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Visions 317

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31.07.2019 | 13:29 » Moderation benachrichtigen
Da habe ich auch mal die Ehre das Thema zu eröffnen (alle Abonennten in Ferien?).

Ich lasse mal die Schönheiten links liegen, kann ja jeder selbst nachlesen.

Recht gute Ausgabe. Den Slipknot Artikel fand ich gut, das Masken-Special (abgesehen vom Tobias Forge Interview, welches wirklich gut ist) eher belanglos.

AAAAABER: Wo ist das Podcast Special geblieben?? (Es scheint fast so als wäre das Masken-Special schnell nachgeschoben worden, denn viel Recherche benötigten die allseits bekannten Informationen nicht).

Das kommt in letzter Zeit oft vor, dass ein Thema in der Vorschau steht, dann aber nicht im tatsächlich erscheinendem Heft (war bei Danko Jones schon so).

Dabei hatte ich mich echt auf das Podcast Special gefreut, da ich, oft im Auto, an Podcasts Gefallen gefunden habe, und mich über neue Entdeckungen gefreut hätte...
31.07.2019 | 14:17 » Moderation benachrichtigen
Das mussten wir leider noch einmal schieben - wie auch beim Skate-Special ergeben sich dadurch dafür noch zusätzliche Interviews, die früher nicht möglich waren, und vielleicht noch die ein oder andere Überraschung. Dafür wird es ein echt starkes Thema, weil in der Hinsicht gerade viel passiert in der Musikwelt.

Dass das in vergangener Zeit mehrfach vorgekommen ist, ärgert die Redaktion aber auch sehr.
16.08.2019 | 23:10 » Moderation benachrichtigen
Hab das Thema auch vermisst :( Schade. Mir ist aber grad was anderes aufgefallen: Das Jahrzehnt neigt sich dem Ende entgegen, wann gibt es dazu eigentlich ein Special?
18.08.2019 | 22:49 » Moderation benachrichtigen
Das Rockjahrzehnt war in meinen Augen keines, an was wir in 20 Jahren noch denken werden.
Gab es überhaupt Alben, die nicht nur qualitativ was aufm Kasten hatten, sondern auch Rockgeschichte a la "Songs for the Deaf", "59 sound" oder "Ok Computer" geschrieben haben?

Mir fallen ad hoc keine ein...
18.08.2019 | 23:07 » Moderation benachrichtigen
Wenn man ein bisschen in die Nischen geht, fallen mir mit Sunbather und Home, Like NoPlace There Is spontan zwei ein. Wobei ich auch nicht weiß, was 59 Sound zwischen den beiden anderen zu suchen hat:floet:
19.08.2019 | 03:40 » Moderation benachrichtigen
Das muss aber eine sehr nischige Nische sein - "Home, Like NoPlace There Is" hab ich noch nie gehört...:hm:
Und um Musikgeschichte zu schreiben, ist u.a. auch ein gewisser Bekanntheitsgrad notwendig. :klugscheiss:

"59 Sound" war zumindest die jüngste Platte in den Top 50 der letztjährigen Top 300-Alltime-Liste in der VISIONS. Insofern ist der Platte ein gewisses Renomee nicht abzusprechen.

Aber hey, wenn du mir mehr folgst, wenn du "59 Sound" mit "Dirt" tauschst, hast du meinen Segen :smile:

Sieht man im übrigen auch in der "Back to.."-Reihe. 1996-1999 gabs unzählige Hammerplatten, über die man heute noch spricht und die zahlreiche Klassiker-Songs aufweisen. 2039 wirds keine 12 Platten aus dem Jahr 2019 geben, die diese Stahlkraft haben werden.

Mark my words :tongue:
19.08.2019 | 07:56 » Moderation benachrichtigen
falls dem so ist, liegt das sicher zu einem großteil auch daran, dass sich die art des konsums - und das wort nutze ich hier ganz bewusst - radikal geändert hat.

mir persönlich ist es aber sowieso egal, ob es irgendwelche neuen klassiker gibt, auf die sich eine mehrheit einigen kann - die hab ich damals schon nicht gehört. ich hab aus diesem jahrzehnt nämlich eine ganze menge wunderbarer musik mitgenommen.
19.08.2019 | 10:38 » Moderation benachrichtigen
Du hast mit beiden Aspekten absolut Recht.
Früher war es ein Weltereignis, wenn eine neue Platte rauskam und alle haben sich im Schulhof um denjenigen gescharrt, der das Album zuerst hatte. Sowas gibt's heute gar nicht mehr.

Und natürlich hat jeder Songs und Platten, die ihn bewegen und die er mag.
Aber zum Musikklassiker gehört eben mehr. Und das schafft in meinen Augen keiner der jüngeren Alben.
Und das ist irgendwie ganz schön traurig.
19.08.2019 | 10:59 » Moderation benachrichtigen
Na, aber so Musikalben müssen sich auch erstmal zu Klassikern entwickeln. Oder waren deiner Meinung nach die "damals" erschienenen Alben direkt in der erste Woche nach Erscheinen ein "Klassiker"? Heutzutage ist es zudem einfach auch echt schwierig, etwas Neues zu machen, etwas, was es so noch nicht gegeben hat. Da ist der Weg zum wirklichen Klassiker durchaus ein steiniger.
Ich gehe da aber mit etienoir, dass es auch in den "10er"Jahren jetzt brauchbare Alben gab, die auf jeden Fall zu MEINEN Top-Alben gehören. :smile:
19.08.2019 | 11:28 » Moderation benachrichtigen
Gute Klassiker brauchen Zeit zum Reifen. Ich gehe aber jede Wette ein, dass "Whats the Story morning glory" , "Is this it" oder "Du und wieviele von deinen Freunden" nicht allzu viele Jahre gebraucht haben, um als prägende Alben zu gelten.

Sprich, wenn ein Album von 2012 heute noch nicht als potentieller Meilenstein gesehen wird, kommt das vermutlich auch nicht mehr.

Jeder wird seine Lieblingsalben aus jedem Jahr finden.
Wenn man sich das aber von einer anderen, womöglich musiksoziologischer, Perspektive anschaut, sieht es sehr dünn aus. Ich war letztes Jahr wegen einer Studie an meiner alten Schule. Von den Schülern da hören die allermeisten (Gangsta-)Rap oder Elektro. Die wenigen, die noch der Gitarrenmusik gewogen sind, hören Nirvana, Limp Bizkit und Slipknot. Wo sollen da die neuen Klassiker herkommen? Es gibt sie schlicht nicht.
19.08.2019 | 14:16 » Moderation benachrichtigen
Die Frage ist ob man Klassiker subjektiv ueber die musikalische Relevanz oder persoenlichen Geschmack oder objektiv ueber den kommerziellen Erfolg definiert. Das Fehlen jedweder Klassiker wuerde ich aber auf jeden Fall verneinen.
Ein abschliessendes Urteil ueber die letzten 10 Jahre scheint mir zu diesem Zeitpunkt eh obsolet. In den 70er Jahren haetten die meisten z.B. Fragen nach den Sonics oder den Monks mit Schulterzucken beantwortet wohingegen Sie heutzutage nach Ihrem Wiederentdecken in den 80ern als Protopunk Klassiker der 60er gefeiert werden.

Ich hatte zumindest sehr viel Spass mit dem Output der letzten Jahre und wuerde rein subjektiv folgende Kandidaten nach einer kurzen Visite bei Discogs in den Ring werfen (von denen drei sogar Debutalben sind):

2017 / Portugal. The Man – Woodstock
2016 / Zeal And Ardor – Devil is fine, David Bowie – Blackstar
2015 / Pantom Winter – Cvlt, King Automatic – Lorrain exotica
2014 / Mantar – Death by burning, DFA 1979 – Physical world
2013 / Daft Punk – Random access memories, Black Sabbath – 13, Qotsa – Like clockwork
2012 / Aesop Rock – Skelethon
2011 / Black Keys – El camino, This Will Destroy You – Tunnel blanket
2010 / Kvelertak – same, High On Fire – Snakes for the divine

On top fallen mir spontan noch Mono, Love A und Bohren + der Club Of Gore ein die mir mit jedem neuen Album besser gefallen sowie Spidergawd deren gesamtes Output aus diesem Jahrzehnt stammmt und Prong nach Ihrer Reunion 2012.

Eine recht metallische Auswahl zugegeben, bildet aber nunmal meinen persoenlichen Geschmack ab.
Wenn du meinst nix davon passt zu dir + alles andere hat dich auch nicht ausreichend beeindruckt, ok.
19.08.2019 | 14:45 » Moderation benachrichtigen
Mir geht es gar nicht so sehr um (meinen) persönlichen Geschmack.
ich kann mit QOTSA gar nichts anfangen, trotzdem komme auch ich nicht umhin, "Songs for the deaf" als absoluten Klassiker zu bezeichnen. Und ich mag auch kein Metal und trotzdem sind die ersten Metallica-Platten bahnbrechend gewesen und haben ein ganzes Genre mitdefiniert.

Die Zeit wird zeigen, ob Platten wie "Lorrain exotica", "Snakes for the divine" oder "13" in einigen Jahren in einem Atemzug mit "Mellon Collie..." , "Reign in blood" oder "Something to write home about" genannt werden (denn darum ging es ja in meinem Posting).

Ich glaube nicht, dass dem so sein wird, aber das kann natürlich jeder anders sehen.
19.08.2019 | 16:31 » Moderation benachrichtigen
Womöglich sind (auch) die Schubladen zu zerfasert, als dass da noch ein monolithischer Klassiker möglich ist? Einfach so in den Ring gespuckt.

Davon ab habe ich in der dieses (und nächstes!) Jahr noch laufenden Dekade ebenfalls viel neu-klassisches nach persönlichem Geschmacke mitbekommen; kann und will mich also nicht beklagen.
Das ist aber eben persönlich derbst gefärbt. Bemüht man den Klassikerbegriff aber eben etwas größer zu sein, dann scheint mir - Eti aufgreifend - das Verlangen nach Klassikern gar nicht mehr sonderlich gegeben. Lässt man diesen unsere Subkosmos außen vor und brettert in Richtung größerer Bohrer wird (wie früher auch) stets das nächste große und irgendwie andere Ding beschworen, das dann auch die ein oder andere Saison hat, doch dann folgt wieder was anderes, "neues".
Mir scheint auch niemand ernsthaft das Fass aufzumachen, nach neuen Klassikern zu fahnden - und das passt wunderbar in fix postende, immer hastende Höherschnellerweiterwelt.

Das meine ich nicht mal allzu kulturpessimistisch, denn einen Klassiker definiert meiner Meinung mach jeder besser für sich selbst; und zur universellen Klassikerkultur gibt's bereits jetzt und seit Dekaden genug großartiges.
19.08.2019 | 16:52 » Moderation benachrichtigen
Einige Alben, die ich in diesem Zusammhang für wichtig halte:

David Bowie - Blackstar
The National - High Violet
Car Seat Headrest - Teens of Denial
Nick Cave & The Bad Seeds - Push the Sky away (!!!)
Idles - Joy As An Act Of Resistance / Brutalism
Slowdive - s/t
La Dispute - Wildlife
Protomartyr - Relatives in Descent
Graveyard - Hisingen Blues
Mantar - Death By Burning

Zuletzt geändert von SvenHü 19.08.2019 16:55

19.08.2019 | 17:08 » Moderation benachrichtigen
Da sind in der Tat einige Kandidaten dabei.

Speziell Idles - Joy As An Act Of Resistance und La Dispute - Wildlife traue ich zu, Kultstatus zu erlangen.

Zu behaupten, es gäbe keine Kandidaten, ist daher womöglich falsch.

Aber die Aufzählung umfasst eine ganze Dekade. Vergleicht man das mit den vergangenen Jahrzehnten, merkt man schnell, wie wenig Alben einem einfallen. Ein Jahr wie 1998 hat mehr Klassiker zu bieten als die ganzen 10er Jahre überhaupt anbieten. Das zeigt, wie Gitarrenmusik an allgemeiner Strahlkraft eingebüßt hat.

Sad but true.
19.08.2019 | 17:27 » Moderation benachrichtigen
Womöglich sind (auch) die Schubladen zu zerfasert, als dass da noch ein monolithischer Klassiker möglich ist? Einfach so in den Ring gespuckt.

Davon ab habe ich in der dieses (und nächstes!) Jahr noch laufenden Dekade ebenfalls viel neu-klassisches nach persönlichem Geschmacke mitbekommen; kann und will mich also nicht beklagen.
Das ist aber eben persönlich derbst gefärbt. Bemüht man den Klassikerbegriff aber eben etwas größer zu sein, dann scheint mir - Eti aufgreifend - das Verlangen nach Klassikern gar nicht mehr sonderlich gegeben. Lässt man diesen unsere Subkosmos außen vor und brettert in Richtung größerer Bohrer wird (wie früher auch) stets das nächste große und irgendwie andere Ding beschworen, das dann auch die ein oder andere Saison hat, doch dann folgt wieder was anderes, "neues".
Mir scheint auch niemand ernsthaft das Fass aufzumachen, nach neuen Klassikern zu fahnden - und das passt wunderbar in fix postende, immer hastende Höherschnellerweiterwelt.

Das meine ich nicht mal allzu kulturpessimistisch, denn einen Klassiker definiert meiner Meinung mach jeder besser für sich selbst; und zur universellen Klassikerkultur gibt's bereits jetzt und seit Dekaden genug großartiges.fennegk, 19.08.2019 16:31 #



In meinen Augen sind es 3 Gründe, die hier relevant sind: 1. Durch die Digitaliserung ist jedes Lied, jedes Album und jede Band binnen Sekunden verfügbar. Als Musikhörer kann man nur überfordert sein und gibt Platten einfach nicht mehr die zeit zu reifen, wie es früher noch war (es sei gesagt, dass es NATÜRLICH immernoch viele Menschen gibt, die einem Album Zeit zum Wachsen geben. Nur ist deren Anzahl durch spotify & co rapide zurückgegangen). Und: Dank dem Internet Jagd ein Hype den nächsten. Wo früher ein Geheimtipp langsam die Runde über den Schulhof mache, kennt die Band nun jeder binnen einer Woche und der reiz ist verflogen 2. Bands verdienen mit Platten heute kaum noch Geld. Der große Reibach wird durch Konzerte und Festivals erzielt. Daher fehlt den Bands, mindestens aber den schon arrivierten, der Drang, (nochmal) eine bahnbrechende Platte zu machen. 3. Gitarrenmusik ist für die meisten Menschen einfach nicht mehr spannend. Die letzte Entwicklung war das Folkrevival Ende der 00er Jahre. Seit dem hat es zwar viele Entwicklungen in kleineren Nischen gegeben, aber die ziehen letztlich an den meisten dabei. Hip/Hop und Elektro ist für viele jungen Menschen einfach spannender. Man siehst an den Line-ups der großen Festivals. Da werden immer die gleichen Bands gebucht und in der Rockdisco (wenn es sowas überhaupt noch irgendwo gibt) laufen auch nur die alten Schinken.
19.08.2019 | 19:02 » Moderation benachrichtigen
Gute Klassiker brauchen Zeit zum Reifen. Ich gehe aber jede Wette ein, dass "Whats the Story morning glory" , "Is this it" oder "Du und wieviele von deinen Freunden" nicht allzu viele Jahre gebraucht haben, um als prägende Alben zu gelten.wilder rockerr, 19.08.2019 11:28 #

Hmmm...also mal abgesehen von Oasis (die ich persönlich ja auch für überbewertet halte, dem Album an sich aber seinen Impact nicht absprechen möchte) sind die Beispiele als "Rockklassiker" aber auch nicht sonderlich gut gewählt. Klar hatte das alles einen gewissen Einfluss, aber die breitere Öffentlichkeit erreichten diese Alben auch nur durch den indiehaften Zeitgeist Anfang der 2000er. Frag heute mal pauschal jemanden nach Kettcar und speziell noch dieses Album. Da wirst du weitgehend auf Schulterzucken treffen. Das passiert bei Queen oder Nirvana vermutlich eher nicht. "Is This It" hat am Ende auch nur einen bereits existenten Sound emuliert. Gut, keine Frage, aber neu war daran nichts. Rückblickend hat das Album auch nur kurzfristig einen Garagenrockboom ausgerufen.

Ich bin ganz bei Fennegk, ich glaube dass Alternative sich in viele Sparten aufgespalten hat und immer mehr miteinander vermischt. Dabei werden wie beim Beispiel Deafheaven Extreme zusammengeführt, die den "normalen" Rockfan mitunter überfordern oder schlicht abstossen. Ein genaue Verortung unter "Rock" und "Konsens" ist nur noch selten möglich. Zudem gibt es mittlerweile nichts was es nicht gibt. Es gibt kein Mindblowing mehr, so wie einst das Debüt von Black Sabbath oder Master Of Puppets. Es gibt nur noch die Vermengung und ob sie gut oder schlecht gemacht ist.
Soll heissen: Wer heuer ein Ohr für viele Richtungen hat, erlebt mitunter die interessantesten Zeiten, die kreativsten Künstler und genau die Sachen, die sich vor ein paar Jahren noch keine Band getraut hat. Und aufgrund der heutigen Selbstvermarktungsmöglichkeiten sind diese Experimente nicht an die damaligen Industrieunterwerfungen gebunden. Das ist super.
Gleichermassen ist Rock im Radio und der Massenwahrnehmung tot, wird also kaum noch herkömmlich praktiziert. Ich denke, dass sich das in ein paar Jahren wieder verschieben wird. Und dann feiern Leute vielleicht so einige Platten aus diesem Jahrzehnt als die Genialitäten, die sie sind.
19.08.2019 | 19:52 » Moderation benachrichtigen
Heute sind elektrisch verzerrte Gitarren schlichtweg nicht mehr das bevorzugte Ausdrucksmittel für die wirklich kreative Jugend. Die tobt sich woauchimmer aus. Daher kommt eher wenig nach.
Mein Klassiker des laufenden Jahrzehnts kommt von etwas älteren Protagonisten: Neil Young & Crazy Horse - Psychedelic Pill
19.08.2019 | 20:12 » Moderation benachrichtigen
1) Wer heuer ein Ohr für viele Richtungen hat, erlebt mitunter die interessantesten Zeiten, die kreativsten Künstler und genau die Sachen, die sich vor ein paar Jahren noch keine Band getraut hat. Und aufgrund der heutigen Selbstvermarktungsmöglichkeiten sind diese Experimente nicht an die damaligen Industrieunterwerfungen gebunden. Das ist super.

2) Gleichermassen ist Rock im Radio und der Massenwahrnehmung tot, wird also kaum noch herkömmlich praktiziert.

3) Ich denke, dass sich das in ein paar Jahren wieder verschieben wird. Und dann feiern Leute vielleicht so einige Platten aus diesem Jahrzehnt als die Genialitäten, die sie sind.Powder To The People, 19.08.2019 19:02 #

Ich stimme deiner ersten These zu. Die Zeit ist spannend, für die Hörer, die sind interssieren und suchen. Nicht für die, die sich berieseln lassen. Wobei berieseln lassen nie so einfach war, wie durch spotify. Aber wir kennen ja die Statiskiken, wie lang sich jemand mit einem unbekannten Song aufhält, bevor geskippt wird.

Zu 2) Es gibt Rockradio (Radio Bob bspw.).
Aber was da gefeiert wird sind alte Recken (andauernd ACDC) und Bands die eher mal gar nichts wagen (andauernd Volbeat).
Also das komplette Gegenteil von kreativ und spannend.

Zu 3) Meinst du? Wie stellst du dir das vor? Wie sollen denn verschollene Delikatessen aus diesem Jahrzehnt wiederentdeckt werden? Oldiesender im Jahr 2039? Ich gehe nicht davon aus, dass irgendeine Instanz kommt und das musikalische Jahrzehnt immer und immer wieder durchkaut, wie es ja aktuell immer noch deutschlandweit in Radiostationen mit den 60-80ern geschieht.
19.08.2019 | 20:25 » Moderation benachrichtigen
Eine schöne Überlegung übrigens, das mit den neuen Klassikern.
Ich gehe das gerne mal für mich durch.

Brand New - Science Fiction,
Ghost - Prequelle,
The XX - XX,
Biffy Clyro - Only Revolutions,
Bon Iver - Bon Iver,
Touche Amore - Parting the sea,
Wintersleep - The great detachement,
Zeal & Ardor - Strange Fruit,
Blues Pills - Blues Pills,
Spidergawd - V,
National - High Violet und Push the sky away übernehme ich gerne von Svenni weiter oben.

Allerdings, wie ich oben geschrieben habe, gehe ich nicht davon aus, dass irgendeins der Alben jemals ein großes Comeback feiern wird. Für mich bleiben es (hoffentlich) Alben, die ich auch in 20 Jahren noch gerne auf den Teller legen werde.

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