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Hinterher ist man immer schlauer: Alte Alben neu betrachtet

32 Beiträge - 1806 Aufrufe

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22.06.2017 | 10:36 » Moderation benachrichtigen
Finde ich auch, der Text hat mir sehr gut gefallen. Nur beim "abebbenden Rapzug" sind die Metaphern in der Euphorie des Verreißens ein bisschen durcheinandergepurzelt :bigsmile:OneFingerSalute, 22.06.2017 10:21


Und das sogar halbwegs bewusst. Muss ich jetzt ja sagen, war aber wirklich so. Beim Schreiben dachte ich auch "Oha, ob das jemandem auffällt?", dann habe ich aber an allschools und Moppi gedacht und war wieder beruhigt.

Und außerdem: Nur geile Sachen hier! Die Doors-Watsche ist so grandios!
22.06.2017 | 10:38 » Moderation benachrichtigen
Den Zug hab ich bei von Dir ja nochmal übernommen :cheers:
22.06.2017 | 10:39 » Moderation benachrichtigen
... dann habe ich aber an allschools und Moppi gedacht und war wieder beruhigt.Drunken Third, 22.06.2017 10:36 #


Dass du dich von Moppi inspirieren lässt, beunruhigt mich eher. Was für ein Vorbild!
22.06.2017 | 11:48 » Moderation benachrichtigen

Captain Planet - Wasser kommt, Wasser geht

Nachdem inzwischen schon legendäre Bands wie Guano Apes, Fools Garden, H-Blockz oder Die Happy den Weg für deutsche Bands geebnet und somit einen Markt für einheimische Künstler geschaffen haben, scheint so manch einer hierzulande größenwahnsinnig zu werden.

Nichts anderes kann einem in den Sinn kommen, wenn man das Debütalbum 'Wasser kommt, Wasser geht' von Captain Planet aus Hamburg hört. Es ist wirklich eine Frechheit, wie hier versucht wird, den Goldesel zu melken. Das Quartett hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, seine Texte ins Englische zu übersetzen! Was eigentlich schon alles darüber aussagt, wieviel Herzblut wirklich in diesem Machwerk steckt.

Kindlich dümmliche Textzeilen wie 'Am Ende der Straße scheint der Mond', 'Bockspringen auf der Autobahn' oder 'Ich geh nicht mehr nach Draußen wenn es regnet' wechseln sich ab mit Textstellen, an denen offensichtlich wird, dass dem "Autor" nun wirklich gar nichts mehr eingefallen ist und er sich billigsten Alltagsbeschreibungen oder Beobachtungen seiner Umgebung bedient. Beispiele gefällig?
'Die Heizung steht auf drei', 'Der Sperrmüll vor der Haustür steht', 'Ein Zucken im Fuß', 'Und ich les ein Buch', 'Eine Zwiebel in der Hand', 'Das Kino hat schon lange zu', 'Es ist so sperrig', 'Ich fand Haare von dir'... die Liste ist schier endlos. Man hat Gefühl Zeuge zu werden, wie eine Billstedter Hausfrau langsam den Verstand verliert und dabei einfach nicht den Stift aus der Hand legen kann.

Erschwerend kommt hinzu, dass Sänger Arne von Twistern dies alles mit einem dünnen, hohen Stimmchen vorträgt, das man vielleicht einem Grundschullehrer zugestehen würde, aber sicherlich keinem Sänger einer Rockband.

Ein Wort über die Produktion zu verlieren, ist eigentlich vergebene Liebesmühe. Wo bei H-Blockx der Bass regiert, regiert hier der Matsch. Alles versinkt in einem blechernen Soundbrei, den manch Irrgeleiteter vielleicht als "homogen" verkaufen möchte, der in Wahrheit aber nur Ausdruck der völligen Ahnungslosigkeit dieser vier Hilfstapezierer ist.

Vielleicht sollte man hier mal Saitenzauberer wie Henning Rümenapp oder Thorsten Mewes bzw. Trommelmeister wie Daniel Laudahn, der bei Such A Surge das Schlagzeugspiel revolutioniert hat, fragen, wie man einen amtlichen Sound auf die CD zaubert.

Ich hätte wirklich nicht geglaubt, dass es im Jahr 2001 noch einmal jemand versucht, mit deutschsprachigen Texten Karriere zu machen. Aber scheinbar ist es noch nicht bis in die norddeutsche Musikdiaspora vorgedrungen, dass man solche Späße besser den ulkigen Klaus & Klaus überlässt. Bleibt mir nur noch folgende Botschafte für diese Möchtegern-Schlagerkapelle: Open your eyes and move it with supersonic speed!
22.06.2017 | 12:35 » Moderation benachrichtigen
WWAAAAAHAHAHAHAHAH!!! Bester Satz:
bzw. Trommelmeister wie Daniel Laudahn, der bei Such A Surge das Schlagzeugspiel revolutioniert hat, fragen, wie man einen amtlichen Sound auf die CD zaubert.

:bow::cheers::lol1:
22.06.2017 | 13:56 » Moderation benachrichtigen
Ganz dünnes Eis. Be careful what you wish for.
22.06.2017 | 15:23 » Moderation benachrichtigen
:bow: DAS ist mal ein Thread, der einem morgens beim Nachlesen mehr als nur ein Lächeln aufs Gesicht zaubert - weiter so!housefrau1981, 22.06.2017 10:03
Da bin ich bei dir... Thread des Jahres!!
22.06.2017 | 15:48 » Moderation benachrichtigen

Mars Volta - Deloused In The Comatorium

Schamloser Ramones-Rip Off. 'Nuff said
24.06.2017 | 15:35 » Moderation benachrichtigen
Furchtbarer Thread.

Hier aber was für Drunken
24.06.2017 | 15:37 » Moderation benachrichtigen
Schrecklicher Kommentar.

Noisy-Artikel sind in der Regel für die Tonne.
24.06.2017 | 16:03 » Moderation benachrichtigen
Ja dann piss dich doch, unglaublich. Poste dir hier das Teil und Herr Cheerleaderqueen zickt rum.
04.07.2017 | 21:05 » Moderation benachrichtigen
Lambchop - eigentlich ganz egal welches Album
Hat der Pianoman einer ehemaligen Lieblingsbar wieder eine Valium zu viel erhalten?
Zum sedierten Takt schwoft der Opa mit der Raucherstimme alleine über den leeren Flur.
Der säuerlich-muffige Geruch von Reiniger und altem Fleisch dringt in die Nase.
Die Beleuchtung flackert, alles wirkt abgenutzt.
Trauriger alter Mann. Da war mal Leben drin?

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