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VISIONS 308

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25.11.2018 | 17:02 » Moderation benachrichtigen
Was ist denn mit der Band? Noch keinen Beef mitbekommen.
25.11.2018 | 19:04 » Moderation benachrichtigen
mehr weibliche KünstlerinnenStillNo1, 25.11.2018 16:46 #

Warum? Könnte Unterrepräsentation vielleicht damit zu tun haben, dass es faktisch weniger weibliche als männliche KünstlerInnen in den hier vertretenen Musikrichtungen gibt? Könnte es sein, dass weibliche KünstlerInnen genauso wie auch männliche einfach mitunter schlechte Kunst fabrizieren können, die man nicht benennen muss? Könnten weibliche KünstlerInnen vielleicht auch "merkwürdige" Ansichten vertreten, weshalb sie deiner Ansicht nach auch keinen Platz im Heft hätten? Muss die Künstlerin das Sprachrohr einer Band sein oder wären sie als Mitglied auch schon akzeptabel (was in den letzten Jahren zugenommen hat)?
mehr unbekannte BandsStillNo1, 25.11.2018 16:46 #

Die Visions haut in regelmässigen Abständen Platten auf die Schönheiten-Ränge, die von Bands kommen, von denen man vorher nur geringfügig bis gar nicht Notiz genommen hat. Sie stellen jeden Monat eine Demo von meist nur regional bedingten Bands vor und mal ganz nebenbei: Es gibt heuer unzählige "unbekannte" Bands, die, sagen wir es mal ganz salopp, massiv scheisse sind. Und es gibt zig Bands, die was drauf haben und trotzdem unter dem Radar durchfliegen. Wenn ich mich auf ein Genre festlege, kann ich im Monat locker 30 neue Bands kennen lernen (z.B. Shoegaze, frag mal Eti). Wenn ich aber nur begrenzt Platz in einem Heft habe und auch noch derart genreübergreifend agiere, muss die Kombi aus "bekannt" und "unbekannt" ausgewogen sein. Ich denke, dass kriegen die ganz gut hin. Zudem ist die Visions kein Nerd-Fanzine, dass noch den letzten Ambient-Furz aus einem isländischen Geysir, aufgenommen von einem Holzfäller-Eremiten via Instagram-Filter, hochjubeln muss. Und wenn das tatsächlich richtig gut ist, findet es mitunter schon Erwähnung.

Rund um High On Fire weiss ich auch nicht Bescheid. Sind's Republikaner? Müssen sie deshalb sterben?

Zuletzt geändert von Powder To The People 25.11.2018 21:37

26.11.2018 | 09:13 » Moderation benachrichtigen
In großen Teilen gebe ich Powdi Recht. Aber es stimmt schon auch, dass der Frauenanteil etwas höher sein dürfte, würde mich ebenfalls freuen. Und da gibt's sicher ein paar mehr Beispiele, die es wert wären, in der Visions vorzukommen - fast alles Mist ist da bestimmt nicht. Das gilt allerdings für die gesamte "Szene", gerade auch viele Festivals könnten in der Hinsicht mal auf ihr Booking achten.

Was High On Fire angeht, habe ich übrigens auch keine Ahnung, wo deren Vergehen liegen. Bisher noch in keinen negativen Zusammenhang aufgefallen. Die Band interessiert mich allerdings auch nicht sonderlich.
26.11.2018 | 09:40 » Moderation benachrichtigen
Wegen High On Fire, Matt Pike hat im Interview in der aktuellen Ausgabe viel wirres Zeug geredet, unter anderem auch Fake News ect.
Aber nicht Rechts, eher spimnert.
26.11.2018 | 10:13 » Moderation benachrichtigen
Also tut mir ja leid wenn ich wieder mit dem Fest anfange, aber da war der Frauenanteil auf und vor der Bühne in beiden Jahren recht hoch, so schwer kann es also nicht sein, Künstlerinnen zu finden. Ich bin sicher kein Verfechter von "Frauenquoten" und ich mag die meisten Bands mit Frauen am Mikro nicht mal, trotzdem ist es schön, hier und da mal eine zu sehen, ne.

Disclaimer: ich schaue nicht so genau in die Visions um beurteilen zu können, wie viele oder wenige Frauen dort gefeatured werden.
26.11.2018 | 10:32 » Moderation benachrichtigen
Kommt halt sehr auf das Genre an. Die Bravo hat sicherlich kein Problem damit. Beim Metal-Hammer wird es auch mit gutem Willen wahrscheinlich schwer sein.
26.11.2018 | 10:52 » Moderation benachrichtigen
Mein Hauptansatz war ja auch, dass viele Bands weibliche Mitglieder haben und von daher weibliche KünstlerInnen häufig gefeatured werden. Wenn es notwendig wäre, dass die Frauen allerdings an der Front stehen müssen oder nur SolokünstlerInnen damit gemeint sind, dann halte ich das nicht für sinnvoll. Also wenn es jetzt nur um die Tatsache "Ich möchte gerne Frauenstimmen hören" ginge, dann kann man das natürlich ins Feld führen. Da es oben aber so halb in einem politischen Kontext gebracht wurde (High On Fire - merkwürdige Ansichten; lieber Frauen/unbekannte Bands - keine merkwürdigen Ansichten?), kam das bei mir mit einem gewissen Unterton an.

Frauen sind keine besseren Menschen. Sie sind weder per se politisch korrekter noch sozialer eingestellt. Wer eine weibliche Narzisstin oder politische Hardlinerin kennengelernt hat, weiss das. Frauen haben einen genetisch begründet verringerten Muskelansatz und können Kinder austragen, weshalb sie physisch schützenswerter als Männer sind. Das ist korrekt. Frauen sind auch nicht gezwungen über Frauenthemen zu singen/schreien. Sie können, wenn sie das möchten. Sie können sich aber auch einfach nur an einem Instrument verwirklichen. Deswegen steckt von ihnen genauso viel Herzblut drin. Das Ergebnis ist häufig das Gesamtkonstrukt einer Band, in der Männer und Frauen gemeinsam Musik machen. Der Frauenanteil nimmt hierbei deutlich zu und das sehe ich als positive Entwicklung. Jetzt vermehrt auf weibliche KünstlerInnen "bestehen" zu wollen, aufgrund eines politischen Zeichens - das würde mein universelles Verständnis von Kunst untergraben. Im besten Falle hat diese Kunst nämlich keinen männlichen oder weiblichen Klang, sondern einen menschlichen. Der Rest hat mit musikalischer Qualität zu tun.
Übrigens ist der Mainstream-Pop aktuell überwiegend von Frauen repräsentiert. Finde ich nicht schlimm.
26.11.2018 | 11:02 » Moderation benachrichtigen
Ich sehe das ähnlich und finde das Thema schwierig. Ich höre selbst auch fast ausschließlich männliche Bands, was ich aber völlig unbewusst mache, denn ich freue mich immer, über Frauen auf der Bühne.
26.11.2018 | 11:45 » Moderation benachrichtigen
in meinem stammclub tanzen nur Frauen auf der Bühne
26.11.2018 | 14:19 » Moderation benachrichtigen
... In diesem Heft ist es High on Fire. Habt ihr es so nötig, solche Bands im Heft vorzustellen? Ich würde von euch erwarten, zukünftig solche Kombos aus dem Heft zu streichen und ihnen damit auch keine Plattform mehr zu bieten. Stattdessen: mehr weibliche Künstlerinnen, mehr unbekannte Bands, die die Aufmerksamkeit viel mehr benötigen als die Herren High on Fire und co.StillNo1, 25.11.2018 16:46 #


Anstatt mithilfe von plausiblen Argumenten zu erklären was nicht gefällt, wird ERWARTET, eine Band aus dem Heft in Zukunft zu streichen.
Hier wird ja noch nicht mal mehr political correctness als Erklärung angeführt, sondern einfach die Streichung.
Im Ostblock nannte man sowas früher "Entfernung subversiver Elemente", oder einfach ZENSUR.

Wenn es irgendwann soweit kommen sollte dann wäre ich raus. Da würde ich nicht mal mehr auf die Frauenquote warten...
26.11.2018 | 15:29 » Moderation benachrichtigen
Ich habe tbh so keinen Bock mehr auf die Diskussion um "mehr weibliche Künstlerinnen" solange die Kritik dann auf der Ebene verbleibt und verendet. Mir ist das recht gleich, ob ihr da mit der Frage, warum bestimmte Ausdrucksformen und Genres eher Frauen haben (und nein, "die Szene ist von Männern dominiert" ist keine "grundlegende Kritik", das geht früher los) anfangt, oder der nach "es müssen bekannte Acts gefeatured werden weil Geld muss über Reichweite erzeugt werden".

Aber dieses Reinscheißen und abzischen, vage am besten, dass man doch die und die wegstreichen sollte, und "halt mehr Frauen" gut wären, das ist so billig. Welche essenziellen weiblichen Bands gäbe es, die es verdient hätten? Gebt denen doch hier mal die Props, oder haut auf die Ursprünge von den Misständen ein. Das würde ich mir im Internet zwar auch nicht mehr geben wollen, aber so isses einfach nur wohlfeil.
26.11.2018 | 15:36 » Moderation benachrichtigen
Werde gerne in Zukunft drauf achten, mir auffallende Beispiele hier zu bewerben. Jetzt gerade habe ich keine Zeit, das ausführlich zu tun, aber wie gesagt, ab sofort ein Auge drauf haben kann ich durchaus. Sehe es ja ein, dass es wenig konstruktiv sein kann, einfach diffus was zu fordern und keine eigenen Vorschläge zu machen.
26.11.2018 | 15:36 » Moderation benachrichtigen
@alphex
Da du grad hier bist, hast du im Vielohren-Test gelesen, welche Diskussion ich mit dir anstossen wollte?
26.11.2018 | 15:38 » Moderation benachrichtigen
Nein, ich eile - gucke da nie rein, da ich eh nie getaggt werde :angry:

EDIT: Ah, gesehen. Wo soll ich nun antworten? Hier?
26.11.2018 | 15:41 » Moderation benachrichtigen
Nein, ich eile - gucke da nie rein, da ich eh nie getaggt werde :angry:

EDIT: Ah, gesehen. Wo soll ich nun antworten? Hier?Alphex, 26.11.2018 15:38 #

Nee, vielleicht bei Presseschau oder sowas?
26.11.2018 | 15:55 » Moderation benachrichtigen
Was ist jetzt eigentlich der Ursprung des Missstandes?
Kriegen die keine Instrumente? Sind die Gitarrenboxen zu schwer zum schleppen?
Ehrlich, ich bitte um Erhellung. Wenn 4 Frauen eine Hardcoreband gründen, die übliche Ochsentour durch die Juze macht, warum sollte dann ein Mag/Veranstalter/Sugardaddy sagen: ihr nicht, sorry?
26.11.2018 | 16:05 » Moderation benachrichtigen
Es geht schon bei Geschlechterrollen, historischem Hintergrund von "Hobbys leisten können vs. kein eigenes Geld verdienen da Hausfrau" los, hat sowas wie "mit 30 muss die Karriere sitzen da dann Kinder nötig sind wenn gewünscht" etc. pp., Geschlechterverhältnisse in Musikszenen als losgelöst bzw. eigenständig (korrigierbar) vom Rest der Welt und Gesellschaft zu sehen ist naiv.

Sprich, die Band wird eher nicht gegründet. Und der Ausdruck wird auch leicht anders ausfallen, was wiederum der Verwertbarkeit bzw. dem Appeal zuwiderläuft - außer, man featuret die dann gnädigerweise weil "sie ja so anders sind". So funktioniert Spaß am Hören aber nicht unbedingt.

Zuletzt geändert von Alphex 26.11.2018 16:11

26.11.2018 | 16:14 » Moderation benachrichtigen
Dasselbe hast du aber auch bei Männern. Die wenigstens von uns leben ein losgelöstes Lonesome Wolf Leben. Da gibt es auch Arbeit/Ausbildung/Partnerschaft.
Mein Punkt ist halt: Ich sehe den Mangel an GleichbeRECHTigung nicht so. Gibt doch schon zig Berichte, dass Frauen, je weniger rechtliche Benachteiligung da ist komischerweise umso mehr in diese "traditionellen" Schienen gehen. Zu Schweden habe ich da mal was gelesen.
Ich habe überhaupt nichts gegen Frauen in der Musik oder sonstwo. Aber saufen muss das Pferd schon selber.
26.11.2018 | 16:20 » Moderation benachrichtigen
Das ist jetzt aber ein bisschen arg einfach gesehen. Ich denke, es ist schon schwieriger, den Mut aufzubringen, dich auf eine Bühne zu stellen, wenn du da als Mädel im Gegensatz zu den Jungs deutlich angegafft wirst und auch immer wieder Kommentare dazu kriegst, dass du als Frau überhaupt mit dabei bist. Habe erst letztens wieder irgendwo so eine Geschichte gelesen, dass eine Musikerin regelmäßig gefragt wird, zu welchem Typen aus der Band sie denn gehört. Das Recht, Musik zu machen und auf eine Bühne zu steigen, habe aller Geschlechter gleichermaßen, klar. Aber die Realität sieht doch für Männer und Frauen unterschiedlich aus.

Oder habe ich da bei dir jetzt was falsch verstanden, Woas?
26.11.2018 | 16:25 » Moderation benachrichtigen
Das will ich gar nicht abstreiten. Da muss sich natürlich auch jeder einzelne hinterfragen was das soll. Ich kriege auch Fremdscham, wenn bei einem Wir Sind Helden Konzert so eine Doofnuss "Ausziehen!" schreit.
Gleichberechtigung heißt für mich auch die Damen als gleichberechtigt anzusehen. Meine passive Aufgabe sozusagen. Aber ohne Aktivität andererseits wirds halt auch nichts.

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