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13.04.2021 | 12:44 » Moderation benachrichtigen
Wonder Woman 84

Um Himmels Willen. Gibt es eigentlich einen Klischee-Bodycount bei Regisseuren? 80er-Over-The-Top-Fashioning? Check. Eigentlich verstorbenen Hauptcharakter auf dubiose Weise wieder einfügen (wobei das noch der durchdachteste Plot war)? Check. Emotional verkrüppelter Bösewicht mit 180-Gradwende ganz zum Schluss? Check. Unter Weltzerstörung machen wir's nicht? Check. CGI aus Computerspielen Mitte der 2000er? Check.
1 Punkt für Kristen Wiigs akzeptable Leistung, einer für den zumindest witzig-schmierigen Pedro Pascal und einer für die Szenen, in denen Gal Gadot in schönen Klamotten lächelt. Mehr isses nicht.
3/12
13.04.2021 | 13:28 » Moderation benachrichtigen
Justice League Zack Snyder Cut
.... Hätte nicht gedacht, dass es sich tatsächlich lohnt, 4 Stunden zu investieren. Chapeau!
10/12Powder To The People, 03.04.2021 00:18 #


Für mich ist es der jämmerliche Versuch mit der Justice League eine dunkle Alternative zum Marvel Universum entgegenzustellen. Dass jetzt im Nachhinein als großen Wurf zu verzeichnen veranschaulicht eigentlich mit welcher Hilf und Planlosigkeit Warner das ganze DC Thema behandelt!
01.05.2021 | 22:25 » Moderation benachrichtigen
Shadow In The Cloud
LOL. Chloe Grace Moretz steigt im zweiten Weltkrieg aus dubiosen Gründen in ein Militärflugzeug, kämpft mit einem Gremlin und japanischen Kriegsgegnern. Klingt witzig, ist es in Teilen auch. Genau genommen gibt es kurze Momente, wie im Kammerspiel zu Beginn und ein paar der Actionsequenzen, die durchaus Spannung generieren, bevor der Film komplett ins Over-The-Top-B-Movie-Segment abdriftet. Das Hauptmanko des Films wird durch seine Entstehungsgeschichte erklärt:
Der Drehbuchautor wurde kurz vor Drehbeginn von mehreren Frauen des Missbrauchs angeklagt. Moretz und die Regisseurin schlossen ihn umgehend von der Produtkion aus und schrieben um. Und in welche Richtung, denkt ihr, ging es dann? Richtig. Alle Männer im Film (bis auf einen) sind völlig übertriebene Drecksäcke aus der Klischeetraumschublade aller Hardcorefems. Moretz steht von Beginn an über den Dingen und am Ende sowieso. Meine bessere Hälfte neben mir konnte es auch kaum noch aushalten. Denn die Ironie ist: In einem zutiefst ironischen Film ist ausgerechnet der Aspekt des Feminismus natürlich davon ausgenommen. Ansonsten wäre es mal ein witziger Kommentar gewesen, der es vor allem schafft, diese bierernste Komponente aufzuweichen. So ist der Beigeschmack einfach zu abgestanden. Und wer noch nicht verstanden hat, warum Filme mit dieser Thematik kaum Geld machen und seltenst gute Kritiken bekommen (ausser natürlich von der entsprechenden Klientel), dem sei folgendes Video empfohlen:
01.05.2021 | 22:48 » Moderation benachrichtigen
Ich nehme an, das Video entstand vor Wonder Woman 1984?
Ansonsten korrespondiert ja die Zuschauerzahl bei den Oscars ziemlich reziprok mit dem Grad der Wokeness und Diversity [tm] bei den Nominees.
01.05.2021 | 23:07 » Moderation benachrichtigen
Ich nehme an, das Video entstand vor Wonder Woman 1984?
Ansonsten korrespondiert ja die Zuschauerzahl bei den Oscars ziemlich reziprok mit dem Grad der Wokeness und Diversity [tm] bei den Nominees.Woas Sois..., 01.05.2021 22:48 #

WW84 wird sogar explizit im Video rangezogen, also nein. Zu Beginn wird aber auch kurz erwähnt, dass "offizielle" Stellen (in dem Fall Rotten Tomatoes) versuchen, Dinge geschönt darzustellen.
01.05.2021 | 23:19 » Moderation benachrichtigen
Oh, dann habe ich das übersehen mit WW84. Bei dem Film feuert ja die Gegenseite mit der Flak. Wonder Woman raped nen Unbeteiligten und so.

Wichtigste Info für mich: Der Film (Shadow meine ich) scheint auch so nicht zu taugen. Außer man ist Hardcore Incel.
24.05.2021 | 15:45 » Moderation benachrichtigen
Beetlejuice
Bin ich letztens wieder drüber gestolpert und da fiel mir ein, dass das ja einer der Burtons war, den ich nicht nur eher selten im TV sondern auch nie komplett gesehen hatte. Seltsam irgendwie, genau wie der Film. Der soll eine Horrorkomödie sein und ist es irgendwie auch. Noch seltsamer ist aber die Geschichte. Der Star der Show, Michael Keaton, tritt nämlich erst in etwa ab der Hälfte in Erscheinung und in erster Linie geht es um das strange Ehepaar Alec Baldwin und Geena Davis, sowie Gothic-Wynona Ryder. Bei nicht mal einer anderthalben Stunde Spielzeit lässt das Keaton recht wenig Screentime. Der gibt natürlich manisches Vollgas (auch wenn die Synchro mal wieder übel ist) und füllt die Rolle gut aus. Aber alles in allem scheint er sich immer wieder dazwischen quetschen zu müssen. Für 1988 sind die Make-Up-Effekte erstaunlich gruselig, Burton setzte auch vermehrt auf zu diesem Zeitpunkt verpöhnte Stop-Motion-Technik. Das hält den Film optisch aber frischer als wären antiquierte Special Effects zum Einsatz gekommen. Der Film wirkt immer noch befremdlich, seltsam entrückt, gleichzeitig für Kinder viel zu gruselig und für Erwachsene zu sehr Slapstick. Vielleicht ist auch genau das der Reiz daran.
8/12

Mortal Kombat (2021)
Ich äussere meinen Opferstatus mal direkt: Ich habe alle Spiele der Reihe gezockt (eine handvoll vergessenswerter Spin-Offs mal exkludiert). Und ich schaue das albern gespielte Original von 1995, wenn es sich ergibt, immer wieder. Dementsprechend gehypt war ich, als es hiess: Update mit der Brutalität der Neuzeit. Denn das fehlte abseits der Videospiele immer völlig (über MK Annihilation zu reden, bedeutet verlieren). Nun ist es drin. Und ja - es spratzt dann und wann ganz schön. Macht das den Film gut? Nicht wirklich. Wir klammern mal aus, dass einiges in der Lore verdreht wird. Oder dass Kano so ein Witzbold ist. Oder die Tatsache, dass es gar nicht um ein Turnier geht. Dann bleiben halt immer noch dünne Charaktere und kaum interessante Dialoge. Klar, die Szenen und Klamotten lassen sich heuer sehr viel adäquater darstellen und der ganze Eis-Scheiss von Sub-Zero ist hervorragend eingebettet. Das ändert aber nichts daran, dass man mal eben einen neuen Charakter als Hauptdarsteller ins Spiel bringt. Bei dem Angebot an Kämpfern (MK umfasst in seiner Geschichte rund 100(!) Fighter) völlig unerklärlich. Nun sei das der Auftakt für eine ganze Reihe. Ich weiss nicht, ob ich darauf gespannt sein soll.
5/12

The New Mutants
Läuft bisweilen unter Horror. Ist es hier und da zwar auch, aber Fantasy trifft es wohl besser. Angesiedelt im X-Men-Universum finden sich 5 Teenies in einem Mansion wieder, ähnlich dem des Professor-X. Nur irgendwie eher so Richtung Gefängnis. Die Chefin des Ganzen, Alice Braga, ist gleichzeitig Psychologin, Ärztin und Caretaker. Tatsächlich befindet sich ausser den 6 kein anderer auf dem Gelände. Mit Aufnahme der fünften Mutantin halten plötzlich ziemlich private Visionen Einzug. Und dann gibt's noch Coming-of-Age. Anya Taylor-Joy finde ich immer faszinierend, Maisie Williams aka Aria macht ihre Sache auch stabil. Charlie Heaton ist scheinbar auf den Rollen des zerbrechlichen Typen, der am Ende Mut entwickelt, festgenagelt, naja. Alles in allem bleibt die Nummer aber spannend genug, um einigermassen zu fesseln. Ein bisschen Grimmigkeit steht dem X-Men-Universum durchaus gut zu Gesicht (Ich warte ja immer noch auf eine brutale Umsetzung des Apocalypse-Zeitraums auf der alternativen Zeitlinie. Eines der besten Comics, dass ich je gelesen habe.). Die Fantasy-Optik war mir ein bisschen too much, aber ich konnte mich drauf einlassen.
7/12

Army Of The Dead
Ach Snyder. Was soll das denn? Ein Zombiefilm? Na gut. Mit Dave Bautista? Puh. In Las Vegas? Ich ahne übles. Und dann gönnt er einem so einen viertelstündigen Einstieg, der einen tatsächlich amüsiert zwischen Dawn Of The Dead Kamerafahrten und Zombieland-Humor tingeln lässt. Könnte glatt was werden! Nicht. Der Film ist nämlich genau genommen nichts. Nicht wirklich witzig. Nicht wirklich brutal. Nicht wirklich gruselig. Nicht mal im Ansatz interessant. Dabei hätte das Setting und Snyders Zeitlupenfetischismus geil werden können. Wer aber Charaktere schreibt, die einen weder darauf hoffen lassen, dass sie überleben, noch (und das ist viel schlimmer!) dass sie sterben - der hat halt auch nichts begriffen. Intelligente Zombies sind ja eh immer so eine Sache. Aber geschenkt. Wenn der Rest stimmt. Stattdessen wird die Klischeeschublade eben nicht mehr von dämlichen Männern erfüllt (wobei - in einem bestimmten Fall sogar so übertrieben, dass mehr als Kopfschütteln nicht mehr bleibt), sondern von dämlich Frauen. Die letzten Endes genau die hirnrissigen Rollen vertreten, die man beim Gegengeschlecht so belächelt. Aber das heisst dann wohl Empowerment. Mädels: Wenn ihr euch empowern wollt, spielt am Besten nicht in einem Snyder-Film mit. Nicht wahr, Tig Notaro? Meinst du das ernst, was du da "darbietest"? Schweighöfer spielt in diesem Film mit und ist mit das Beste daran. Matthias Schweighöfer. Kannste dir nicht ausdenken.
2/12
27.05.2021 | 12:01 » Moderation benachrichtigen
Army Of The Dead
Ach Snyder. Was soll das denn? Ein Zombiefilm? Na gut. Mit Dave Bautista? Puh. In Las Vegas? Ich ahne übles. Und dann gönnt er einem so einen viertelstündigen Einstieg, der einen tatsächlich amüsiert zwischen Dawn Of The Dead Kamerafahrten und Zombieland-Humor tingeln lässt. Könnte glatt was werden! Nicht. Der Film ist nämlich genau genommen nichts. Nicht wirklich witzig. Nicht wirklich brutal. Nicht wirklich gruselig. Nicht mal im Ansatz interessant. Dabei hätte das Setting und Snyders Zeitlupenfetischismus geil werden können. Wer aber Charaktere schreibt, die einen weder darauf hoffen lassen, dass sie überleben, noch (und das ist viel schlimmer!) dass sie sterben - der hat halt auch nichts begriffen. Intelligente Zombies sind ja eh immer so eine Sache. Aber geschenkt. Wenn der Rest stimmt. Stattdessen wird die Klischeeschublade eben nicht mehr von dämlichen Männern erfüllt (wobei - in einem bestimmten Fall sogar so übertrieben, dass mehr als Kopfschütteln nicht mehr bleibt), sondern von dämlich Frauen. Die letzten Endes genau die hirnrissigen Rollen vertreten, die man beim Gegengeschlecht so belächelt. Aber das heisst dann wohl Empowerment. Mädels: Wenn ihr euch empowern wollt, spielt am Besten nicht in einem Snyder-Film mit. Nicht wahr, Tig Notaro? Meinst du das ernst, was du da "darbietest"? Schweighöfer spielt in diesem Film mit und ist mit das Beste daran. Matthias Schweighöfer. Kannste dir nicht ausdenken.
2/12Powder To The People, 24.05.2021 15:45 #


Muss dir da vollends zustimmen. Grundsätzlich mag ich Zombiefilme und bin da auch ziemlich leicht glücklich zu machen. Aber dieser Film kann irgendwie nichts. Der sieht einfach nur gut aus und meint, dass das reicht. Keine Spannung, keine besondere Action, kein cooler Twist, geschweige denn Story. Ich hab ihn eigentlich schon fast vergessen. Schweighöfer war wirklich noch fast das Erwähnenswerteste in dem Streifen. Vielleicht sollte ich mehr Filme von ihm schauen. Oha.
27.05.2021 | 14:34 » Moderation benachrichtigen
Bei Schweighöfer ist meiner Meinung nach nicht das Talent das Problem, sondern die Rollenwahl.

Wo ich schon mal hier bin, ein paar Filmchen aus den letzten Wochen:

Crash
Ich bin mit solchen Kategorisierungen normalerweise vorsichtig, aber: Was für ein kranker Scheiß. In diesem (kunstfertig fotografierten und inszenierten) Film von David Cronenberg gibt es keine Figur, die nicht komplett gestört ist. Ganz hervorragend ist Howard Shores Musik, die für eine außerweltliche Atmosphäre sorgt. Aber auf der inhaltlichen Ebene hat mich das alles derart befremdet, diese endlosen Sexszenen beispielsweise, dass ich diesen Film nie wieder anschauen werde. Für andere Leute ist das mit Sicherheit ein Meisterwerk, und ich würde nicht mal dagegen argumentieren. (4/10)

Chasing Amy
Kevin Smith versenkt sein eigenes Drehbuch, das muss man eigentlich mal gesehen haben. Aber da ich das letzte Drittel so fürchterlich finde, rate ich ab. Der Film fängt super an, mit einer Freundschaft zwischen einem Hetero-Mann und einer lesbischen Frau. Sehr echt, sehr lustig, sehr sympathisch. Und dann folgt eine furchtbare Szene nach der nächsten. Die Aussage, die hier drinsteckt: jede Lesbe kann hetero werden, wenn sie nur den richtigen Typen trifft. Würg. (5/10)

News Of The World
Ich bin Netflix dankbar, dass sie Paul Greengrass weiterhin Filme drehen lassen, die er so nicht mehr auf die Leinwand bekommen würde. Wenn er noch im großen Studiosystem hinge, müsste der Mann den Rest seines Lebens Bourne-Fortsetzungen inszenieren. (Nicht, dass ich was gegen weitere Bourne-Filme hätte.) Aber so darf es ein recht düsterer Western aus der Zeit kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg sein, eine Art Roadmovie durch den rassistischen Süden. Für Greengrass-Verhältnisse gibt es bemerkenswert wenig Einsatz von wackliger Handkamera, so dass man den Film auch für Menschen empfehlen kann, die seinen Stil sonst schrecklich finden. Mir hat er gefallen. (8/10)

Captain Philips
Puuuuh. Wie sich die Spannung da im letzten Drittel immer wieder steigert, bis es fast nicht mehr auszuhalten ist, sowas kann nur Paul Greengrass. Hat er bei „United 93“ auch schon unter Beweis gestellt. Hat mich echt fertig gemacht wieder. Neuentdeckung Barkhad Abdi und auch seine Mit-Piraten spielen das derartig intensiv, großartig. Tom Hanks ist auch gut, und ich bin nicht sein größter Fan. Vor allem ganz am Schluss, als er einen Schockzustand darstellen soll, das ist wahrlich beeindruckend. Super Film. (9/10)

Und morgen die ganze Welt
Ein Film, der leider unter seinen Möglichkeiten bleibt. Zunächst begrüße ich es sehr, mal etwas aus dem extremen linken Milieu zu zeigen. Die andere Seite wurde vom deutschen Film ausreichend beackert, aber hierüber gibt es sehr wenig, zumindest wenig mir bekanntes. Die oft kritisierten Klischees sind zwar Klischees, aber auch die Wahrheit. Ich hatte zu verschiedenen Zeiten meines Lebens Berührungspunkte zu dieser Szene, wenn auch nie zur Kern-Antifa. So sah es dort aus und so sieht es sicher heute auch noch aus. Bevor ich es vergesse: Das Set Design ist fantastisch. Diese Kommune und auch dieses Haus des Alt-Linken, ich war an solchen Orten, sie existieren. Und ja, dort sitzen auch Leute herum, die "Bella Ciao" zur Klampfe singen. Schauspielerisch gibt es ebenfalls nichts zu meckern.. Aber: Musste es wirklich die Trope von der jungen Frau sein, die sich in einen total krassen Bad Boy verliebt und sich daraufhin radikalisiert? Und das auch noch innerhalb von zwei Szenen? Und überhaupt Szenen: Warum hab ich nur ein einziges Mal sehen können, wie Nazis aufs Maul bekommen? Schon enttäuschend. (6/10)
09.06.2021 | 09:23 » Moderation benachrichtigen
Kings Of Summer von Jordan Vogt Roberts

Herrlicher Film über drei Jungs die im nahegelegenen ihres amerikanischen Vorortes ein Haus im Wald bauen und aussteigen. Eine schöne Metapher über Freundschaft, Erwachsenwerden und Familiäre Konflikte. Abgerundet in schönen Bildern.

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