Zur mobilen Seite wechseln

Vielohrentest light

1120 Beiträge - 78352 Aufrufe

« erste Seite | zurück | 3 - 4 - 5 - 6 - 7 | weiter | letzte Seite » | Seite 5 von 56 , 1120 Ergebnisse

30.05.2018 | 21:03 » Moderation benachrichtigen
Na dann.
Super Wahl vom Drunken. Ich kannte die Version noch gar nicht, aber die macht mich smilen tun.
Klingt zwar überhaupt nicht nach dem Original, eher nach der Hendrix Version, die mit James Brown ins Bett hüpft.
Bobby kann also auch Rocker. Es ist aber auch ein unkaputtbarer Song als Vorlage.
Flavour of the day, merci :hi:

Hmm, was machen wir denn jetzt? Exotik!

Und da brauche ich natürlich eine Meinung eines waschechten Deichkinds. Also, Ofsi!
(Sorry, Drunken. Bei dir wäre es more trve, aber wir wollen ja nicht Ping-Pong spielen)

Zuletzt geändert von Woas Sois... 30.05.2018 22:24

30.05.2018 | 21:08 » Moderation benachrichtigen
Oh, KOFELGSCHROA :bigsmile:
Die erste von Ihnen höre ich immer noch sehr gerne. Boarischer Slacker Sound, geil
30.05.2018 | 21:18 » Moderation benachrichtigen
Stimmt. Punk können wir zwar nicht, aber Slackertum geht gut. d'Wix soidt vo alonsd in da Eckn steh.
30.05.2018 | 21:41 » Moderation benachrichtigen
d'Wix soidt vo alonsd in da Eckn steh.Woas Sois..., 30.05.2018 21:18 #

Wie so oft verstehe ich nur Train Station :confused:
Aber zuletzt in München habe ich eine recht gute Crust/HC Band gesehen und mit Todeskommando Atomsturm oder war es Atomkommando Todessturm :hm: eine Deutschpunk Band die zumindest beim Publikum sehr gut ankam. Ich kenne mich damit ja nicht aus.
30.05.2018 | 21:48 » Moderation benachrichtigen
d'Wix soidt vo alonsd in da Eckn steh.Woas Sois..., 30.05.2018 21:18 #
Harry Gant, 30.05.2018 21:41 #


Google-Translator sagt: "Die kurze Lederhose sollte von alleine in der Ecke stehen"
Also: speckig, verbraucht, trve used look
30.05.2018 | 22:04 » Moderation benachrichtigen
d'Wix soidt vo alonsd in da Eckn steh.Woas Sois..., 30.05.2018 21:18 #
Harry Gant, 30.05.2018 21:41 #


Google-Translator sagt: "Die kurze Lederhose sollte von alleine in der Ecke stehen"
Also: speckig, verbraucht, trve used lookWoas Sois..., 30.05.2018 21:48 #

Gut, auf deutsch kenne ich den Spruch schon :wink:
Und ein guter ist es :smile:
02.06.2018 | 11:53 » Moderation benachrichtigen
Hmm, was machen wir denn jetzt? Exotik!

Und da brauche ich natürlich eine Meinung eines waschechten Deichkinds. Also, Ofsi!Woas Sois..., 30.05.2018 21:03 #


Erst mal Entschuldigung dafür, dass ich mich jetzt erst melde. Viel zu tun gehabt und dann auch noch übersehen. Wäre halt echt gut, wenn hier einfach nur die Videos stehen würden und dann der/die Angesprochene was schreibt, wie es ursprünglich auch mal gedacht war, meine ich. Hilft auf jeden Fall der Übersichtlichkeit. Forumspolizeidurchsage Ende. Jetzt zur Musik.

Ich fange mit den positiven Gedanken dazu an: In der richtigen Stimmung (zwei Helle mindestens intus), in der richtigen Umgebung (kleiner bayerischer Club) und mit den richtigen Leute drumherum könnte ich mir gut vorstellen, damit Spaß zu haben. So aus der Dose kann ich damit aber leider nichts anfangen. Das mag eine sehr alternative und moderne Interpretation von süddeutscher Volksmusik sein, aber es bleibt für mich einfach Volksmusik, mit der du mich sehr gut um den Block jagen kannst. Unfair für alle Beteiligten, dass ich so urteile, da bin ich mir sicher. Aber das kommt eben dabei raus, wenn man einen Fischkopp mit Gamsbartmusik konfrontiert.

Trotzdem finde ich gut, dass ich mir das anhören musste/durfte. So gehört sich das in diesem Thread. Konfrontation! Außerdem, wer weiß: Vielleicht lande ich tatsächlich mal bei einem Konzert von denen und hab Riesenspaß.
02.06.2018 | 11:59 » Moderation benachrichtigen
Ich habe hier was für Mister Powder To The People:


Street Sects - In Contempt
02.06.2018 | 12:20 » Moderation benachrichtigen
Ofsi, passt schon. Das ist doch nicht unfair. So eine regionale Musik lebt halt auch viel vom dem, was nicht in der Musik selber ist. Ohne ein Grundgefühl für den Norden würde ich bei Seemanns-Chören ähnlich davorstehen.
Merci :hi:
02.06.2018 | 12:37 » Moderation benachrichtigen
Ich habe hier was für Mister Powder To The People:


Street Sects - In ContemptOneFingerSalute, 02.06.2018 11:59 #

Eheheh. Na mit sowas hab ich nun nicht gerechnet. EBM-Screamo? Also minus dem Parolen-Geätze. Hat zwischendrin ein Orgy-Feeling. Huch? Aphex-Twin'sche Unruhe. Komisches Zeuch, aber auf jeden Fall interessant. Ich weiss zwar nicht direkt ob ich auf Albumlänge was damit anfangen könnte...nur wie soll man das wissen ohne Probe? Darf man fragen, wie du auf die gekommen bist?

Ich geb die Fackel weiter an Drunken Third bezüglich dem da:

Spitfire - Chemo Therapist
02.06.2018 | 16:40 » Moderation benachrichtigen
Wtf? Nominierung #3? Was geht bloß in euren Köpfen vor?

Natürlich fühle ich mich mehr als geehrt und nehme die Herausforderung an!
Eine solche stellen die dreieinhalb Minuten nämlich dar. Atmosphärisches Intro, Djent-mäßiges Geriffe und schleppender Beat zeichnen eine gute Minute vor, was man zu erwarten hat: Sludigen Depricore der kaputteren Sorte. Ein Shouter aus dem Irrenhaus, kurzes Shugga-Shugga-Intermezzo, a bissl Tribaldrumming und eine Grundstimmung zwischen fieberinduziertem Albtraum und alptraumhaftem Fieberwahn.
Das belebt, das erfrischt, das zieht ordentlich runter. Mir persönlich fehlt da entweder ein klitzekleiner Hoffnungsschimmer, um das ganze etwas Aufzulockern, oder aber ein finaler Ausbruch zum Ende, so ist das zwar geil, aber auch monoton. Ist der Song exemplarisch für den Bandsound?
Übrigens hat diese Band offensichtlich nichts mit ihrem russischen Namensvettern zu tun, die als Ska-Punker nur schwer noch gegensätzlichere Musik machen könnten.

Ich bedanke mich vielmals, erneut um meine Meinung gebeten worden zu sein.
Ich hatte jetzt schon 80er Spacerock, räudigen Punk‘n‘Roll und eben diesen fiesen Sludgecore. Und kein einziger Ausfall dabei. Nun muss ich erstmal in mich gehen, um das nächste Opfer zu finden.

Ok, ich tue es. Ich schließe den Kreis und fordere das Durchhaltevermögen von Crackerman heraus, was vielleicht, aber nur ganz vielleicht, am Ende belohnt wird:



Between The Buried & Me - „Mordecai“

Es wird harte Arbeit, aber es lohnt sich.

Zuletzt geändert von Drunken Third 02.06.2018 17:15

03.06.2018 | 01:40 » Moderation benachrichtigen
Du hast recht. Das muss ich erstmal durchhalten, aber es lohnt sich. Es lohnt sich sogar sehr. Jeder weiss, dass ich diesen Song nach exakt 20 Sekunden geskippt hätte. Dann beginnt der Gesang und dieser Gesang wird für mich niemals funktionieren. Er ist hier auch zu weit vorne, ich höre zunächst nur das Geschnauze und vor allem brachiale Drums, kaum etwas vom Bass und der Gitarre. Dann bekommen beide ihre Chancen mit ganz coolen Breaks. Da denke ich schon, ok, Drunken hat sich etwas gedacht. Zunächst kippt es in einen harten Rocksong mit (leider) immer noch diesem Gesang ganz vorn. Aber die Saiteninstrumente geben nicht auf und kämpfen sich nach vorn, auch gegen die Drums vermögen sie jetzt standzuhalten. Gut macht ihr das. Dann der ganz heftige Bruch. Was passiert denn hier grad? Ich muss etwas an The Pineapple Thief denken, aber nur kurz. Der zweite Song im Song ist -mir fehlen die richtigen Worte, während der Part gerade wieder und wieder läuft- eine zerbrechliche Demonstration, dass diese Band alles spielen kann, was sie will? Ja vielleicht das. Denn nach weiteren 1,5 Minuten beginnt der dritte Song. Der mit weitem Abstand beste....für mich. Diese Gitarre ist wundervoll, wie sie erzählt und sich immer weiter in die Höhe windet. Ich denke noch, lass doch den Gesang, die Gitarre, ich will diese Gitarre und da bekomme ich sie schon. Ganz vorn ohne Gesang. Die Drums unterstützen nur noch, sind etwas konturlos aber egal. Der Bass kann auch irgendwann nicht mehr folgen. Jetzt spielt sich der Gitarrist ganz allein in mein Herz. Das ist ganz grosse Kunst, ich bin jetzt mit ihr auf dem Weg und hin und weg. Überlege, wo und wer...vielleicht stand David Gilmour mit der einen oder anderen Liveaufnahme etwas Pate. Aber das ist eigenständig, das ist wirklich toll. Läuft grad immer und immer wieder. Das Ende hat diese Gitarre dann vollkommen verdient für sich allein. Wie der Matchwinner, der in der 85. Minute ausgewechselt wird, um sich den Applaus allein abholen zu dürfen. Toll...
Ich kann nicht anders, als mich zu fragen, warum? Warum beginnt man einen Song so? Machen sie das immer so? Ich hätte ihn ohne dieses Format niemals gehört, hätte nie tiefer gegraben, um alles freizulegen, was hier geboten wird....und hätte bei der ursprünglichen Idee nie mit einem solchen Erlebnis gerechnet.
Jetzt sag mir nur noch, was spielen Between The Buried And Me eigentlich für Musik? Ich hoffe....
Und ich sage danke und ziehe ganz tief meinen Hut...vor dir für den wundervollen Tipp, der mir diese blaue Stunde veredelt hat und vor der Leistung dieser Band :hi:
03.06.2018 | 01:52 » Moderation benachrichtigen
Die Pärchen, an die ich bisher dachte, müssen aus aktuellem Anlass zurückstecken. Sonst findet der Erstkontakt irgendwo in den Tiefen des 'Was hört ihr gerade' statt und ich bekomme ihn nicht mit :smile:.
Ich möchte den nichtsahnenden Olsen fordern. Und zwar mit



UFOMAMMUT - Smoke
03.06.2018 | 14:33 » Moderation benachrichtigen
Ächz, da hast du dir ja genau den richtigen ausgesucht. Damit kann ich nichts anfangen, wirklich gar nichts. Schleppende Riffs ohne Willen zum Song, merkwürdige psychedelische Klangelemente, das Ganze auf neun Minuten Länge ausgewalzt... nee, tut mir leid, das ist mir einfach zu langweilig. Ich habe eine Weile gewartet, dass der Song mal losgeht, bis ich mich dann damit abgefunden hatte, dass keiner mehr kommen würde. :bigsmile: Das Gitarrengefiepe nach hinten raus finde ich ganz lustig, in einer anderen "Komposition" (denn mehr als ein Jam ist das hier nicht) hätte mir das gut gefallen.

Muss ich weiternominieren oder hat gerade jemand Lust?
03.06.2018 | 15:36 » Moderation benachrichtigen
Jetzt sag mir nur noch, was spielen Between The Buried And Me eigentlich für Musik? Ich hoffe....
Und ich sage danke und ziehe ganz tief meinen Hut...vor dir für den wundervollen Tipp, der mir diese blaue Stunde veredelt hat und vor der Leistung dieser Band :hi:Crackerman, 03.06.2018 01:40 #


Hi Cracker,
also ursprünglich kommen BTBAM ja eigentlich aus der Metal-Core/Mathcore-Ecke ... hier mal mein Lieblingsbeispiel (auch weil sie ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme einbauen)


mittlerweile machen sie eher, na ja, sagen wir mal Modern-Progressive-Metal, da ist schon sehr viel Prog drin, sehr viel Clean-Gesang, macht mir aber immer noch Spaß und ist eine der wenigen Bands aus dieser Ecke, die sich nicht mit einem Album komplett neu erfunden haben, sondern immer mehr verändert haben und das auch noch ganz konsequent! Freue mich schon, die demnächst nochmal live zu sehen!
03.06.2018 | 15:57 » Moderation benachrichtigen
Muss ich weiternominieren oder hat gerade jemand Lust?Olsen, 03.06.2018 14:33 #

darf ich?
03.06.2018 | 15:58 » Moderation benachrichtigen
Gerne.
03.06.2018 | 16:14 » Moderation benachrichtigen
danke. die brennen mir nämlich so unter den fingern, bei jedem hören denke ich 'grandios' und schauer. an der stelle auch wiederholt nochmal 1000 dank an alvi ...

dafür möchte ich, dass der eagle mal rüberfliegt. da ich mich nicht entscheiden kann, welchen 12/10-song ich wählen soll, biete ich mal beide an. man möge selber wählen oder beide hören (oder gleich das ganze album) - ganz nach gusto:


mimicking birds - great wave



mimicking birds - belongings
04.06.2018 | 08:44 » Moderation benachrichtigen
Vielen Dank für die Nominierung.
Den Bandnamen habe ich häufiger hier gelesen, allerdings ohne den Drang zu verspüren reinzuklicken.
Mimimi, Vögel, ich weiß nicht. Hat mich nicht angemacht.
Schön, dass wir diesen Zwangsthread haben.
Dank neuem Laptop, mit Bang & Olufsen Sound, machts auch wesentlich mehr Spaß Netzmusik zu streamen!

Beide Songs hatten ihre Durchgänge. Und haben ihren Eindruck hinterlassen.
Belongings ist der klar schwächere. Wirkt insgesamt wie eine Wintersleep B-Seite aus der Zeit um Hello Hum.
Schwamm drüber.

Great Wave hingegen entwickelt wirklich eine Art maritimen Fernweh-Sog. Anfangs noch weite ruhige See durch die Synthiebassflächen. Darüber schweben mehrere Stimmen und sehr manipulierte Gitarren, oder ists doch Keyboard?
Das ganze verströmt Licht und Luft. Und bevor man in der Hängematte wegnickt, kommt ab 2:44 ein Schlag im Hintergrund. Kurz darauf noch einer. Sturm zieht auf, das Gewitter bricht los. Da ist die Welle! Ich habe Gänsehaut.
Leider, leider bremsen sie sich ab 3:55 wieder selbst aus. Eine dicke Welle wars bloß. Und gegen Ende flaut alles wieder ab. Schade. Der Höhepunkt hätte gerne noch weitere 3 bis 11 Minuten ausformuliert werden können!
Der Song weckt starke Assoziation an Immanu El. Muss ich bei Zeiten mal wieder auflegen.
Danke Eti für Great Wave!

Die nächste Runde möchte ich gerne freigeben. Ich habe gerade nichts in Petto und bin die Woche auf Seminar.
04.06.2018 | 10:00 » Moderation benachrichtigen
schön beschrieben, die große welle. und recht hast du: der ausbruch muss länger und gewaltiger - da haben sie eine ziemliche chance vertan. aber auch so finde ich das ganz wunderbar, besonders auch, wie im ausklang die zweite stimme dazu kommt.

schade, dass dich belongings nicht so sehr packt. ich finde den aufbau des refrains herzzerreißend schön - man wird gezogen und gezogen, schmelzt dahin, und beim höhepunkt dann diese absinkende, kurze tonfolge, die mir in ähnlichen formen immer wieder schauder gibt.

beides immer wiederkehrende ohrwürmer der letzten monate - zusammen mit einigen anderen der platte, ohne bisher auch nur einmal genervt zu haben.

im albumkontext haben die stücke übrigens einen noch viel monumentaleren rang. das ganze album ist sehr vielschichtig, immer wieder gibt es brüche und tolle ideen im (neu-)aufbau, ohne dass jemals der rote faden außer sicht gerät. entwickelt einen ziemlichen sog, und man (äh, ich) will es wieder und wieder hören. dazu eine dichte an stellen zum unbedingten innehalten und lauschen - selten, dass ein album einer mir neuen band mich derart packt. so isoliert und ohne den albumkontext im hinterkopf sind die beiden stücke dann vielleicht auch nicht ganz so mitreißend.

nachdem ich das gestern gepostet hatte, hab ich mich direkt auch ein wenig geärgert: eigentlich ist das ein album für den großen vielohrentest. naja, wenn's keinen stört, setz ich es auch nochmal da hin. ist ja eh nicht so viel los in diesen forentagen, habt ihr ganzen anderen krawallbrüder mal wieder ordentlich was zum ärgern und verreißen. :smile:

« erste Seite | zurück | 3 - 4 - 5 - 6 - 7 | weiter | letzte Seite » | Seite 5 von 56 , 1120 Ergebnisse

Home » Community » Forum » Musik » Vielohrentest light