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Der zuletzt gesehene Film...egal ob Kino oder DVD...

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25.07.2020 | 17:23 » Moderation benachrichtigen
Weiß man eigentlich, warum man so über den Titel stolpern muss?
Von zwei mir im Kopf schwirrenden Optionen ist eine ein namensrechtlicher Streit (wie damals die causa "Sinbad").
26.07.2020 | 14:24 » Moderation benachrichtigen
The King
Sehr gut! Netflix ist nicht unbedingt für die Qualität seiner Filmproduktionen bekannt, aber dieses Historiendrama von David Michôd kann sich wahrlich sehen lassen. In erster Linie hat er einen tollen Schauspielerfilm gedreht, aber es gibt auch eine extrem dreckig-brutale Schlachtszene und eine durchaus bedrückende Atmosphäre. Das Ende fand ich ziemlich niederschmetternd. Den hervorragenden Score muss ich ausdrücklich preisen und Robert Pattinson erwähnen, der seine (kurze) Arschloch-Rolle mit Bravour meistert. Mit den wahren historischen Ereignissen hat der Film übrigens wenig zu tun, aber das macht mir nichts, denn ein derartig gutes Drehbuch ziehe ich vor. Ach, die tollen Dialoge habe ich noch nicht erwähnt. Schwärm!
9/10
26.07.2020 | 14:34 » Moderation benachrichtigen
Dr. Sleep

Hach, leider ein Film, der stellenweise vieles Richtig macht, aber vom Drehbuch in Stich gelassen wird.
Ewan McGregor gefällt mir gut, er bleibt bis zum Schluss der kleine Junge Danny im Erwachsenenkörper. Er hat sich die kleinen Manierismen und Körperhaltungen gut vom Original abgeschaut.
Leider der Punkt, der den Film lahm macht: Die Gegner sind einfach lame. Ja, töten auch Kinder, voll krass eh, aber sind auch mit einem Gewehrschuss hinüber. So läufts halt auf ein sehr bemühtes Retrofinale hinaus.

Positiv auch die ruhige Art des Films, Jumpscares waren größtenteils verboten. Ein Beispiel: Zu Beginn taucht die Wasserleiche aus The Shining wieder auf. Aber nicht mit Jumpscare sondern ruhig und langsam aus dem Halbdunkeln ins Licht.

6/10
26.07.2020 | 21:48 » Moderation benachrichtigen
Django unchained

Von vorne bis hinten fantastisch.

...aber das ist meiner Meinung nach jeder Tarantino.
27.07.2020 | 15:53 » Moderation benachrichtigen
It Follows
Inzwischen muss ich mir Horrorfilme tagsüber anschauen, weil sie mich abends zu sehr fertigmachen. Bei dem hier bin ich froh, denn er hat ein, zwei sehr gruselige Momente. Die ruhige Inszenierung gefällt, der Musikeinsatz ist einen Tacken zu dick. Mit dem Schlussteil bin ich nicht ganz glücklich, die Szene im Schwimmbad hätte deutlich spannender sein können. Insgesamt aber ein recht guter Film, weil die Grundidee schon gut ist. (Aber auch etwas abgekupfert beim famosen Kurzfilm “The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon”, den ihr hoffentlich alle kennt. Wenn nicht, auf zu Youtube.)
7/10

Ich seh, ich seh
Was für ein fieser kleiner Film. Besonders das Schlussdrittel hat es in sich. Frage mich bei sowas jedes Mal, welche Eltern ihre Kinder für derartige Dreharbeiten freigeben. Zur Hälfte des Films hatte ich mir ungefähr zusammengereimt, was vor sich geht, aber es war dann trotzdem lohnenswert, die eigene Theorie immer wieder mit dem zu überprüfen, was man sieht. Der Schluss erklärt da sogar zuviel, ich hätte es subtiler gelassen.
8/10
28.07.2020 | 21:24 » Moderation benachrichtigen
The man with the iron fists

Kann ein Film ohne Handlung funktionieren?

Ja, dachten sich Tarantino, RZA, Eli Roth und ziemlich viele Martial Arts-Choreographen und so entstand dieser Film.

Dank des fetten Wu Tang-Soundtracks macht mir dieses wilde "Uh! Ah!"-Dingen aber enorm viel Spaß, das CGI-Blut, das in Unmengen die Rotwerte eines jeden Fernsehers testet, macht mir auch nix.

8/10 für nen lauen Sommerabend mit Grillgut im Bauch.

Zuletzt geändert von roquai 28.07.2020 21:28

28.07.2020 | 21:41 » Moderation benachrichtigen
Three Billboards...

Immer noch ein großartiger Film.
Eigentlich schon kammerspielartig.
Da wäre doch fast auch ne Theaterversion von möglich.
29.07.2020 | 10:48 » Moderation benachrichtigen
It FollowsOlsen, 27.07.2020 15:53 #

Ah, der wurde gestern in irgendeiner Werbeeinblednung auf FB angepriesen, hab ihn mal auf die Liste gesetzt. Und ja, bei Horrorfilmen kann das Setting in der Tat komplett die Wahrnehmung verändern. Werde nie vergessen, wie ich Shutter (das thailändische Original) nachts allein im Keller des leeren Hauses meiner Eltern geguckt hab. Puh... Ist aber auch ein richtig, richtig gruseliger Film.
29.07.2020 | 11:12 » Moderation benachrichtigen
Three Billboards...

Immer noch ein großartiger Film.
Eigentlich schon kammerspielartig.
Da wäre doch fast auch ne Theaterversion von möglich.Go Ahead Eagle, 28.07.2020 21:41 #


Vorgestern Abend nach der Tagesschau zufällig drüber gestolpert. Tatsächlich ein grandioser, eindrucksvoller Film. Tolle Schauspieler ... da passte für mich alles.
29.07.2020 | 11:45 » Moderation benachrichtigen
It Follows war für mich tatsächlich mal was erfrischend "anderes" im Genre - hatte zwar auch Schwächen, aber die Bedrohung war zumindest für mich angenehm originell.

Three Billboards... habe ich dann am Montag natürlich auch geshen und: Schroff ist das adjektivische Stichwort, das mir die ganze Zeit auf rostigem Hirn lag; v.a. war der Film weit wenig amusing als der Trailet damals suggerierte.
Das ward aber schnell genug klag geworden, sodass man nicht irgendwann das Gefühl haben musste, man sähe zwei verschiedene Filme. Ganz im Gegenteil war ich perplex davon, wie gekonnt das Ding die ganze Zeit auf dieser Rasiermesserklinge surfte - hier die vulgär-versierten Dialoge, dort die für gewöhnlich anderes Vokabular zeitigende Geschichte.
Spoiler - zum Lesen markieren
Das Ende jedoch atmete voll den Spriti von "No Country For Old Men", was jetzt auch nicht der fieseste Vorwurf ist, den man einem Film machen kann.
Und selbst wenn hat der heftige Woody-Vorfall circa in der Mitte des Streifens eh... puh, ein arg gekonnter Twist, und tragisch - dennoch entfernt von stümperhafter Konstruktion).
02.08.2020 | 01:07 » Moderation benachrichtigen
Whiplash

Oscar für Ton und J.K. geht voll in Ordnung. Aber im Grunde ist der Film ziemlich nach Schema F des Drehbuchschreibens aufgezogen. Bei der Sorte Drama weiß man bei Beginn das Ende. Aber Respekt an Miles Teller, dass er sich das angetan hat. Müssen viele einsame Stunden am Drumkit gewesen sein. Leider bleibt er außerhalb der Musik recht blass.
Alles in allem: Gut, bis gehoben gut.
02.08.2020 | 11:03 » Moderation benachrichtigen
Der Junge muss an die frische Luft

Putzige Geschichte um den jungen Hape Kerkeling - leider ist die Story zu sehr auf "niedlich" gedrillt & zu viele Fragen bleiben offen.

Für den grandiosen Jungschauspieler gibt es dennoch 6/10
02.08.2020 | 16:03 » Moderation benachrichtigen
The Old Guard (Netflix)

Hat Spaß gemacht, bis ich an Matrix gedacht hab. Dann war’s nur noch Mikrowellenfraß.
Charlize Theron wie immer super cool.
Musik, Kampfszenen, Bilder. Alles top.
Leider fiel der Spannungsfaden abrupt in sich zusammen, als ich an Neo und Morpheus denken musste.Go Ahead Eagle, 19.07.2020 09:43 #

Selben Film geschaut? Für meine Begriffe hat da nämlich auch ohne Matrix-Referenz so gar nichts Spass gemacht. Ein zweistündiger Klischeebolzen, der sich nach allen Regeln der Kunst dem Zeitgeist anbiedern will. Die "Retterin" ist natürlich schwarz und jung, der Araber bis unter den Bart homosexuell, alle wollen nur Gutes, der Hinweis auf die brennende Welt, ein Foto von Kindern aus Afrika als Katalysator, die Pharmaindustrie ist der Teufel ohne doppelten Boden, der Nemesis natürlich junger, weisser, schleimiger BWLer, Baklava-Herkunft am Geschmack erkannt - hab bestimmt was vergessen. Klar, Charlize' pure Präsenz kann auch einen schlechten Film zumindest ins Mittelmaß heben, aber das war SO schlecht, da half auch sie nix mehr. Zwar begrüsse ich die Zunahme an Frauen vor allem in solchen Filmen und auch die Tatsache, dass diese dann nicht nur den Sidekick des eigentlichen Helden spielen. Wenn die aber allesamt blass bleiben, macht das am Ende auch keinen Unterschied mehr. Die völlig absehbare Story um ein paar Unsterbliche und die daraus resultierende, zwangsläufige Verbindung, explodiert förmlich an Logiklöchern (Kam echt niemand auf die Idee, die mal zu köpfen oder vierteilen? Oder in die Luft zu sprengen? Der Regenerationsprozess danach wäre sicher lustig.). Das Grösste derer: Jemand der so lange lebt, wird sicher nichts Gutes mehr tun wollen. Wer die Menschheit über Jahrhunderte beobachten kann, wird wohl eher in seiner Zeit so viele wie möglich davon über den Jordan schicken wollen. Und wenn es das Letzte ist, das er tut. Hö. Hö.
02.08.2020 | 18:17 » Moderation benachrichtigen
Der Junge muss an die frische Luft

Putzige Geschichte um den jungen Hape Kerkeling - leider ist die Story zu sehr auf "niedlich" gedrillt & zu viele Fragen bleiben offen.

Für den grandiosen Jungschauspieler gibt es dennoch 6/10roquai, 02.08.2020 11:03 #


Ich durfte/musste den im Kino sehen umd fand den nicht wirklich niedlich. Die Geschichte um die Mutter hat mich in einem unvorsichtigen Moment voll erwischt. Hätte das Kino fast verlassen - weil ich soetwas nicht erwartet hatte und etwas niedergeschmettert war.

Die Wertung wäre bei.mir allerdings ähnlich
03.08.2020 | 11:02 » Moderation benachrichtigen
The Old Guard (Netflix)
... Ein zweistündiger Klischeebolzen ...Powder To The People, 02.08.2020 16:03 #


.
charlize theron macht seit jahren großteils nur mehr sinnentleerten actionmist.
schade eigentlich.



im kino (jaaa. endlich wieder!) gesehen:

the blues brothers / extended edition / ov
hatte ich längst nicht so unterhaltsam in erinnerung, aber gut. ist eben ein klassiker, und so beweglich wie damals ist dan akroyd ja schon seit einer weile nicht mehr.


the current war
irreführender deutscher titel (edison - ein leben voller licht), interessante story, tolle bilder: leider hetzt der film durch die handlung wie punkrock durch ein in fünf minuten schließendes einkaufszentrum - da hätte eine miniserie eventuell mehr sinn gemacht. nunja, sehenswert war das starbesetzte historienstück (das seit 2017 abgedreht war!) aber allemal.
04.08.2020 | 09:37 » Moderation benachrichtigen
Hostiles -Feinde von Scott Cooper

New Mexico, ende des 19 Jahrhundert. Der US Army Captain Blocker (Christian Bale) wird beauftragt den gefangenen Cheyenne Häuptling samt seiner Familie nach siebenjähriger Haft in dessen Heimat zu eskortieren. Hier soll der schwerkranke Häuptling seine letzte Ruhe finden. Auf dem Weg dorthin wird noch eine Frau aufgegabelt die gerade durch einen Comancheangriff Haus und Familie verloren hat.

Was ein durchaus spannendes Setting sein kann ist durchaus zäh, weil es filmisch nichts neues bringt.
Blut, Tränen, Panoramabilder, Vergebung. Die klassischen Westernelemente sind zwar gut eingesetzt, dennoch hat man ständig das Gefühl die Geschichte schonmal irgendwann gesehen zu haben.
06.08.2020 | 19:36 » Moderation benachrichtigen
die goldfische
eine deutsche komödie ohne schweiger / schweighöfer? was für eine wohltat. und so ein heikles ding (menschen mit behinderungen) kann ja ohne weiteres schiefgehen - hier halten sich aber herz und witz schön die waage.
bester spruch: "ich scheiß auf innere werte. ich will glamour!"


underwater
das positive vorweg - die effekte und die spannung passen. ansonsten ist dieser unterwasser-monster-quatsch aber vorhersehbarer wie schnee im winter und hat mehr (logik)löcher als woasen´s käse.


hustlers
wer jennifer lopez gerne mit wenig klamotten sehen will - bitte. ansonsten gibt´s aber nicht einen einzigen grund, diese dürftige nullnummer zwischen showgirls ( um welten freizügiger) und the wolf of wall street (um welten interessanter) im abendprogramm einzuplanen.
08.08.2020 | 12:53 » Moderation benachrichtigen
White Dog
Ein garstiger Film, der sich dem Thema Rassismus auf ungewöhnliche Weise nähert: Einer Frau läuft ein Hund zu, vereinfacht dargestellt. Dieser entpuppt aber nicht nur als Kampfhund, nein, er ist ausschließlich auf Schwarze abgerichtet… Samuel Fullers Film wurde seinerzeit Rassismus vorgeworfen, obwohl niemand das fertige Werk gesehen hatte. Der Verleih knickte ein und nahm den Streifen nach einer Woche von den Leinwänden. In Europa hingegen erntete er positive Kritiken durch die Bank. Zurecht, weil der Film null Prozent rassistisch ist, sondern das Gegenteil vermitteln möchte, wenngleich mit trostlosem Schluss. Ich bin von Fullers Inszenierung nicht so angetan, sieht aus wie ein Film aus den 70ern, schnelle Zooms, komische Schwenks, Stilmittel dieser Art. Trotzdem zu empfehlen.
7/10

Der Mohnblumenberg
Wieder ein etwas erwachsenerer Ghibli. Die Protagonisten sind zwar wieder Schulkinder, aber das Thema ist unter der Oberfläche doch recht düster. Japans beste Animationsschmiede hat trotzdem kein Problem, daraus einen weiteren bezaubernden Film zu machen. Manche sagen, Miyazaki-Spross Gor? habe sich für seine “Erdsee”-Adaption rehabilitiert, aber ich mochte auch die.
8/10
09.08.2020 | 10:28 » Moderation benachrichtigen
Le Mans 66
Die Rennszenen gehören wirklich zum Besten im Genre. Faszinierend.
Aber: Das Drehbuch erklärt zu wenig. Klar will man nicht die klassische Nebenfigur, die für die Doofen die nächste Handlung buchstabiert. ("Nolan-Syndrom" in der Fachsprache) Aber hier wird vieles im Unklaren gelassen. Und dazu ein Technik-Gelabber, dass viele Probleme suggerieren soll, die aber im Endeffekt keine Sekunde ein Problem sind.
Oder warum Ferrari jetzt so super sind. Überhaupt, alle Italiener sind ein wandelndes Klischee und Unsympathen.
Positiv: Die Frauenfigur ist komplexer als erwartet. Hat doch mehr Facetten, als nur um ihren Mann zu bangen.

Insgesamt Unterhaltsam, aber verwirrend.
10.08.2020 | 10:18 » Moderation benachrichtigen
Klar will man nicht die klassische Nebenfigur, die für die Doofen die nächste Handlung buchstabiert. ("Nolan-Syndrom" in der Fachsprache)


Das gab es aber schon lange vor Nolan. "Lazy writing" oder "Exposition dumps" oder oder oder, da gibt es viele Ausdrücke für.

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