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Der zuletzt gesehene Film...egal ob Kino oder DVD...

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07.08.2019 | 12:57 » Moderation benachrichtigen
Bad Times at the El Royale

möchte gerne wie ein Tarantino-Film sein, ist aber vor allem in der ersten Hälfte einfach nur zäh und langatmig. Die Figuren bleiben recht blass und zwischendurch gibt es immer wieder ewig lange Sequenzen mit Gesangseinlage, die das ganze kein Stück weiter bringen. Am Ende bleiben schick und clever eingestreute Rückblenden, aber keinerlei Aha-Moment oder überraschender Story-Kniff. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut, muss man kein zweites Mal sehen.
07.08.2019 | 13:31 » Moderation benachrichtigen
Ich gebe dir in vielen Punkten recht.
Möchtegern-Tarantino, lange Sequenzen, etc.
Ich fand ihn allerdings recht stimmig und gerade die ersten 2/3 haben mir sehr gut gefallen.
Wenn dann der Schönling die Szenerie betrifft wandelt sich das Blatt und ich langweile mich ein wenig.
Dennoch habe ich ein positives Fazit gezogen.
Hab aber ebenfalls wenig Interesse an einer zweiten Sichtung.
12.08.2019 | 18:29 » Moderation benachrichtigen
Brimstone beklemmender Psychowestern mit Guy Pearce als einer der schlimmsten Filmbösewichter, den es in den letzten Jahren im Kino zu sehen gab.

8 von 10 Punkte

Zuletzt geändert von MUSIKBAER 12.08.2019 18:33

13.08.2019 | 20:01 » Moderation benachrichtigen
wir wollen uns gleich gerne mal wieder einen horrorfilm ansehen. kann jemand vielleicht nen spontanen tipp geben? wir mögen's beide richtung suspense/grusel (aber auf jeden fall übernatürlich, nicht einfach nur thriller) mit möglichst wenig splatter.
13.08.2019 | 20:05 » Moderation benachrichtigen
The Descent!
13.08.2019 | 20:09 » Moderation benachrichtigen
The Descent ist super. Wenn's was Aktuelleres sein darf, A Quiet Place.
13.08.2019 | 20:19 » Moderation benachrichtigen
A Beautiful Day von Lynne Ramsay ist eher eine Bildercollage als ein abendfüllender Film. Wenn man übliche Sehgewohnheiten satt ist, ist man hier richtig aufgehoben. Joaquin Phoenix spielt einen Auftragskiller, der die entführte Tochter eine Politikers wieder zurück holen soll. Soviel zum Plot. Der Rest sind Bildercollagen, die wohl die Gedankenstränge des Hauptcharacters zeigen wollen. Teilweise absurd, teilweise genial.

5 von 10 Punkten
13.08.2019 | 20:29 » Moderation benachrichtigen
The Descent!Go Ahead Eagle, 13.08.2019 20:05 #

The Descent ist super. Wenn's was Aktuelleres sein darf, A Quiet Place.Olsen, 13.08.2019 20:09 #

Der Film hat meine Abneigung gegen Horrorfilme so sehr begründet, das ich heute kaum noch einen mag.
Zu gut und zeitweise zu real, Platzangst? You bet!:smile:
Also ja, super Film, aber einmal schauen hat mir restlos gereicht.
13.08.2019 | 20:31 » Moderation benachrichtigen
the descent ist bekannt, letztens sogar nochmal gesehen. a quiet place sagt mir grad nix. lauri schlägt grad noch dark water und die vergessenen vor. mal schauen ... danke erstmal.
13.08.2019 | 20:37 » Moderation benachrichtigen
Btw. A Quiet Place ist auch großartig.
13.08.2019 | 21:00 » Moderation benachrichtigen
Von Dark Water geht nur das Original (japanisch), die US-Fassung ist ziemlich Stuhl.
Vor The Forgotten wird dringend gewarnt. Müll.
13.08.2019 | 21:04 » Moderation benachrichtigen
ich hab gerade auch mal die rezensionen gelesen. kommen beide vorschläge ja nichts so gut weg. die ausgangslage hört sich aber jeweils spannend an. wir haben gelost zwischen den dreien - dark water wird's jetzt ... äh, und jetzt weiß ich nicht: :yikes: oder :bigsmile:

Zuletzt geändert von etienoir 13.08.2019 21:07

14.08.2019 | 18:25 » Moderation benachrichtigen
aus gründen haben wir uns gestern abend doch für a quiet place entschieden. leider wurden wir nicht nur ordentlich enttäuscht, das ganze war zwischendurch sogar ziemlich ärgerlich, bis wir über das "ende" ungläubig lachen mussten.

spoileralarm! wer den film noch sehen möchte, sollte nicht weiterlesen, denn ich werde kaum ohne spoiler auskommen.

an sich eine interessante ausgangslage – post-apokalypse, familie im überlebenskampf angesichts einer invasion fieser aliens, wegen derer nahezu übersinnlicher auditiver wahrnehmung gebot absoluter stille.

hier allerdings die ersten haken: nichts wirkt auch nur ansatzweise postapokalyptisch, im gegenteil wandert die familie zunächst durch eine recht idyllische landschaft im mittleren westen und hält sich dann den rest des films auf einem noch idyllischeren bauernhof auf. der überlebenskampf beschränkt sich in den ersten zwei dritteln des films darauf, dass die familie geschlossen einkaufen geht (ohne zu bezahlen, na sowas), das erworbene gut nicht mit dem suv sondern zu fuß nach hause bringt und sich dabei möglichst leise verhalten muss. seeehr spannend. achja, da war ja noch ein schocker: eines der aliens huscht für sekundenbruchteile über den bildschirm und schnappt sich den jüngsten, weil der partout nicht leise sein wollte. da sich die nummer aber eine halbe minute vorher schon ankündigt, und man darauf wartet, dass doch endlich was passiert, verpufft dieser einzige (!) schockmoment mindestens der ersten hälfte des films vollständig – huch, ja – sehr gruselig.

auch die möglichkeiten der notwendigen stille, die ja angesichts oft immer lauter werdender filme mal ein wirklich wohltuender ansatz sein könnte, und die zudem auch den boden für eine gruselige atmosphäre durchaus sehr gut bereiten könnte, werden nicht ansatzweise ausgeschöpft. im gegenteil, grusel oder gar spannung will sich gar keine zeigen, genervte langeweile macht sich breit und breiter. eigentlich führt die gebotene stille lediglich dazu, dass man sich um tatsächliche dialoge gar nicht erst bemühen muss. ist vielleicht aber auch gut so, denn wer weiß, was dabei rausgekommen wäre - das dämliche rumgestikulieren beschränkt sich nämlich ausschließlich auf banalitäten (geh da nich hin, sei sehr leise, nimm das nich mit …)

auch ansonsten wird in den ersten zwei dritteln nicht mehr handlung geboten, als sich in wenigen sätzen zusammenfassen lässt: der besagte einkaufsspaziergang, der vater macht sich gedanken über die aliens, und ob man sie irgendwie wieder los werden kann, nebenher bastelt er an hörgeräten für die gehörlose (wie originell!) tochter, die mutter ist wieder schwanger (gab's im supermarkt keine kondome?!) – das kann kompliziert werden, und wird es später auch (wirkt aber auf der metaebene äußerst bemüht und konstruiert), tochter ist bisschen aufsässig (ein teen, wer hätte das gedacht?), vater und sohn gehen angeln (oder baden, weiß nicht mehr) und dürfen sich in der nähe des lauten wasserfalls tatsächlich mal in normaler lautstärke und sogar sehr tiefgründig unterhalten (worauf ich noch zurückkomme). äh, das war's so ziemlich. ehrlich! – so langweilig ist das!

tja, und dann die wirklich unsäglichen schlechten schauspieler: vielleicht soll der erwähnte lahmarschige plot ja zunächst mal sym- und empathien seitens des zuschauers für die familie wecken, was aber völlig in die hose geht. wie soll man mit einem familienvater mitfühlen, der über den ganzen film nur zweimal etwas mimik oder gestik sehen lässt – im angesicht der blutigen badewanne und im angesicht seines todes. die tochter wiederum geht einem schon nach kurzer zeit auf die nerven. zudem haben gehörlose eine ganz andere körpersprache oder sogar -haltung. ganz schlecht. der verbliebene sohn macht's schon etwas besser – ihm nimmt man die angst tatsächlich hin und wieder ab. am besten schließlich noch die mutter – sie bekommt allerdings auch (abgesehen von der maisfeld/silo/auto-szene der anderen drei) als einzige die chance, an gefährlich-gruseligen szenen teilnehmen zu dürfen – denen rund um die geburt. allerdings – und damit kommen wir zum letzen drittel, wo der film endlich fahrt aufnimmt bzw aufnehmen könnte – wirken gerade diese szenen ziemlich geklaut und noch dazu schlecht. ich musste ständig an die kellerszenen in krieg der welten denken, und da war die spannung so sehr viel greifbarer, das ganze so sehr viel intensiver. aber einmal geklaut ist keinmal – machen wir das alien-dings dann doch einfach so ähnlich wie das alien (also das aus alien), äh, nur schlechter. die ganzen gehörklappen am kopf sind ja mal so übertrieben und dämlich. mir gefielen allerdings die langen glieder ganz gut, nur – wie sinnlos sind denn so lange arme für ein derartig schnelles wesen, das auch noch so große zähne hat – äh, mist, auch verschenkt. immerhin ist der film jetzt da angekommen, wo die spannung greifbarer wird. es gib tatsächlich mal ein paar (beinahe-)konfrontationen. aber kaum fiebert man etwas mit, entdeckt töchterchen auch schon die lösung des problems (die leider ebenfalls ein bisschen billig daherkommt, und die dem zuschauer auch schon seit einiger zeit offensichtlich gemacht wurde). und dann? ende. wirklich! daher unser ungläubiges lachen. so baut man doch keinen plot auf!

ich hab in der grundschule mal einen aufsatz geschrieben, der für das alter ganz spannend war (und tatsächlich spannender aufgebaut als dieser film), und in der es um irgendeine katze im baum ging. meine lehrerin hat den aufsatz damals der klasse vorgelesen, man konnte spüren, wie alle mitfieberten – bis zum letzten sehr abrupten satz: "und so wurde die katze gerettet." (ich hatte keine lust mehr gehabt, das näher auszuführen). da fiel die spannung natürlich von allen ab, und ich schaute in ungläubig-enttäuschte gesichter. so ähnlich fühlten wir uns gestern, nur dass zuvor kaum ein spannungsanstieg – und wenn doch, dann ein nur wenige minuten dauernder – stattgefunden hatte.

jetzt könnte ich den laaangen text auch einfach beenden, doch eins will ich noch loswerden (viele andere dummheiten und logiklöcher lass ich dann aus): die wenigen dialoge. das sind im wesentlichen zwei. erstens der oben angesprochene zwischen vater und sohn am wasserfall über das verhältnis des vaters zur (ansatzweise) rebellierenden tochter. sohn (man beachte: der ist keine 10 jahre alt): "hast du sie denn nicht mehr lieb?" – vater (wie immer ohne mimische regung): "doch, natürlich." – sohn: "dann musst du ihr das sagen!" – noch fragen? zweitens dann ein dialog zwischen vater und mutter, der so etwas wie ein schlüssel zu einer der ach so tiefgründigen hintergrundaussagen des films (ja, auch so etwas wurde noch versucht zu verpacken in diesem nichts) darstellt. kurz und knapp die aussage: das wichtigste ist die familie. die aussage der mutter: "wer sind wir, wenn wir nicht mal unsere kinder beschützen können?" in beiden fällen: geht's irgendwie banaler?! sinnbildlich für den gesamten film.
14.08.2019 | 18:34 » Moderation benachrichtigen
:bow:

Mir scheint, diesen Text gelesen zu haben, bringt viel mehr, als den Film zu gucken.
DANKE!!
14.08.2019 | 18:40 » Moderation benachrichtigen
ich hab noch vergessen: was machen die aliens eigentlich da? was ist deren sinn, ziel, zweck? fressen tun sie die menschen nicht (die frau von dem alten mann z.b. lag ja noch so da rum), als wirt gebrauchen sie sie nicht, waschbären mögen sie auch nicht, also warum? oder war ihnen die erde einfach nur zu laut und hat sie beim mittagsschlaf auf ihrem heimatplaneten immerzu gestört? tsstss.
14.08.2019 | 20:43 » Moderation benachrichtigen
Also ich fand A Quiet Place jetzt auch nicht fantastisch, aber schlecht ist was anderes. Über Banalitäten und Unlogiken in Horrorfilmen zu meckern ist allerdings auch wie im McDonalds zu sitzen und einen Mouton-Rothschild zu ordern. Speaking of that:

Border
Wenn Herr Etepetete in der Nacht etwas Anspruchsvolleres sucht, dann sei dieses schwedische Fantasy-Drama sehr zu empfehlen. Tina hat einen genetischen Defekt und sieht aus wie ein Neanderthaler, hat aber die unglaubliche Eigenschaft, menschliche Emotionen riechen zu können. Das macht sie zur idealen Kontrolleurin beim Zoll an einem Andockhafen für Fähren. Nebenbei hilft sie der Polizei mit ihrem Talent einen Pädophilenring aufzudecken. Sie lebt mit einem Hundefanatiker zusammen und führt ein sexfreies Leben, da sie auch genital missgebildet ist. Eines Tages trifft sie einen Mann, der ihr erstaunlich ähnlich ist und den sie erstaunlich gut riechen kann. Ab da wird es interessant und/oder gruselig. Ali Abbasi porträtiert eine ganz eigene Kombination aus folkloristischem Liebesdrama und einem nicht zu unterschätzendem Horroraspekt, der aber nichts mit Jumpscares am Hut hat. Der Grusel schwelt viel mehr durch den ekelhaften Sideplot und der Gesamtauflösung fies vor sich hin. Der Mindfuck des Endes hallt jedenfalls verdammt gut nach; sowas kriegen in seiner Unaufgeregtheit und gleichzeitigen Abgründigkeit tatsächlich überwiegend die Schweden hin. Lass Den Richtigen Herein lässt grüssen.
10/12
14.08.2019 | 21:23 » Moderation benachrichtigen
nee, paudi. dein einwand lässt ja 90% meiner kritikpunkte außer acht. insbesondere, dass das ding ein horrorfilm sein will, aber nicht einen deut gruselig oder spannend ist. die banalitäten sind insofern das sahnehäubchen, weil sie von den machern als so bedeutend herausgestellt wurden, und von der kritik auch noch überschwänglich gelobt wurden.

und dem vergleich selbst kann ich auch mal so gar nicht zustimmen.
15.08.2019 | 11:33 » Moderation benachrichtigen
gundermann

unglaublich gut erzähltes biopic über den sehr ambivalenten charakter gerhard gundermann, der als liedermacher und bergbaukumpel ziemlich ddr.kritisch ist, sich aber dennoch von der stasi anwerben lässt. schön im andreas.dresen.stil unprätentiös erzählt und auch in den details sehr nah am wirklichen leben. der hat einfach nen guten blick für das "normale" leben. wie unglaublich gut alexander scheer auch den dialekt und die stimme von gundermann hinkriegt und sogar seine lieder singt, nötigt höchsten respekt ab. mein gedanke beim schauen war, dass manche lieder so auch von gisbert zu knyphausen stammen könnten. absolut starker film. interessant und spannend erzählt, überzeugend dargestellt. könnt ich mir sofort nochmal angucken. ich bin geneigt, die höchstnote zu zücken. 12/12
15.08.2019 | 11:49 » Moderation benachrichtigen
Das ist auch Gisberts Band gewesen!
15.08.2019 | 11:51 » Moderation benachrichtigen
what? aber dann ne alte besetzung. war ja erst kürzlich aufm konzert. von den herren hat keiner in dem film mitgespielt.

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