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Visions 317

83 Beiträge - 6551 Aufrufe

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24.08.2019 | 12:31 » Moderation benachrichtigen
Ich denke, es wird niemandem gelingen, dich zu überzeugen. Einfach, weil jeder Songschreiber nicht unbegrenzt gute bis fantastische Melodien oder Arrangements in sich hat. Die Ideen sprudeln nicht mehr so, wie sie es jahrelang getan haben. Selbst ein Ray Davies, ein Pete Townshend, ein Neil Young oder ein John Fogerty konnten ihren Level nicht halten. Bob Dylan schreibt längst keine sensationellen Songs mehr und selbst seine Texte sind nicht mehr sensationell wie einst. Das ist schlicht und einfach unmöglich.
Trotzdem bin ich eher bei Fenne. Auch wenn die Platte zur Tour obligatorisch ist, jede Band wird das bestmögliche abzuliefern versuchen. Aus den oben genannten Gründen dürfte kein Klassiker rauskommen.

Anyway, Motorpsycho :klugscheiss:Crackerman, 24.08.2019 01:01 #

Ein sehr guter Punkt. Das ist zwar etwas entgleisend, da die ursprüngliche Diskussion sich allgemein um Rockklassiker und nicht die Karriere einzelner Bands drehte, aber der Rocker hat ja selbst dahin geführt.

Um mal bei dem Beispiel Kings Of Leon zu bleiben:

Da bin ich komplett bei Eagle. Ich persönlich empfinde die ersten beiden Alben als ziemlich belanglosen Schrammelrock (auch wenn ich vereinzelte Songs sehr mag) und bin erst ab dem Stilmischmasch "Because Of The Times" relativ begeistert eingestiegen. Den Nachfolger empfand ich dann abseits der beliebten Singles und 1-2 Ausnahmen auch als eher dröge. Da gab es auf den 3 anschliessenden Alben besseres zu entdecken. Und denen kann man durchaus eine Gleichförmigkeit attestieren, ein "McFearless" gibt es darauf nicht mehr. Aber eben in sich geschlossene, schöne Songs. Nicht auf kompletter Albumlänge, aber doch in adäquater Anzahl. Ein "Temple" oder "Find Me" oder "Reverend" wäre auf "Only..." brachial abgefeiert worden. Allerdings fielen KOL in das Loch zwischen den neuen Fans, die zwar am liebsten nur noch Varianten von "Sex On Fire" hören wollten, genauso schnell aber vom Pferd ab- wie sie aufsprangen, und den alten Fans, die nicht zuletzt auch durch die mediale Überpräsenz und dem homogeneren Sound das Interesse verloren - ergo den neuen Alben gar nicht erst eine faire Chance gaben. Es gibt viele Rockbands, die nach kurzem kreativen Peak nur noch irrelevanten Kram veröffentlichten - KOL gehören imho nicht dazu.
28.08.2019 | 10:46 » Moderation benachrichtigen
Hey, mehr belanglosen Schrammelrock :klugscheiss:. Ohne die beiden ersten (und vor allem die erste (und vor allem Holy Roller Novocaine)) wäre ich niemals bei KoL eingestiegen. Des weiteren würde ich deine Analyse unterschreiben.
Der Test der letzten Drei steht noch aus. Mechanical Bull hatte einen Durchgang, mal weitersehen.

Ansonsten scheint es mir, die Band muss implodieren, anstatt einfach weiterzumachen, wenn eigentlich das Ende erreicht ist und sich irgendwann doch aufzulösen....damit auch die letzten Alben Klassiker sind. Let it be genügt den Anforderungen sicher, wenn The Who nach Who are you und Moons Tod aufgehört hätten, passt. Deep Purple spätestens nach Stormbringer, als auch Blackmore ging und Black Sabbath allerspätestens nach Mob rules.
01.09.2019 | 22:20 » Moderation benachrichtigen
fand die ganzen masken-geschichte völlig unnötig. Alle im Urlaub und deswegen Seiten voll kriegen? Hab mir nach langer zeit mal wieder ne visions gegönnt aber werde ich mir wohl wieder sparen

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