung. Ein widerspruchsfreies Leben ist heute quasi unmöglich, andererseits übertreiben Refused es aber vielleicht auch ein bisschen mit den Widersprüchen.
Ich habe mir in Vorbereitung auf das morgige Konzert aber das neueste Album und endlich auch mal den Vorgänger angehört, und zumindest musikalisch komme ich mit der Band immer noch recht gut parat, muss ich sagen.
03.11.2019 | 22:18 » Moderation benachrichtigen
Die Diskussion liegt bei mir dann schon mal 2020 auf Wiedervorlage mit dem Protagonisten RATM. :floet:
04.11.2019 | 00:09 » Moderation benachrichtigen
Ich wundere mich, dass es kein Bericht über das neue Album von Schrottgrenze in der VISIONS gibt.
Visions hat die Band über die Jahre stets begleitet und oft fanden sich auch Lieder auf der ALL AREAS-CD.

Die neue Ausrichtung der Band und des/der SängerIn , queere Themen anzusprechen, finde ich sehr spannend und hätte eigentlich gedacht, dass das auch bei der VISIONS, die sich ja explizit gegen Ausgrenzung und Diskriminierung ausspricht, ein dankbares Thema ist.

Wenn ein Redakteur das liest, würde ich mich über ein kurzes Statement hier freuen, ob ein Bericht noch folgt :-)
04.11.2019 | 11:32 » Moderation benachrichtigen
Ich unterstütze das. Finde ich auch interessant, die heben sich mit ihrer konsequent vertretenen Thematik doch deutlich ab, da gibt es journalistisch bestimmt viel zu holen.
08.11.2019 | 11:36 » Moderation benachrichtigen
Ich persönlich habe folgendes Dilemma: Wenn ich über Refused und deren Musik lese (auch in der neuesten Visions) finde ich das immer total spannend. Der ungetüme Mix aus Gitarrenkrach, das Gefrickel, die freejazzigen Einlagen, die herumschwirrenden Gebläse, der Hang zur Kakophonie - das ist genau das, was ich mag. Wenn ich dann Refused höre, ist es aber anders. Ich mag den Mut zum Chaos und höre, dass das ganze System hat und finde das total, ähm, respektabel. Aber ich mag es nicht hören. Die Klangfarbe der Gitarren (die Riffs sind mir zu metallaffin) und das olle Hardcoregeschrei als Gesangsersatz, ich mag es nicht.DIRTY_PUNK, 03.11.2019 19:17 #

Das ist ja mal ein seltsames Dilemma. Kannte ich so noch nie :hm:.
13.11.2019 | 12:46 » Moderation benachrichtigen
Ich wundere mich, dass es kein Bericht über das neue Album von Schrottgrenze in der VISIONS gibt.
Visions hat die Band über die Jahre stets begleitet und oft fanden sich auch Lieder auf der ALL AREAS-CD.

Die neue Ausrichtung der Band und des/der SängerIn , queere Themen anzusprechen, finde ich sehr spannend und hätte eigentlich gedacht, dass das auch bei der VISIONS, die sich ja explizit gegen Ausgrenzung und Diskriminierung ausspricht, ein dankbares Thema ist.

Wenn ein Redakteur das liest, würde ich mich über ein kurzes Statement hier freuen, ob ein Bericht noch folgt :-)wilder rockerr, 04.11.2019 00:09 #

Das ist leider nicht vorgesehen. Die queere Thematik hatten wir schon beim letzten Album gestreift, das ist zweifellos auch spannend und hätte man jetzt vertiefen können. Leider hat sich die Band musikalisch dann aber doch so weit weg entwickelt von uns, dass wir auf eine Story verzichtet haben. Es fehlten der neuen Platte schlichtweg Unterstützer in der Redaktion.
15.11.2019 | 06:50 » Moderation benachrichtigen
Hallo lieber Dennis, vielen lieben Dank für deine Antwort :-) In der Tat ist das neue Album sehr poppig ausgefallen. Ich mag es durchaus, aber du hast ja begründet, warum es für euch nicht mehr in euren Cosmos passt. Viele Grüße in die Stadt mit dem U :-)
22.11.2019 | 16:39 » Moderation benachrichtigen
Schöne Ausgabe! Danke für die kurzweilige Zeitreise mit Blink, die sich sehr gut gelesen hat - in eine Zeit, in der meine musikalische Potenz ihren jugendlichen Höhepunkt hatte. Dann das wunderbare Interview mit den Veteranen von Boysetsfire und Co. Humorvoll, sentimental, offen, unaufgeregt, herrlich. Wie stark dieses Gespräch wirklich ist, zeigt sich final, wenn man danach die Story über Jimmy Eat World liest. Was eine Enttäuschung. Ich liebe die Band wirklich, aber dieser Promo-Beipackzettel im Deckmantel einer unnötig aufgeblasenen Story voller Promosprech-Klischees zum neuen Album ist genauso langweilig, wie eben jenes neue Album selbst. Damit vier Seiten zu füllen muss man auch erstmal schaffen - aus alter Verbundenheit zu einer der alten Visons-Veteranen aber gerade noch so in Ordnung ;)Ich halte der Band trotzdem meine Treue.
22.11.2019 | 16:50 » Moderation benachrichtigen
Das ist seit Ewigkeiten (Zwei Jahre? Drei Jahre?) die erste Ausgabe, die ich gekauft habe. Natürlich wegen der Titelstory, die absolut überragend geworden ist. Über den Back-to-the-90s-Part mit Blink 182 hab ich mich auch sehr gefreut und dann in der Übersicht gesehen, dass auch die No Division schon in dem Rahmen behandelt wurde. Jetzt muss ich nochmal versuchen, die Ausgabe zu bekommen.
Und auch sonst schließe ich mich meinem Vorposter an: Der JEW-Artikel ist im Gegensatz um Album keine Glanzleistung. Generell fällt mir nach längerer Abstinenz der krasse Werbefaktor auf, allein der Teil, wo eine HiFi-Kombi für über 3.000 Öcken anhand von drei Plattenhörerblebnissen beworben wird. Weird.
23.11.2019 | 07:06 » Moderation benachrichtigen
Verkauft mir jemand von euch die aktuelle Ausgabe in der Abo Version mit dem Poster von Josh Homme? Oder zumindest nur das Poster? :cool:
23.11.2019 | 11:38 » Moderation benachrichtigen
Hab mal geguggt, ist leider schon im Altpapier. Sorry, sonst hättest du es gerne haben können. :agree:
23.11.2019 | 12:04 » Moderation benachrichtigen
Schick mir eine PM mit Deiner Adresse. Dann sende ich Dir das Poster zu.
23.11.2019 | 12:05 » Moderation benachrichtigen
Auf Flabes ist halt Verlass :smile:

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