Der zuletzt gesehene Film...egal ob Kino oder DVD...

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12.05.2018 | 22:53 » Moderation benachrichtigen
M
Ich bin ja wirklich kein Freund von Film-Ist-Super-weil-ist-Bildungskanon.
Aber hier: :bow:
Das Thema wurde selten ohne Ausschlachtung so umgesetzt (Vielleicht noch "Es geschah am hellichten Tag")
Die Kameraposition, das Verwenden von Musik als Erkennungsmerkmal (Nightmare on Elm Street ist da astreines Rip-Off).
Peter Lore steht da 5 Stockwerke über Hannibal Lector als Darstellung des menschlichen Monsters.
Schnitt, Beleuchtung und so erkennt man als Zitat in vielen Filmen.
12.05.2018 | 22:59 » Moderation benachrichtigen
Da bin ich voll und ganz bei dir, ich habe den Film vor ein paar Jahren zum ersten Mal gesehen und war auch total begeistert. Toller Thriller und die Blaupause für das Genre.
12.05.2018 | 23:35 » Moderation benachrichtigen
Ach ja, und noch Klaus Kinski - Jesus Christus Erlöser
Meine Fresse, für mich war der Typ eh am besten in den Wallace Filmen (Herzog hat nur nen Bekloppten gebraucht, der bei so einen Wahnsinn wie Aguirre mitmacht. Als "Darsteller" war eh eher nicht so wichtig).
Aber hier: Größenwahnsinnig, narzisstisch, sämtliche 70er Theorien nachplappernd ohne eigenen Gedanken. Ein geistiges Wrack, dem das linke-Spießer-Publikum applaudiert. Würden auch Fight Club für alternativ halten.
15.05.2018 | 23:09 » Moderation benachrichtigen
Auf kurze Distanz
Deutscher Film mit Tom Schilling in der Hauptrolle, der einen in die Welt der serbischen Wettmafia mitnimmt. Aus dem Milieu habe ich bewusst noch nie was gesehen. Gibt nicht viel Positives in diesem düsteren Streifen, der Schluss fällt auch dementsprechend aus. Hat mir gefallen, auch wenn ich Jens Albinus irgendwie fehlbesetzt fand.
8/10

Mr. Holmes
Der alte Sherlock Holmes kämpft mit seiner Demenz und der Erinnerung an einen alten Fall. Bill Condon erzählt diese Geschichte etwas verwirrend auf drei Zeitebenen, die sich (vermutlich bewusst) vermischen. Der Film ist recht gut, hätte aber mehr interne Spannung vertragen können. Die Romanvorlage ist vermutlich besser, weil wir dort an Holmes‘ Gedanken teilbaben können, die hier nur manchmal angekratzt werden. Ian McKellen macht den Film anschauenswert, die Optik gefällt auch.
7/10
15.05.2018 | 23:16 » Moderation benachrichtigen
Endlich habe ich es geschafft mir
There Will Be Blood anzuschauen, und ja Meisterwerk oder zumindest eine herausragende Leistung von Daniel Day Lewis. Zweieinhalb Stunden und ich war zu keiner Sekunde auch nur im Begriff zum Telefon zu greifen.
9,5/10
16.05.2018 | 22:47 » Moderation benachrichtigen
The Good, The Bad & The Ugly

Tja, das waren noch Zeiten, als Bildsprache, Musik und Kamera eine Einheit waren.
Wenn es im heutigen Kino nur noch permanent rumpelt, Grafik-Overkill und Trigger-Score rulen und einem emotional trotzdem am Pötter vorbeigehen, dann ist man dankbar für so einen Film. Gerne mal 10-15 Minuten ohne Text aber mehr Aussage als im gesamten MCU (Woas-Grant (tm)).
16.05.2018 | 23:12 » Moderation benachrichtigen
@Olsen: Den Sherlock Film hatte ich hier auch schon mal
Mr. Holmes
Ian McKellen als 93jähriger, demenzerkrankter Sherlock Holmes. Schauspielerisch stark gespielt von ihm, man kauft den 77jährigen das Alter jederzeit ab.
Holmes möchte hier, vor dem endgültigen Abgleiten in die Demenz, seinen letzten Fall noch mal erinnern. Sehr britisch die Landschaften, behäbiges Tempo, aber auch interessant.
7/12Woas Sois..., 17.04.2016 19:10 #


Haben wir ja eine ähnliche Bewertung. Auf "Auf Kurze Distanz" bin auch etwas gespannt, werde ich mir ansehen.
Deutscher Film kommt mir gerade etwas gelegen, Familye und "Nur Gott kann mich richten" habe ich mir noch auf die Liste gesetzt.
17.05.2018 | 01:51 » Moderation benachrichtigen
Hab grad auch noch mal nachgeschaut, fand den auch ganz gut, wenn auch nicht so intensiv wie er hätte sein können. Dachte mich würde das Demenzthema mehr berühren.


Vorhin lief hier die Vorpremiere von Deadpool 2
4 Ausstrahlungen bereits am Mittwoch, davon 2 O-Ton und alle starten bereits vor 23 Uhr. Was ist da los, hat etwa der Donnerstag als Premierentag ausgedient?
Der Film war, wie auch der erste, unterhaltsam. Ich hatte ein bisschen Sorge dass er am Nachfolger-Syndrom leiden würde, zumal der Hype verglichen mit dem letzten Mal sehr gering ausfiel.
Aber ich wurde nicht enttäuscht, etwas weniger Splatter, viel mehr Selbst-Referenzen, uns Kommentare auf Comics, X-Men, DC usw
Doch, war lustig.

Auch hab ich noch mal Crank + Cranc 2 geschaut, die nicht gut gealtert sind.
18.05.2018 | 22:44 » Moderation benachrichtigen
M
Ich bin ja wirklich kein Freund von Film-Ist-Super-weil-ist-Bildungskanon.Woas Sois..., 12.05.2018 22:53 #


Film ist super, weil Film ist super! Erinnert mich daran, dass ich den mal wieder schauen muss und demnächst auch endlich mal die Fritz Lang-Biographie lesen muss. Einer meiner Lieblingsfilme. Und Peter Lorre ist sowieso grandios.
18.05.2018 | 22:52 » Moderation benachrichtigen
M
Ich bin ja wirklich kein Freund von Film-Ist-Super-weil-ist-Bildungskanon.
Aber hier: :bow:
Das Thema wurde selten ohne Ausschlachtung so umgesetzt (Vielleicht noch "Es geschah am hellichten Tag")
Die Kameraposition, das Verwenden von Musik als Erkennungsmerkmal (Nightmare on Elm Street ist da astreines Rip-Off).
Peter Lore steht da 5 Stockwerke über Hannibal Lector als Darstellung des menschlichen Monsters.
Schnitt, Beleuchtung und so erkennt man als Zitat in vielen Filmen.Woas Sois..., 12.05.2018 22:53 #

:cheers:

Das gilt übrigens auch für die ganzen anderen Lang-Filme, die sind einfach enorm unterhaltsam. So was wie Spione oder Dr. Mabuse könnte auch durchaus Stummfilm-Muffeln gefallen, weil da einfach so viel los ist. Nur Metropolis mag ich nicht so besonders, auch wenn die Kulissen natürlich der Hammer sind.
21.05.2018 | 12:43 » Moderation benachrichtigen
Resolution

Ladies and Gentleman: Ich habe ihn gesehen. Den bisher schlechtesten Film, der mir je unterkam. Und mit schlecht meine ich schlecht in all seiner negativen Haupt- wie Nebenbedeutung ohne ein Fünkchen Ironie. Es gibt ja Filme, die sind schlecht gemacht und trotzdem unterhaltsam. Dann gibt es Filme, die sind gut gemacht und aus anderen Gründen schlecht. Es gibt auch einfach nur schlechte Film. Aber an quasi allen kann man, mit etwas gutem Willen, trotzdem noch irgendetwas gut finden. Ich wüsste nicht, was das hier sein sollte. Ok, wenn man sich den Wiki-Handlungsverlauf durchliest, klingt das erstmal gar nicht so uninteressant. Hätte unter anderen Umständen gar kein so übles Ding abgegeben. Wie hier allerdings irgendein Beteiligter, vom Regisseur angefangen bis zum Cutter, auch nur im Entferntesten mit dem Endprodukt zufrieden sein konnte, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Ganz kurzer Storyabriss: Typ hilft cracksüchtigem Kumpel in einem von ihm auf einem Indianerreservat besetzten Häuschen einen kalten Entzug zu machen und irgendwann sehen sie merkwürdige Dinge. Mehr erzähle ich hier nicht. Nicht das noch einer Interesse entwickelt! UM HIMMELS WILLEN! NEIN!!!:klugscheiss: AUS! AUS!
Beide Charaktere sind völlig uninteressant. Alle anderen auch. Sie widersprechen sich im selben Satz und dann wieder nicht mehr und leck mich am Arsch bin ich angepisst. Nichts vom vermeintlich Brutalen ist zu sehen, nichts schockt, nichts lässt einen auch nur eine Nanosekunde irgendein Gefühl spüren. Und wenn man dann noch das zweifelhafte Glück hat, die deutsche Synchro zu schauen, ist man vollends bedient. Ein Sprecher quasi. Zwischendrin sogar mit grottenschlechtem Franzosendialekt und der Emotionalität eines funktionsbefreiten Zigarettenautomaten. Wie ich das ausgehalten habe? Nach 10 Minuten angefangen nebenher Fifa zu spielen und mit dem gutherzigen Wunsch in mir, vielleicht doch noch irgendetwas entdecken zu können. Da ist nichts. Da war nichts. Da wird nie was sein.
- Entfernung von hier bis Beteigeuze/12

The Battery
Wie es ganz anders gehen kann, zeigt dieser kleine Survival-Streifen mit einem Budget von 6000 Dollar. Zwei ungleiche Kumpels haben sich nach der Zombieapokalypse in die Wälder zurückgezogen und streifen dort relativ unbehelligt durch die Gegend. Einer ist Überlebenskünstler und besorgt Essen, tötet dann und wann ein paar Untote und spielt gern Baseball. Der Andere kann mit all dem nichts anfangen und stülpt sich gern seine Kopfhörer über. Hier kommt dann auch direkt der Soundtrack ins Spiel. Der ist nämlich fantastisch und featuret tolles von Wise Blood oder Rock Plaza Central. Das gibt schöne Bilder. Und so wird aus einem Film mit Zombies ein Film, in dem die nur eine geringfügige Rolle spielen. Am Ende ist es eine Charakterstudie. Über Menschen, die für sowas emotional und moralisch nicht geschaffen sind und über solche, die in einer solchen Welt besser zurecht kommen als in einer zivilisierten. Anfangs kann man mit beiden Typen nicht viel anfangen, später entwickeln sich zunehmend Sympathie und die in Filmen mit dieser Thematik häufig unterlaufenen Fragen: Würde ich so handeln? Wäre ich überhaupt in der Lage zu Gewalt? Würde mich die Angst auffressen? Ich ziehe meinen Hut vor einem mit geringsten Mitteln arrangierten Film, der gleichermassen unaufgeregt wie engagiert versucht, in solch einem Genre etwas anders zu machen.:hi:
9/12
21.05.2018 | 21:26 » Moderation benachrichtigen
I m a Cyborg, But That's OK
Film von Park Chan Wook.
Was soll man sagen? Amelie auf LSD? Ein kreativer Overkill für die Synapsen, dabei im Grundton warmherzig (anders als seine bekannten Rachethriller).
Story im kurzen Worten: Ein junge Frau glaubt sie ist ein Cyborg, landet deswegen in der Psychiatrie und steht kurz vor dem Hungertod, da Cyborgs natürlich nicht essen. Hier kommt dann ein weiterer Patient ins Spiel, arbeitet sich in ihre Welt ein.
Powdi, Shitty, dringende Filmempfehlung, falls noch nicht bekannt. Ich lasse nochmal ein bisschen sacken, sonst würde ich doch jetzt glatt mal 11-12/12 zücken.
21.05.2018 | 21:29 » Moderation benachrichtigen
Schon "The Handmaiden" von ihm gesehen?
21.05.2018 | 21:33 » Moderation benachrichtigen
Nö. Sollte ich mir den auf die Liste setzen?
21.05.2018 | 21:36 » Moderation benachrichtigen
Definitiv! Nach, oder evtl auf gleichem Level wie "Cyborg", sein Bester, fernab seiner Rache-Streifen.
21.05.2018 | 21:37 » Moderation benachrichtigen
:smile: Okay
21.05.2018 | 23:16 » Moderation benachrichtigen
I m a Cyborg, But That's OK
Film von Park Chan Wook.
Was soll man sagen? Amelie auf LSD? Ein kreativer Overkill für die Synapsen, dabei im Grundton warmherzig (anders als seine bekannten Rachethriller).
Story im kurzen Worten: Ein junge Frau glaubt sie ist ein Cyborg, landet deswegen in der Psychiatrie und steht kurz vor dem Hungertod, da Cyborgs natürlich nicht essen. Hier kommt dann ein weiterer Patient ins Spiel, arbeitet sich in ihre Welt ein.
Powdi, Shitty, dringende Filmempfehlung, falls noch nicht bekannt. Ich lasse nochmal ein bisschen sacken, sonst würde ich doch jetzt glatt mal 11-12/12 zücken.Woas Sois..., 21.05.2018 21:26 #

Den hab ich schon eine Weile auf der Liste, aber jetzt ist er ganz nach oben gerutscht.:cheers:
21.05.2018 | 23:25 » Moderation benachrichtigen
Oha, das klingt ja vielversprechend. Ich werde der Empfehlung bei nächster Gelegenheit Folge leisten. Und The Handmaiden ist fantastisch. Und bei Amazon Prime im Paket.
21.05.2018 | 23:25 » Moderation benachrichtigen
Ein faszinierender Regisseur, der Mann. Verbindet scheinbar mühelos die stilistische, auch thematische Freiheit des Asienkinos (Okay, Japan/Korea/China) mit der thematischen/emotionalen Wucht des europäischen Kinos. Ohne den Zuschauer zu vergessen. Luc Besson konnte das kurz mal, aber mal ehrlich: Valerian? What is this garbage?
21.05.2018 | 23:35 » Moderation benachrichtigen
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Avengers: Infinity War
Joah, episch angelegt. Natürlich der totale Figuren- und Schauplätze-Overkill, aber trotzdem es manchmal arg holprig zwischen All und Wakanda und NYC hin- und herspringt, war es insgesamt ganz schön unterhaltsam. Und ordentlich düster am Ende. Dass es Teile des Personals so langsam mal dahinrafft, tut dem MCU sicher gut, mal sehen wie konsequent das durchgezogen wird. Thanos (inkl. seiner Schergen) dann auch mal ein Gegner, der tatsächlich übermächtig wirkt, unter normalen Umständen müsste die Heldenbande ja hier entweder aufgeben oder märtyrerhaft ins Verderben gehen. Letzteres scheint nicht unwahrscheinlich.
08/12. Habe mich übrigens mehrfach an Herr der Ringe erinnert gefühlt (Schicksalsberge, Geister der Verdammnis, waffenschmiedende Zwerge), ein Schelm wer da an Kopismus denkt.

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