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VISIONS 300 - Die große Jubiläumsausgabe

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03.03.2018 | 12:42 » Moderation benachrichtigen
Nützliche Zahlen, danke.
03.03.2018 | 14:27 » Moderation benachrichtigen
Wer die Liste digital haben will (zB zum Abhaken): https://cryptobin.co/n2d5k493
Passwort: Die ersten 4 Zeichen des Textes zum Album Nr. 1 (damit auch nur Käufer drankommen :smile:). Passwort drunter eingeben und auf "Unbin It!" klicken

Ist mit Tabs getrennt, lässt sich also fix in's Excel o.ä. importieren.
03.03.2018 | 16:02 » Moderation benachrichtigen
Das Jahr des Rock ist... 1994!lobolzgramm, 03.03.2018 12:38 #

Genau! Und The Offspring und Green Day müssen zum Weltkulturerbe erklärt werden!:bekloppt:
03.03.2018 | 16:02 » Moderation benachrichtigen
Hast du das selbst gemacht? Super!
03.03.2018 | 16:20 » Moderation benachrichtigen
Kleine Statistik zu den 300 Platten für die Ewigkeit

Im Gefühl hatte ich es irgendwie, aber jetzt ist es auch wissenschaftlich bewiesen. Na ja,
zumindest repräsentativ aussagekräftig. Das Jahr des Rock ist... 1994!
27 der 300 gewählten Platten wurden in diesem Jahr veröffentlicht.
Also stammen fast 10% aller Alben aus dem Jahr, in dem nicht nur Punk broke.
Außerdem erstrecken sich die Veröffentlichungsdaten über ganze 50 Jahre (1966 - 2016).
Die Jahre mit den meisten Veröffentlichungen aus den jeweiligen Dekaden sind: 1969 (3), 1979 (5), 1989 (7),
1994 (27), 2002 (16) und 2010 und 2011 (jeweils 6).lobolzgramm, 03.03.2018 12:38 #

Beinahe ein Viertel aller Platten stammt aus der Zeit von 1991-1995, ein Fünftel stammt aus der Zeit von 2001-2005. Ich denke, das hat unter anderem auch mit dem Durchschnittsjahrgang der Stammleser von VISIONS zu tun. Immerhin ca. 15% der Platten wurden nach 2005 veröffentlicht - nur haben es davon kaum welche ganz nach vorne geschafft. Ich sehe da zwei Gründe: Die Zeit der grossen Konsensalben scheint vorbei und die Stammleser werden halt nicht jünger.
03.03.2018 | 16:34 » Moderation benachrichtigen
Bei jüngeren Platten weiß man halt noch schwerer, ob sie für die Ewigkeit sind. Spielt sicherlich auch mit rein.
03.03.2018 | 17:04 » Moderation benachrichtigen
anfang der 90er war ja auch die zeit, wo der underground einzug in den mainstream hielt ("alternative", "crossover" etc). dass plötzlich die eigene musik in einer großen anzahl von clubs lief, dass sie von vielen leuten und nicht nur dem eigenen kleinen kreis gefeiert wurde, dass außerdem damals die visions ihre ersten schritte machte - all das fühlte sich sicherlich für viele nach aufbruchstimmung an. zudem war - wie oben schon angemerkt - die stammleserschaft gerade im richtigen alter. das war schon eine neue generation, die eben disco der 70er und chartspop der 80er grundlegend ablöste.

in den 2000ern dann führte wahrscheinlich eine zunehmende diversifikation sowohl des geschmacks der nun emanzipierteren leser als auch der durch das internet gebotenen möglichkeiten dazu, dass konsensalben schwerer zu identifizieren waren und auch schwerer in dem maßstab abgefeiert werden konnten.
03.03.2018 | 17:09 » Moderation benachrichtigen
Zudem waren das die jeweiligen Alben der Genredefinitionen. Mittlerweile gibt es derart viele Untergenres, die aber wirklich nur die Nerds der entsprechenden Musikrichtungen ansprechen, dass die Diversität wohl einfach zu sehr greift. Als "Master Of Puppets", "Nevermind" oder "Enter The 36 Chambers" erschienen, standen alle mit offenem Mund da und waren völlig überwältigt. Heute gibt es nichts mehr was es nicht gibt. Wenn Algiers Soul, Noise, Hip Hop und Punk vermischen wäre das voe 20 Jahren der Hammer gewesen - heute zucken alle mit den Schultern und raunen "Ist ganz nett, aber kickt mich nicht so wie die erste Bloc Party". Nun ja.
03.03.2018 | 17:15 » Moderation benachrichtigen
die schweine werden nun minütlich durchs dorf gejagt ...
03.03.2018 | 23:00 » Moderation benachrichtigen
Beinahe ein Viertel aller Platten stammt aus der Zeit von 1991-1995, ein Fünftel stammt aus der Zeit von 2001-2005. Ich denke, das hat unter anderem auch mit dem Durchschnittsjahrgang der Stammleser von VISIONS zu tun. Immerhin ca. 15% der Platten wurden nach 2005 veröffentlicht - nur haben es davon kaum welche ganz nach vorne geschafft. Ich sehe da zwei Gründe: Die Zeit der grossen Konsensalben scheint vorbei und die Stammleser werden halt nicht jünger.thunesier, 03.03.2018 16:20 #


Seh ich genauso und genau da liegt für mich auch die Krux.
Um es klar zu machen: Ich finde es okay, wenn man sich auch was selber feiert. ABER dennoch hätt ich mir etwas mehr kritischen Journalismus gewünscht. So ist es echt nur ne größere Lesercharts. Ich habe fast 75% aller Alben auf der Liste (bei weiteren 20% kenn ich die Platte und brauch sie echt nicht) und dennoch muss ich doch klar zugeben, dass da echt verflucht viele Platten fehlen, die eigentlich für eine Bandbreite wie die der VISIONS wichtig sind, z.B. Slint - Spiderland, Motorpsycho - Trust Us, Tortoise - Millons now living, Gang Starr - Step in the Arena, McLusky - The Difference between ..., Jesus Lizard - Goat, Minor Threat - Out of Step und und und und

Das fand ich bei den damals 100 Platten für die Ewigkeit super. Denn ich will neues entdecken (wobei ich weiß, dass für viele Leser sicherlich auch bei diesen 300 Platten viel neues dabei ist) und hier hat mir mein Favourite Mag das echt nicht geleistet. Mehr Eigenleistung hätt ich cool gefunden. Sorry. Und die bereits angemerkte stets gleiche Länge der Reviews macht es für mich nicht besser. Sorry, Leute.
03.03.2018 | 23:09 » Moderation benachrichtigen
Bei jüngeren Platten weiß man halt noch schwerer, ob sie für die Ewigkeit sind. Spielt sicherlich auch mit rein.Woas Sois..., 03.03.2018 16:34 #

Ich weiss nicht so recht - man könnte genauso argumentieren, dass die frischen und neuen Alben einem emotional näher stehen. Zumindest geht es mir so. Und wenn ich die Top 50 von 2005 anschaue (Ausgabe 152), dann kann ich dem in Bezug auf die aktuelle Liste grundsätztlich nicht zustimmen. Da hat sich nicht viel bewegt. Und das in 13 Jahren.
04.03.2018 | 09:51 » Moderation benachrichtigen
Auch eine valide Meinung, indeed.
04.03.2018 | 11:03 » Moderation benachrichtigen
Ich habe 142 der Platten in physischem Besitz und ca. 280 davon schon mal aktiv gehört bzw. teilweise digital irgendwo rumpurzeln. Insgesamt bin ich nicht sonderlich überrascht. Es sind Visions-typische Platten, gewählt von einer Stammleserschaft, die ihre Präferenzen eben hauptsächlisch in den 90ern hat. Als sie Musik entdeckten und emotional aufsaugten. Und von denen sicherlich einige nach der letzten grossen Indiewelle Anfang/Mitte der 2000er das aktive Beschäftigen mit aktueller Musik eingestellt haben oder nur noch rudimentär betreiben bzw. einfach die Nachfolger der Bands aus den Heydays verfolgen. Das erklärt zweimal (oder dreimal?) Beastie Boys und kein "To Pimp A Butterfly". Das erklärt die schlechteste QOTSA-Platte "Lullabies To Paralyze" im Ranking und nix von Dirty Nil oder sonstigen, eigentlich für die Zielgruppe interessanten Gruppen. Insgesamt hätte ich eine Albenbegrenzung auf eins pro Band interessanter gefunden, weil es eine grössere Vielfalte an Künstlern wiedergegeben hätte. War aber mit dem Grundsatz der wichtigsten Alben für die Leserschaft natürlich so nicht vereinbar, ist mir klar.

Etwas sauer stösst mir wieder auf, dass man es auch hier nicht lassen konnte, nicht wirklich etwas über "The Devil And God..." zu schreiben, sondern mit wunderbar subtil verurteilenden Sätzen wie "Dann soll es Leute geben, die es auch hier schaffen, zwischen Künstler und Werk zu trennen." um sich zu schlagen. Immer noch fussend auf Verdacht und ohne Tatsachenberichte oder Gegendarstellungen oder sonst irgendwas. Dann schreibt halt einfach gar nix dazu und gut. Aber lasst die Sticheleien insbesondere gegen die Hörer, die dieses Album immerhin auf Platz 51 gewählt haben. (Zudem möchte ich der Grundaussage widersprechen, "sein Kampf gegen die Dämonen ist auf ekelhafte Weise greifbar geworden." D & G beschäftigt sich vorrangig mit 11 Menschen die während des Entstehungsprozesses im Bekannten- und Verwandtenkreis verstorben sind. Das habt ihr damals in eurer eigenen Rezi thematisiert. "Limousine" handelt von einem tragischen Unfall, "You Won't Know" vom Nichtsehendürfen seiner Tochter, "Jesus" vom Hinterfragen der eigenen Religion. Da jetzt rückwirkend Ekelhaftigkeiten raushören zu wollen ist völlige Willkür.)
04.03.2018 | 11:36 » Moderation benachrichtigen
Etwas sauer stösst mir wieder auf, dass man es auch hier nicht lassen konnte, nicht wirklich etwas über "The Devil And God..." zu schreiben, sondern mit wunderbar subtil verurteilenden Sätzen wie "Dann soll es Leute geben, die es auch hier schaffen, zwischen Künstler und Werk zu trennen." um sich zu schlagen. Immer noch fussend auf Verdacht und ohne Tatsachenberichte oder Gegendarstellungen oder sonst irgendwas. Dann schreibt halt einfach gar nix dazu und gut. Aber lasst die Sticheleien insbesondere gegen die Hörer, die dieses Album immerhin auf Platz 51 gewählt haben.Powder To The People, 04.03.2018 11:03 #


Das gleiche Gefühl hatte ich beim Lesen des Textes zu "In The Aeroplane Over The Sea".
Es gibt ganz sicher Platten, die man selbst für wahnsinnig überschätzt hält, nur sollte man dann hierzu vielleicht nicht unbedingt eine Rezi schreiben.
04.03.2018 | 19:32 » Moderation benachrichtigen
Als "Master Of Puppets", "Nevermind" oder "Enter The 36 Chambers" erschienen, standen alle mit offenem Mund da und waren völlig überwältigt.Powder To The People, 03.03.2018 17:09 #

Als Nevermind The Bollocks, Germ Free Adolescents und Raw Power erschienen, standen auch schon mal alle mit offenem Mund da, und wahrscheinlich war es bei Electric Ladyland und The Who, den Stones und den Beatles ebenso. Wo Du recht hast: Seit Nirvana sind derartige Momente ausgeblieben. Oder ich hab die Momente verpasst. Selbst Devo waren mal so ein kleiner Moment.

Wenn Algiers Soul, Noise, Hip Hop und Punk vermischen wäre das voe 20 Jahren der Hammer gewesenPowder To The People, 03.03.2018 17:09 #

Punk, Hip Hop und Soul und sonst so ziemlich alles vermischt? Da gab es doch 1980 mal Sandinista! von The Clash. Wurde damals genauso unterbewertet und nicht verstanden wie heute Algiers - über die ich schon mal gesagt habe, dass sie mich an The Pop Group erinnern.

So, der alte Sack hat genug in seinen Erinnerungen geschwelgt.
04.03.2018 | 23:32 » Moderation benachrichtigen
Wenn Algiers Soul, Noise, Hip Hop und Punk vermischen wäre das voe 20 Jahren der Hammer gewesenPowder To The People, 03.03.2018 17:09 #

Punk, Hip Hop und Soul und sonst so ziemlich alles vermischt? Da gab es doch 1980 mal Sandinista! von The Clash. Wurde damals genauso unterbewertet und nicht verstanden wie heute Algiers - über die ich schon mal gesagt habe, dass sie mich an The Pop Group erinnern.DIRTY_PUNK, 04.03.2018 19:32 #


hmmm.... sorry, wenn ich es doch sage, aber ich bin mir sicher, dass wir in 37 Jahren nicht so über Algiers reden werden wie noch immer über The Clash und bei Algiers finde ich es strange, dass du da diesen Vergleich überhaupt ziehst, denn der Punk-Aspekt bei der Platte ist zwar vorhanden, aber doch sehr "post-punkish".... also nicht mit der Urgewalt von the Clash zu vergleichen, mMn
05.03.2018 | 07:10 » Moderation benachrichtigen
Ich finde den Vergleich nicht treffend. Denn auch wenn The Clash sicher eine interessante Melange aus Funk, Reaggae und Punk formuliert haben, fehlt ihnen sowohl der Hip Hop- als auch der Noise/Ambient-Effekt. Wie sollten sie den auch haben? Hip Hop war 1979 das erste Mal überhaupt ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und zu der Zeit noch überhaupt nicht ausdefiniert (und ich will jetzt nicht lesen müssen, dass The Clash dann ja Hip Hop erfunden haben!). Ein Ambient-Track von The Clash wäre mir auch nicht bekannt (obwohl der Ursprung in England liegt). Es geht mir nun auch nicht darum Algiers zu überhöhen oder besonders zu lobpreisen. Aber dichtet den alten Hasen nicht immer alles an, obwohl sie zu Teilen mit bestimmten Musikrichtungen schon rein zeitlich gar nichts zu tun haben können.

Btw: Nevermind The Bollocks und Raw Power gehen mir persönlich völlig am Arsch vorbei, ich bin in anderen Extremsphären gross geworden. Nevermind oder Enter The 36 Chambers funktionieren bei mir allerdings heute noch und das auch bei Nichtpunkern.
05.03.2018 | 12:36 » Moderation benachrichtigen
Die Erfinder des Hüften-Hopfens:



Schon seit Vierzehnhunderthumfdabumfdada.
05.03.2018 | 13:10 » Moderation benachrichtigen
Hat die Visions ihre Leser tatsächlich so gut im Griff, dass die "automatisch" keine Böhsen Onkelz in irgendwelche Rankings wählen oder wurden die aus den 300 Platten für die Ewigkeit gestrichen?? Irgendwie schwer vorzustellen, dass die es da nicht reingeschafft haben. Äh...mir ist das recht so, ich brauche die dort auch nicht. Nur bisschen verwunderlich. Oder eben jahrzehntelange Lesererziehung...:cool:

Redaktion? Sagt doch mal was dazu.

(sorry falls es da evtl vorher schon mal drum ging, hab jetzt nicht das ganze forum durchforstet. in dem fall gern einen verweis dorthin. danke!)
05.03.2018 | 13:12 » Moderation benachrichtigen
Gegenfrage: Hast du irgendwelche Platten von den Toten Hosen in den Top 300 entdecken können? Siehste.

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